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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
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Bei uns gegenüber gibt’s einen Taucher- und einen Zeitungsladen, dort hängen heute nebeneinander:
»Dive now – work later«
Warum nicht gleich … weiter lesen
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Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
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Bei uns gegenüber gibt’s einen Taucher- und einen Zeitungsladen, dort hängen heute nebeneinander:
»Dive now – work later«
Warum nicht gleich … weiter lesen
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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Cover von Jörg Schröder unter Verwendung einer Fotografik von Tilo Keil.
Vor fünfundvierzig Jahren gehörte Science Fiction zur Trivialliteratur, war also noch nicht in den postmodernen Literaturkanon aufgenommen worden. Trotzdem kaufte ich 1966 als Lektor des Joseph Melzer Verlags die Rechte an einer Anthologie von William F. Nolan mit dem Titel ›The Pseudo-People‹ und gab ihr den Titel ›Die Anderen unter uns‹. Es war die erste Sammlung, die sich mit der provokativen Zukunftsvision des Androiden beschäftigte: Ein Wesen des digitalen Zeitalters, dem künstliches Leben eingeblasen wird und dem Menschen wie ein Haar dem anderen gleicht. Das Buch enthält Texte von inzwischen renommierten Autoren wie Ray Bradbury, Richard Matheson, Isaac Asimov, Charles Beaumont. Damals war es noch ziemlich mutig vom amerikanischen Originalverlag William Morrow eine solche Sammlung als Hardcover herauszubringen, das traf erst recht für… weiter lesen
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Der Bär flattert schwach in westlicher Richtung.
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Aus Horst Tomayers Lamento ›Vom armen H.T.‹, dem Augsburger Bischof Mixa ins Brevier geschrieben:
»Heimatlos bin ich aufgewachsen in der Fremde, in Bayern,
einem mich fremder als Katastrofien oder Kataklysmanien dünkenden Land
In meinen sudetendeutschen Hals wurde eine fremde Sprache eingepflanzt
Und im Schlitz der sommers wie winters kurzen Hose spürte der junge Heimatvertriebene beim abendlichen Einholen der karitativen Klostersuppe (im zerbeulten Alukrüglein) ein ums andere Mal
Eines schwäbelnden Franziskanerordensbruders zärtlich zupackende Hand.«
Worüber Horst Tomayer hier schreibt, das dürfte sich 1948 in Wildenroth (Oberbayern) zugetragen haben. Könnte es also nicht eher sein, dass die zupackende Hand dieses Franziskaners, den Hotte zu einem der ganz großen 68er-Dichter geformt hat?
(HT / BK / JS)
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Der Bär flattert munter in nördlicher Richtung.
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Das neue Jahr fing gut an: Nacheinander gaben beide Macs den Geist auf, danach die Bratröhre, die Thermobindemaschine, der Staubsauger, der Scanner und der Elektrorasierer. Der Grund für diese Kette war nicht etwa mystisch, sondern dem Alter der Geräte geschuldet. Und wenn wir auch gern mit Bertolt Brecht sagen: »Von allen Werken die liebsten sind uns die gebrauchten« – funktionieren sollten sie schon.
Beim Ersetzen der neuen Dinge erlebten wir so manche Überraschung: Die LTI stirbt nicht! Nach Volkswagen, Volksempfänger, Volksempfinden, Volk ohne Raum und »Ein Volk, ein Reich, ein Führer«, folgt nun der Trivialmythos: »Volksrasierer. Eine gemeinsame Volks-Aktion von Bild und Panasonic.«
(BK / JS)
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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Dies ist kein Beitrag zu Cut-and-paste, aber doch drollig, dass der Morphogenetiker Helmut Höge heute im Berlin-Teil der taz eine Geschichte über die legendäre Hotelgalerie ›Nürnberger Eck‹ erzählt.
Unsere Reminiszenzen an das Etablissement stehen ebenfalls heute in unserer Kolumne in der jungen Welt.
(BK / JS)
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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.
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Seit Jahresanfang gaben nacheinander Backröhre, Mac G4, Braun-Rasierer und die Gegensprechanlage ihren Geist auf. Gestern, als wir die erste Sackkarre mit Büchersendungen in den Fahrstuhl rollen wollten, war der ausgefallen, ein Zettel hing an der Tür: »Wir arbeiten an der Analyse.« Schön war, dass die Techniker das Ding nicht nur analysiert, sondern auch flott repariert haben. Danach brachten wir, trotz vereister Gehwege – vielleicht zum letzten Mal –, unsere neue Folge ›Das Äußere des Inneren‹ zur Postfiliale am Bundesplatz.
Nicht nur Wilmersdorfer Witwen, die hier ihre Pensionen und Renten abheben, tragen Trauer. Auch uns droht Unbill, denn die für uns so bequeme Postfiliale in der Mainzer Straße, die wir fußläufig mit der Sackkarre erreichen können, soll geschlossen werden. … weiter lesen
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Es ist dunkel, wir sehen nicht, wie der Bär flattert.
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Bertelsmann feiert 175jähriges Jubiläum. In unserer heutigen Kolumne in der jungen Welt mit dem Titel ›Muttertürme‹ erinnern wir uns an einen Besuch in Gütersloher Parkhotel vor knapp dreißig Jahren, als Reinhard Mohn noch Herr im Hause Bertelsmann war. Und hier eine andere Geschichte zum Thema:
Moppel Claer verfolgte mich bis in die Achtziger wie der Loriotsche Spaghetti. Kaum dachte ich, ich wäre ihn los, schon klebte er wieder irgendwo anders, wenngleich das auch nur zur Hälfte an seiner ungebrochenen Autorenaufdringlichkeit lag. Ebenso sehr spielte die übliche Verlegergier nach Barem eine Rolle, die mich Ärger, Geschmack und Stilgefühl immer wieder vergessen ließ, denn mit diesem Urviech war immer ein bißchen Geld zu machen. Bis hin zur letzten Reise nach Gütersloh 1985 zum Bertelsmann Buchclub, bei dem Matthias Wegner als neuer Besen kehren sollte. Vorbei die Zeiten, in denen wir dem guten Hans Arnold pro Besuch zwei bis drei Lizenzen verkaufen konnten. Wegner hatte sich aus Rache an Holtzbrincks Rowohlt, die ihn als Verlagsleiter geschasst hatten, gänzlich mit dem Mohn-Imperium identifiziert, so sehr, daß er allen Alsterdünkel fahren ließ und uns, ganz unhanseatisch begeistert, die Qualitäten eines grauslichen Bertelsmann-Club-Bikes anpries, mit dem er die Wiesen um Gütersloh angeblich lustvoll beradelte. … weiter lesen