Archive for Januar, 2009

30.01.2009 von Schröder & Kalender
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Kleine Wertsachen

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert heute nicht.

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Falsch! Nicht alles hängt mit allem zusammen, aber vieles scheinbar Disparates eben doch. Was Friede Springer mit der ›Geschichte der O‹ zu tun hat und Johann Gottfried Herders ›Ideeen zur Philosphie der Geschichte der Menschheit‹ mit einem Safe für kleine Wertsachen, steht heute in unserer Kolumne in der jungen Welt.

(BK / JS)

25.01.2009 von Schröder & Kalender
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Der müde Polizist

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert munter in östlicher Richtung.
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Heinrich Hannover, ›Der müde Polizist‹, 6 Kinderzeichnungen, Pappband, 66 Seiten, März Verlag 1972 (nur noch antiquarisch erhältlich).
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23.01.2009 von Schröder & Kalender
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oculus und oculi

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert munter in nördlicher Richtung.
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Soeben ging ein Fax ein von Horst Tomayer, dem Dichter, Schauspieler, ›konkret‹-Kolumnisten und Betriebsprüfer, welches wir hier stolzestens wiedergeben:

(HT / BK / JS)

22.01.2009 von Schröder & Kalender
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Subkultur in Oberschwaben

von Schröder & Kalender

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Es ist dunkel, wir sehen also nicht, wie der Bär flattert.
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1964 hatte ich meinen Job als Werbeleiter bei Kiepenheuer & Witsch hingeschmissen und für das doppelte Salär bei einer Versandbuchhandlung im tiefsten Oberschwaben angeheuert. Der Kundenstamm bestand vor allem aus evangelischen und katholischen Theologen. Josef Rieck, der Inhaber, wollte sein Klientel mit meiner Hilfe um Interessenten für Kulturwissenschaft, Kunst und Belletristik erweitern.

Das wäre alles nicht der Rede wert, aber als ich meinen Dienst in Aulendorf antrat, hörte ich von Josef Rieck – zu dessen Kunden auch der heutige Papst Benedikt XVI zählte – die seltsamste Geschichte des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus, die man sich denken kann. Mehr darüber heute in unserer Kolumne in der jungen Welt.

(BK / JS)

20.01.2009 von Schröder & Kalender
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Karre mit Hybridantrieb

von Schröder & Kalender

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Es ist dunkel, wir sehen also nicht, wie der Bär flattert.

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Gestern und heute haben wir unsere neue Folge ›Traurige Tulpen‹ ausgeliefert. Zum Versandritual gehört inzwischen der dreimalige fünfminütige Weg zur Post  über den Bundesplatz.

Streng nach Vorschrift wird … weiter lesen

18.01.2009 von Schröder & Kalender
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Traurige Tulpen

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
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Wir binden und verpacken gerade die 52. Folge von ›Schröder erzählt‹. Mitte nächster Woche werden wir die Exemplare zur Post geben und erst ab nächsten Sonntag können wir wieder bloggen, dann mit einem der beliebten März-Zitate.

Titelillustration: Henning John von Freyend

(HJvF / BK / JS)

16.01.2009 von Schröder & Kalender
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Oblomow

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.

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Warum unser geplanter astrologischer Mega-Bestseller keiner wurde, läßt sich bereits aus der Deutung ablesen, die der Autor Herbert Schmatzberger für den Aszendenten des heutigen Tages verfaßte.

Die Sache fing aber auch schräg: Am Tag unserer Anreise passierte an der Grenzstation ein Zwischenfall, worüber wir in unserer heutigen Kolumne in der jungen Welt berichten.

Trotz Oblomow, wir wünschen allen Geburtstagskindern des heutigen Tages alles Gute!

(BK / JS)

12.01.2009 von Schröder & Kalender
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Spaß für den Leser

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

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Im März 1990 erschien die erste Folge von ›Schröder erzählt‹ mit dem Titel ›Glückspilze‹. Im selben Jahr schrieb Diedrich Diederichsen in der Kölner Illustrierten einen längeren Artikel, aus dem wir zitieren: »Der besondere Spaß liegt darin, daß in  ›Schröder erzählt‹ von echten Menschen die Rede ist, und wie das eben auch gerade eine ästhetische Errungenschaft ist. Andererseits verlagert sich das Urteil über Richtigkeit und Gelungenheit dieser Prosa plötzlich auf eine nichtästhetische Ebene: der Genießende – wie auch hier der Verfasser – stimmt automatisch auch den, für ihn nicht überprüfbaren Urteilen über diese Dritten zu, die keine Kunstfiguren des Autors sind, wirklich existieren und dennoch nur wie Kunstfiguren ästhetisch wahrgenommen und in der Erzählungslogik verstanden werden können. Ich sprach im Zusammenhang mit Schröder mal vom ›Klatsch als materialistische Waffe gegen die Meinung‹, was mir heute zu einfach ist: Man weiß ja bei den meisten Gestalten nichts über ihre Seite der Story, auch wenn inzwischen immer Leute darin vorkommen, mit denen ich wenigstens schon mal am Telefon gesprochen habe. Schröders Leistung aber besteht darin, die unausgesprochene Verwicklung von Moral und Ästhetik, das Gewinnen und Auspressen jedes ästhetischen Produkts aus einem meist rücksichtlos verwalteten Lebensrohstoff, die/das jedem Kunstwerk zugrunde liegt, derart auch dem Leser aufhalsen.«

Wer sich diesen Spaß aufhalsen möchte, … weiter lesen

11.01.2009 von Schröder & Kalender
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Die Intelligenz der Würmer

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in östlicher Richtung.

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Charles Darwin blieb dem Denken der viktorianischen Zeit verhaftet, er war lebenslang moralisch verzweifelt über die Folgen seiner eigenen Theorie, welche eine gnadenlose Schöpfungsgeschichte beschrieb. Trost bot ihm dabei nur seine Beschäftigung mit den Regenwürmern und deren geduldige Hege und Pflege der Erde.

Er schrieb in der Einleitung seiner Untersuchung über ›Die Bildung der Eckererde durch die Thätigkeit der Würmer‹: »Der Gegenstand des vorliegen Buches ist, welchen Anteil die  Regenwürmer an der Bildung jener Schicht an Ackererde gehabt haben, welche die ganze Oberfläche der Erde in jedem mäßig feuchten Lande bedeckt …« Dieses Buch ist zugleich eine naturwissenschaftliche Kampfschrift: »1869 verwarf Mr. Fish meine Folgerungen in Bezug auf die Rolle, welche Regenwürmer in der Bildung der Ackererde gespielt haben, und zwar bloß wegen ihrer vermeintlichen Unfähigkeit eine derartig große Arbeit zu verrichten. Wir haben hier wieder ein Beispiel an jener Unfähigkeit, die Wirkung einer beständig wiederkehrenden Ursache zu summieren.«

Darwin teilt seine Beobachtungen über die Regenwürmer in vier Abteilungen ein: »Ihre Lebensweise; die Menge feiner Erde, die von ihnen auf die Oberfläche geschafft wird; der Anteil, welchen sie beim Eingraben alter Bauten (z. B. Stonehenge) … weiter lesen

08.01.2009 von Schröder & Kalender
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Einkommenssteuer

von Schröder & Kalender

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Es ist dunkel, wir sehen also nicht, wie der Bär flattert.
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Selbst wenn man kaum eins hat, muß man doch Jahr um Jahr sein Einkommen deklarieren. Gerade haben wir unsere Erklärungen abgegeben – fast fristgemäß –, dabei ist uns ein Steuerberater im roten Tanga eingefallen, der im sehr kühlen Vogelsberger Klima die biedere Landbevölkerung erschreckte. Näheres wie immer am Freitag in unserer Kolumne.

(BK / JS)