31.12.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
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Dieses schöne Original in Essig und Öl schickte gestern der Künstler Klaus Theuerkauf als Postkarte in Kreuzberg ab. Ein gutes Omen für das neue Jahr, dass die Post solche Kunstwerke mit 45 Cent Porto frankiert rechtzeitig zustellt.
(KT / BK / JS)
31.12.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.
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Bücher
Immer o immer schwör ich’s, kein Buch mehr zu lesen!
Ja, die Dichter lügen zu viel, und dann ist doch schad für die Zeit.
Wozu dies Leben verlesen, ist doch so bald vorbei;
Aber am Abend dann wenn ich so müd und enttäuscht sann,
Und die Uhren der Mitternacht traurig ans Herz bös hämmern – –
Immer wieder dann war es ein Buch, das mir märzsüß
Die steinernen Tränen des Wahnsinns wegschmolz.
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Ein gutes neues Jahr mit Büchern wünschen
Barbara Kalender und Jörg Schröder
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Jakob Haringer, ›Aber des Herzens verbrannte Mühle tröstet ein Vers‹, Residenz Verlag, Salzburg und Wien 1988
Foto: Le Liseur, Edition du Desastre, Paris
(JH / NN / BK / JS)
26.12.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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Vor dem Friedenauer Rathaus steht ein Weihnachtsbaum, an dem Kinder der Grundschule ihre Wünsche für das neue Jahr gehängt haben. Wir zeigen eine kleine Auswahl:

Ich wünsche, dass die Müllabfuhr nicht mehr so stinkt! … weiter lesen
25.12.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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1977, während der Redaktion des nachgelassenen, unvollendeten Manuskripts der ›Reise‹, haben mich Bernward Vespers Erzählungen über die »Kindheitshölle« besonders beeindruckt, darunter vor allem seine Weihnachtsgeschichte. Alle, denen der Suhrkamp Verlag gegenwärtig die Korrespondenz zwischen Gudrun Ensslin und Bernward Vesper über die Zukunft ihres gemeinsamen Sohnes als »tragischen Liebes-Brief-Roman« anzudrehen versucht, sollten besser the real stuff lesen, den Peter Weiss zu Recht zum »intellektuellen Höhepunkt der Bewegung des Jahres 68« deklarierte.
(JS)
Wir drucken die Weihnachtsgeschichte … weiter lesen
24.12.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in östlicher Richtung.
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1977, während der Redaktion des nachgelassenen, unvollendeten Manuskripts der ›Reise‹, haben mich Bernward Vespers Erzählungen über die »Kindheitshölle« besonders beeindruckt, darunter vor allem seine Weihnachtsgeschichte. Alle, denen der Suhrkamp Verlag gegenwärtig die Korrespondenz zwischen Gudrun Ensslin und Bernward Vesper über die Zukunft ihres gemeinsamen Sohnes als »tragischen Liebes-Brief-Roman« anzudrehen versucht, sollten besser the real stuff lesen, den Peter Weiss zu Recht zum »intellektuellen Höhepunkt der Bewegung des Jahres 68« deklarierte.
(JS)
Wir drucken die Weihnachtsgeschichte … weiter lesen
23.12.2009 von Schröder & Kalender
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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
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1977, während der Redaktion des nachgelassenen, unvollendeten Manuskripts der ›Reise‹, haben mich Bernward Vespers Erzählungen über die »Kindheitshölle« besonders beeindruckt, darunter vor allem seine Weihnachtsgeschichte. Alle, denen der Suhrkamp Verlag gegenwärtig die Korrespondenz zwischen Gudrun Ensslin und Bernward Vesper über die Zukunft ihres gemeinsamen Sohnes als »tragischen Liebes-Brief-Roman« anzudrehen versucht, sollten besser the real stuff lesen, den Peter Weiss zu Recht zum »intellektuellen Höhepunkt der Bewegung des Jahres 68« deklarierte.
(JS)
Wir drucken die Weihnachtsgeschichte … weiter lesen
19.12.2009 von Schröder & Kalender
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Es ist dunkel, heute flatterte der Bär in südwestlicher Richtung.
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Frierende Besucherin des Weihnachtsmarkts am Potsdamer Platz
Heute haben wir im Cinemaxx ›Avatar‹ gesehen, und nach dem Ausflug in die außerirdische Welt von Pandora brauchten wir dringend etwas Auslauf im realen Leben. Da bot sich der Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz an.
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17.12.2009 von Schröder & Kalender
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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Was für Hundeliebhaber und Fans der englischen Königin eine betrübliche Nachricht war: Elizabeth II. will keine Corgis mehr züchten, läßt das Personal der Salonwagen bei Staatsempfängen aufatmen. Warum dies so ist, steht heute in unserer Kolumne in der jungen Welt.
(BK / JS)
16.12.2009 von Schröder & Kalender
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Es schneit, der Bär flattert in nördlicher Richtung.
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Die Katzenliebhaberinnen und -liebhaber unter den Autoren sind Legion. Zuletzt lasen wir Ingrid Zwerenz’ Würdigung zum 100. Geburtstag von HAP Grieshaber, in dem es auch um Katzen geht. Zum Beispiel bringt Ingrid ein Zitat von Nadeschda Krupskaja, der Frau an Lenins Seite: »Kaum hatte die Oktober-Revolution gesiegt, roch es im Kreml nach Katzen und Karbol.«
Auch Fee Zschocke gehört zu den Katzenfreundinnen. Sie ist Autorin und Journalistin, im vorigen Jahr schrieb sie für Zeit-online eine Geschichte über ein Weihnachtsmenü.
Nach ihrem ersten Buch ›Er oder ich – Männergeschichten‹, das 1980 bei März erschien (Gesamtauflage 220.000), schrieb sie ein Katzenbuch für Kinder und Erwachsene, besonders aber für die Leserinnen und Leser ihrer ›Männergeschichten‹. Fee Zschocke schlug uns als Illustratorin für ihr Katzenbuch die junge Sabine Wilharm vor. Fünfzehn Jahre später wurde sie mit der Gestaltung der Cover für die deutschsprachigen Ausgaben der Harry-Potter-Romane bekannt.

Fee Zschocke, ›Sieben Leben hat die Katze‹. Mit Bildern von Sabine Wilharm. Sieben farbige ganzseitige und zahlreiche s/w-Illustrationen im Text, 84 Seiten, Pappband, März Verlag, 1985 (nur noch antiquarisch erhältlich).
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13.12.2009 von Schröder & Kalender
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Es ist kalt und windstill. Der Bär flattert heute nicht.
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Gestern beim Einkauf auf der Steglitzer Schloßstraße bollerten über hundert Biker als Weihnachtsmann oder als Christkind mit Engelsflügeln verkleidet an uns vorbei. Ihre Motorräder waren mit Elchgeweihen geschmückt und manche hatten komplette Weihnachtsbäume auf dem Rücksitz.

Das Spektakel findet jedes Jahr statt, wußten wir nicht, obwohl wir immer als rasende Weihnachtsbeleuchtungsreporter für unser Blog unterwegs sind.
(BK / JS)