27.04.2010 von Caro
Seit vorgestern ist die vielbefahrene Kreuzung am Rosenthaler Platz wunderbar bunt. Ich bin erst gestern mittag vorbeigekommen, da hatte die Knalligkeit der Farben schon ein wenig nachgelassen, total cool und gelungen ist die Aktion allemal.

Zum Nachvollziehen, wie das vonstatten ging:

Zuerst haben “unbekannte Radfahrer” (so “die Presse”) eimerweise Farbe an den Fußgängerübergängen auf die Straße gekippt. … weiter lesen
26.04.2010 von Caro

Die kleine gemalte Fledermaus fliegt an vielen Stellen in Neukölln herum. Hier ist sie verliebt. … weiter lesen
24.04.2010 von Caro

Welch eine Freude…ich hatte schon lange kein gutes Adbusting mehr gesehen.
Dieses passt sich farblich super ein und ist dennoch echt aussagekräftig und nicht zu übersehen! In der Gubener Straße in Friedrichain.
23.04.2010 von Caro

Coole Sache: zuerst sah ich bei mir um die Ecke in der Schönleinstraße diesen großen geklebten QR-Code. Ich dachte, daß er wahrscheinlich nix heißt und zur Deko da hängt. Aber ein paar Tage später, traf ich jemanden mit ‘nem modernen Telefon das solche Codes lesen kann…und bat um einen Umweg, um diesem Code hier nach zu gehen.
Und siehe da…der Code führt auf eine Internetseite: http://sweza.com/wp-content/uploads/2010/04/schoenlein.jpg Auf der mensch widerum genau diese Wand sehen kann, bevor der Code drüber geklebt wurde. Im Foto auf der Website steht ein weiterer Link: http://sweza.com/graffyard/ Hier kann nachvollzogen werden, welche Tags verschwunden sind, die drunter angebracht sind/waren. Auf der Website gibt es noch mehr solcher Beispiele von SWEZA75. Ein spannendes Streetart Konzept – “Modified Public Spaces” verspricht ja auch die Website!

22.04.2010 von Caro

Frosch liebt Ente. … weiter lesen
21.04.2010 von Caro
Im Detail…

… und im Kontext vor dem malerischen Hintergrund der Häuser auf der Rückseite des Kottbusser Tors:

In der Admiralstrasse in Kreuzberg. Es sind in der letzten Zeit einige von diesen Kindern in Kreuzberg aufgetaucht. Wer sie klebt, das weiß ich nicht.
20.04.2010 von Caro

In echt sah die Vogel-/Menschen-/Hunde-Scheuche noch beeindruckender aus…aber auch auf’m Foto kommt sie noch gut rüber, finde ich.
Mitten am Engelbecken.
15.04.2010 von Caro
Im Vorbeigehen mental lange Leine lassen. Beklebte Glascontainer, Fahrkartenentwerter, Feuerlöscher, Flipimages, … in Berlin.
Zwei Gespräche mit Mentalgassi: am 21.06.08 und am 26.05.09 in Berlin
von Caro (im Auftrag für ReclaimYourCity.net).

Caro: Hallo Mentalgassi.
Mentalgassi: Hallo Caro, Caro Kolumna.
C: Wollt Ihr kurz sagen: Wer seid Ihr? Was macht Ihr?
M: Mit Mentalgassi treten wir grundsätzlich als Kollektiv auf, deswegen sagen wir jetzt nicht unsere Vornamen. Bei dem was wir machen, geht es immer wieder darum, wie bei vielen anderen Streetartleuten auch, dass möglichst nah an den Objekten die man sieht, gestaltet wird. Wie zum Beispiel ein Gesicht an einem Glascontainer anbringen, oder den Flügel [ein Flügel aus Beton (!), der im Grünstreifen vor der Eisdiele Bökh- Ecke Grimmstraße liegt – siehe unten] halt an den Platz stellen, wo man optimal Zugriff drauf hat und man nicht nur zweidimensional ein Plakat an die Wand anbringt. Wir machen „urbanes Entertainment“. Es ist eher ein Unterhaltungsding, das war so eine Grundeinstellung von Anfang an. Viele andere machen ja auch Bezüge zu aktuellen Geschehnissen oder es geht um einen ganz besonderen Style. Ich habe nicht das Gefühl, dass wir uns das jemals als Ziel gesetzt haben. Gucken was passiert. So wie es der Name halt sagt: So im Vorbeigehen mental lange Leine lassen. Und der Hund ist auch ganz wichtig dabei. Das ist alles eigentlich beim Gassi gehen entstanden. Der Name “Mentalgassi” ist aus einer Bierlaune heraus entstanden. Das war so ein Ausspruch, wenn wir irgendeinen Schrott gelabert haben. Entweder “Mentalgassi” oder “Gehirngulasch”, was sich schon so eingebürgert hatte. Wir haben Mentalgassi gewählt, wir hätten auch “Gehirngulasch” sein können! Also ich glaube das kommt vom Sprühen. Ehrlich gesagt hat die Geschichte damit angefangen, dass wir beim Sprühen erwischt wurden und das hat total den kreativen Kick ausgegeben. Ich kann mich erinnern, dass man immer so dachte “scheiße” und hat viel zusammengesessen und dann haben wir angefangen umzudenken und andere Sachen zu machen. … weiter lesen
14.04.2010 von Caro
Mentalgassi sind eine Street Art Crew aus Berlin…die richtig schicke und aufwändige Sachen machen. Zwar nicht viel und nicht oft, aber wenn schon, denn schon.
Nun haben sie sich auf einen kommerziellen Auftrag eingelassen, den mensch in der Bahnunterführung am Alexanderplatz (also auf der Straße, wo sonst Werbung hängt, und wo die S-Bahngleise drüber sind) besichtigen kann. Das dort Geklebte hat mich so sehr beeindruckt, als dass ich es nicht nicht an dieser Stelle zeigen möchte. Sie selbst nennen diese Technik “Flipimages“. Überzeugt Euch selbst davon:

Hier stehen wir also ganz links am ersten Bild. … weiter lesen
13.04.2010 von Caro
Danke an King Kong für den Hinweis per Kommentar auf diese Veranstaltung! Ich zitiere daraus:
“PiN2011 – erinnerung an die Straße” … the first streetArt docufiction of the world
hat Berlin Premiere bei achtung berlin – Sektion | HeimatDokumente
Sonntag, 18. April 2010 – um 18 Uhr im FaF, Kinosaal 2 (Filmtheater am Friedrichshain, Bötzowstraße 1-5,10407 Berlin, Tel. 428 451 88)
Wiederholung am Montag 19.04.10, Kinosaal 3 im Babylon Mitte um 20 Uhr
mehr unter http://www.pin2011.de – viel Spaß