03.02.2012 von Schröder & Kalender
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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Im Kunstmuseum Bonn wurde soeben eine Ausstellung des belgischen Künstlers Kris Martin, ›Every Day of the Weak‹ eröffnet. Eines der interessantesten Exponate ist die Assemblage: »3.700 gefundene Granatenhülsen«.
Wir besitzen selbst solch eine zur Vase veredelte Granatenhülse und daran knüpft sich die folgende Geschichte:
Im Sommer 1977 fuhren Peter Kuper genannt Hamlet und ich nach La Rochelle, dort wollte er mir sein Leben erzählen und so ist es dann ja auch geschehen, ›Hamlet‹ erschien 1980.
Auf der Fahrt nach La Rochelle, bogen wir hinter Metz ab, denn ich wollte nach Verdun, das Fort Douaumont besichtigen und das Verdun-Museum auf dem Schlachtfeld bei Fleury besuchen. Keine Schlacht des ersten Weltkriegs ist so berühmt und berüchtigt. Am 21. Februar 1916 begann die Offensive der 5. Armee unter Kronprinz Wilhelm gegen Verdun. … weiter lesen
31.01.2012 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert munter in westlicher Richtung.
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Nicht nur Friseure spielen mit sonderbaren Namen, wir hatten uns ebenfalls 1983 aus gegebenem Anlass sonderbare Pseudonyme zugelegt und zwar MATA Pfahl (BK) und HARI Beaux (JS). Die Geschichte dazu wurde zuerst in der tageszeitung, Sondernummer zur Buchmesse 1983 veröffentlich, wer sie nachlesen will, findet ›Gewissensbisse‹ im ›März Mammut · März-Texte 1 & 2‹. Im ›Kultur & Gespenster‹-Heft Nr. 2 heißt die Geschichte ›Auf der Suche nach Jan Philipp Reemtsma · Schröder erzählt: Arno-Schmidt-Touristen‹ (Barbara Kalender mit Rothaarperücke auf dem Cover).

Friseursalon ›Mata Hari‹ gesehen in Berlin-Friedenau, Foto: Barbara Kalender
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Keine Branche, außer Kneipen und Hundesalons, erfindet sich derart seltsame, kalauernde Firmennamen wie die Friseure. Einige davon werden wir von Zeit zu Zeit hier festhalten.
(BK / JS)
25.01.2012 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert heute nicht.
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Leonard Norman Cohen, geboren am 21. September 1934 in Montreal (Kanada), trat bereits als Sechzehnjähriger mit einen Liedern auf. Als Student gewann er einen literarischen Preis. Er veröffentlichte Gedichtbände, Erzählungen und Romane, vier Titel erschienen in Deutschland zuerst bei MÄRZ: ›Schöne Verlierer‹ (Roman, 1970) , ›Blumen für Hitler · Flowers for Hitler‹ (Poems & Songs, 1971) ›Das Lieblingsspiel‹ (Roman, 1972) und ›Wem sonst als dir · Book of Mercy‹ (Hymnen und Gebete,1985). Sein vagabundierender Lebensstil und seine Drogenerfahrungen ließen ihn zu Kanadas enfant terrible werden. 1967 hatte er einen sensationellen Durchbruch als Liedermacher und Gitarrist auf dem Newport Folk Festival und im amerikanischen Fernsehen. Die ›New York Times‹ nannte ihn »einen Anarchisten, der keine Bomben werfen möchte.« Sein Ruhm als Dichter, Sänger und Gitarrist ist ungebrochen, auch heute füllt er bei seinen Konzerten die Hallen.
Am 27. Januar erscheint “Old Ideas”… weiter lesen
19.01.2012 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
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In Schöneberg fand Jörg Schröder in einem Magazin diese Anzeige des Friseursalons »Kaiserschnitt«,
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Keine Branche, außer Kneipen und Hundesalons, erfindet sich derart seltsame, kalauernde Firmennamen wie die Friseure. Einige davon werden wir von Zeit zu Zeit hier festhalten.
(BK / JS)
16.01.2012 von Schröder & Kalender
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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Wenn nichts dazwischen kommt, dann gehen wir morgen zur Auftaktveranstaltung der Schwedischen Botschaft im Strindberg-Jahr 2012 (* 22. Januar 1849 in Stockholm; † 14. Mai 1912 ebenda) mit einer Lesung aus dem neu erschienenen Band August Strindberg: ›Notizen eines Zweiflers‹. Schriften aus dem Nachlass, herausgegeben und übersetzt von Renate Bleibtreu und erschienen im Berenberg Verlag. Es liest der deutsche Schauspieler Jens Harzer. Die schwedische Schauspielerin und Kulturrätin Marika Lagercrantz trägt einige Passagen in schwedischer Sprache vor.
Eine Veranstaltung der Schwedischen Botschaft in Kooperation mit dem Berenberg Verlag.
Dienstag, 17. Januar 2012, 19.30 Uhr
Felleshus der Nordischen Botschaften
Rauchstr. 1
10787 Berlin-Tiergarten
Eintritt frei.
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Portrait August Strindberg von Edvard Munch, 1892
zu sehen im Moderna Museet in Stockholm
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Die ›Notizen eines Zweiflers‹ kennen wir noch… weiter lesen
14.01.2012 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.
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Es gibt nichts, was nicht irgendwer sammelt: Pistolen, Parteibücher oder Porzellan gehören noch zu den normalen Objekten der Begierden unter ›P‹, jedoch ›Prominentengräber‹, darauf wären wir nicht gekommen.
Neulich gingen wir spazieren auf dem Südwestkorso in Friedenau, an der Ecke Stubenrauchstraße liegt der Eingang zum Friedhof, auf dem Marlene Dietrich beerdigt wurde. Es war nieseliges kaltes Wetter, und nur ein Mensch war auf dem Friedhof zu sehen, ein Mann mit kurzgeschorenem Haar, Anfang 50, der fotografierte intensiv in sakraler Pose, dort musste das Grab sein. Wir näherten uns gemessenen Schrittes, und er sprach uns an: »Wollen Sie auch das Grab von Marlene sehen?«
Barbara antwortete: »Im neuen Jahr hat man bekanntlich gute Vorsätze, und seit vielen Jahren hatten wir uns vorgenommen, ihr Grab zu besuchen.« Jörg ergänzte: »Denn wir wohnen ja hier um die Ecke«, und so… weiter lesen
08.01.2012 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert munter in östlicher Richtung.
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Friseursalon in Berlin-Friedenau
Keine Branche, außer Kneipen und Hundesalons, erfindet sich derart seltsame, kalauernde Firmennamen wie die Friseure. Einige davon werden wir von Zeit zu Zeit hier festhalten. In diesem Falle fragen wir: ›Haar für Haar‹, dauert das nicht ein bisschen lange?
(BK / JS)
04.01.2012 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert munter in östlicher Richtung.
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Beckman, Staffan: ›Meinen Sie, daß Georg verrückt ist?‹. Aus dem Schwedischen von Horst Schröder. Originaltitel: ›Tycker du att George är en galning?‹. Leinen, 232 Seiten, (8°). Umschlaggestaltung: Typographie von Jörg Schröder mit einer Illustration von Thomas Hornemann. März Verlag, Frankfurt a. M. 1970 (Die März-Ausgabe ist nur noch antiquarisch erhältlich.)
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Staffan Beckman, ein engagierter schwedischer Linker; stellt diese Frage bewusst naiv: »Ist eine Revolution in Schweden möglich, oder meinen Sie, dass Georg verrückt ist?« Aus einem nicht näher bezeichneten Land kommt Georg, ein Revolutionär und Infiltrator, nach Stockholm und arbeitet dort als Hausmeistergehilfe beim Rundfunk. Georg hat den Auftrag: die Möglichkeiten einer Revolution in Schweden zu erkunden. Er sieht den schwedischen Wohlfahrtsstaat mit fremden Augen, mit den Augen eines Sozialisten, der das, was theoretisch ›Kapitalismus‹ heißt, in unzähligen Ausformungen in der Praxis wiederfindet.
Die Ergebnisse sind absurd –… weiter lesen
31.12.2011 von Schröder & Kalender
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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Möge das Glück dich im neuen Jahr erheben!
Dies wünschen Barbara Kalender und Jörg Schröder
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Bei den wichtigsten Wechselfällen meines Lebens haben immer besondere Umstände bewirkt, dass mein armer Geist ein bisschen abergläubisch wurde; das muss ich demütig zugeben, wenn ich über mich selbst tiefer nachdenke. Aber wie sollte ich mich dieses Aberglaubens erwehren? Das Glück spielt mit dem Menschen, der sich Fortunas Launen überlässt, wie ein Kind mit der Elfenbeinkugel des Billards. Das lässt auch die Kugel aufs Geratewohl über das Tuch hin und her laufen und lacht herzlich, wenn sie zufällig in den Beutel fällt.

Nicht natürlich würde es mir vorkommen, wenn das Glück den Menschen behandelte wie ein geübter Spieler die Billardkugel. Der berechnet Schnelligkeit, Abprall, Entfernung, Verhältnis der Winkel und hundert andere Dinge, die… weiter lesen
30.12.2011 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.
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Am Eingang zum Schöneberger Volkspark
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(BK / JS)