15.02.2013 von Caro

Dieses charmante Bild habe ich an einer Tür in der Oranienstraße in Berlin-Kreuzberg gesichtet. Ich tippe mal darauf, dass Dave the Chimp es gemalt hat. Erwartet die Familie Chimp ein zweites Kind? Keine Ahnung. Jedenfalls sehe ich eine sich schützende, eingeschworene Familie rund um ein zentrales Herz. Schön gemacht. Und größentechnisch auch recht eindrucksvoll:

Hier geht’s zur Website von Dave the Chimp.
Und hier gibt’s mehr von Dave the Chimp in diesem Blog zu sehen.
[Nachtrag: wie es Dave schon per Kommentar hat verlauten lassen, es ist gar kein Bild von ihm! Ich hab nicht genau hingeschaut, denn der Name der Künstlerin steht sogar unten links auf dem Plakat: Anne Buvet - meine ich zu lesen]
13.02.2013 von Caro

Letztens bin ich über’s RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain geschlendert. Und einerseits habe ich an diversen Wänden gelesen, dass neuerdings eine Strafanzeige droht, falls mensch auf die Idee käme, da “wild” zu sprühen – oh je hab ich mir gedacht…was ist bloß aus dem RAW-Tempel geworden – und andererseits tolle Bilder. Wie z.B. diesen Mann mit Hut von Johannes Mundinger. Superschick! Der Stil von Johannes Mundinger ist sehr durchmischt und sticht aber definitiv aus der allgemeinen “Streetart”-Ästhetik heraus. Mir gefällt neben der Farbenfreude auch sehr, wie die Gegebenheiten vor Ort einbezogen werden und so aus der hervorstehenden Regenrinne die Nase des Characters wurde und aus dem Steinpoller am Boden der Anhänger der Kette! Hier im Profil zu sehen:

Daneben steht noch geschrieben: “Es war das schöne Leben, immer das Leben.”
Mehr Infos auf der Website von Johannes Mundinger.
PS: Ein Nachtrag zu diesem Post vom 14.02. …ich habe folgendes Foto,… weiter lesen
22.10.2012 von Caro

Vor ein paar Tagen überraschte mich in einem Hauseingang in der Revaler Straße in Berlin-Friedrichshain dieses riesige Frauengesicht, dessen Gesichtszüge durch Linien plastisch hervorgehoben sind (ähnlich den Höhen-Linien für Berge auf Landkarten)…Wow, technisch bestens umgesetzt und noch dazu ein riesiger Farbdruck, der gut platziert bei den Passanten einen echten Eindruck hinterlässt. Hier ist sie nochmal im Kontext zu sehen:

Die Sterne, die schon seit geraumer Zeit an die Hauswand über die Tür gesprüht sind kommen dabei mit dem Frauengesicht nochmal besonders zur Geltung…oder andersherum?
Wie dem auch sei. Ich ging die Revaler Straße noch ein Stück weiter hoch…und entdeckte noch ein großes Bild von diesen(-m) mysteriösen Streetartist(s)…

Ein freundlich grinsender Junge hielt mir – ebenfalls in Großformat – etwas Blaues zum Essen hin. Ich habe dankend abgelehnt und war noch ein zweites Mal beeindruckt von der technischen Umsetzung des großen Plakats.

Und heute kam ich dann… weiter lesen
26.08.2012 von Caro

Auf der Falckensteinstraße in Berlin-Kreuzberg habe ich vor Kurzem zwei aufwändig gestaltete und farbige Riesenposter entdeckt (habe heute gesehen, dass sie leider schon wieder abgerissen sind), die untereinander geklebt waren. Zu sehen waren darauf eine Frau, die mit der Hand anzeigt, wie sie sich eine Pistole an den Kopf hält und aus ihrem Kopf fliegen lauter Fernseher, die verschiedene Zivilisationskrankheiten unserer Welt per Bild zeigen: Atomkraftwerke, ein dekolltiertes quasi barbusiges Werbungsmädels, Autobahnen, ein Apple-Apfel, ...

Im Hintergrund steht regelmäßig “KARANK“… eine Internetrecherche dazu hat keine weiteren Infos ergeben. Weiß jemand, wer oder was dahintersteckt?
Ein bisschen psycho, aber schön aussagekräftig, fand ich!
21.06.2012 von Caro
Hier noch ein Bild aus der Reihe älterer Fotos, die mir aber so sehr gefallen, dass sie unbedingt hier noch gepostet werden müssen:

Ein etwas tristes Herbst-Stilleben: Der bunte Opi mit Stock und Weltkugel auf der Hand und an der Wand daneben mehr schlecht als recht überstrichen “Gegen Nazis”…und im Vordergrund das Herbstlaub…
Und versprochen: bald kommen endlich die Bilder aus Bremen und überhaupt neue Artikel! Ich hatte die ganze Zeit nicht genug Speicherplatz für die Fotos auf meinem Computer und nun schaffe ich Platz…weswegen ich immer wieder schöne ältere Fotos finde, die ich noch gar nicht im Blog veröfentlicht hatte.
09.06.2012 von Caro

“Add me to your friends list – PLEASE” sagt ein cooler Typ mit Cap und blumigem Hemd an der Karl-Marx-Straße Ecke Werbellinstraße. Signiert ist das Bild von “FlashBoys“. Und denen möchte ich heute die Ehre eines Artikels erweisen, weil mir die in Berlin-Neukölln gefundenen Bilder gefallen haben. Allerdings habe ich sie bereits im November 2011 fotografiert…bevor sie in den Tiefen meiner externen Festplatte landen, zeige ich sie Euch doch besser noch!

Auch von FlashBoys: der von einem Heiligenschein umgebene Jesus-Freak auf dem Stairmaster5000 in der Richardstraße… schick und ausgesucht platziert…und ein echter Hingucker! Was außerdem nett ist, dass FlashBoys das bereits vorher bestehende witzige Loesje-Plakat nicht überklebt haben.

Sozusagen eine Marionette ihrer selbst…von FlashBoys Die Platzierung an der Tür des trostlosen Getränkeshops auf der Sonnenallee hat mir voll gut gefallen. Leider war das Bild schon nach wenigen Tagen wieder weg. Hier nochmal im Detail:

14.11.2011 von Caro

Jeder einzelne Kopf ist total individuell, so wie wir alle in unserer Gesellschaft… Gefallen mir sehr diese Poster. Mit so einfachen Mitteln so eine große Wirkung erzielen!!!!

Gefunden am Herfurtplatz in Berlin-Neukölln.
18.09.2011 von Caro

Brotlos im Elfenbeinturm. Leinestraße. Berlin-Neukölln.
“Brotlos im Elfenbeinturm. Kunst ist auch nur eine Sichtweiß[s]e und Sprache…” Dabei sah das Haus aus, wie ein normales Mietshaus…der Elfenbeinturm ist dann wohl doch im Kopf.

365 Tage Hartz 4. Leinestraße. Berlin-Neukölln.
“365 Tage Hartz 4“………passt gut in die “alle-Tage-Neukölln”-Foto-Reihe.
An einem Fenster in der Leinestraße in Berlin-Neukölln gesehen.
30.08.2011 von Caro

"I am not an object! Fight sexism". Weichselplatz. Berlin-Neukölln.
“I am not an object! Figth sexism!“Ein ausdrucksstarkes Poster zum Thema Sexismus am Weichselplatz. Kleiner Zusatzhinweis: das Dummamt von Neukölln stellt viele Schilder dort in der Gegend auf.
14.06.2011 von Caro

Das Böse sich vom Leib rasieren. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
Ein eindrucksvolles neues Kunstwerk an DER Streetart-Mauer am Maybachufer: “Das Böse sich vom Leib rasieren“. Eine Freundin machte mich drauf aufmerksam, dass es interessant ist, wie der Blick nach unten links geht…dass das heißt, es handelt sich um eine Rückschau in die Vergangenheit. Während, wenn mensch nach rechts schaut, es sich um einen Blick in die Zukunft handelt. Ein bisschen gruselig ist dieses Bild schon, finde ich. Auf jeden Fall sehr persönlich und sehr nachdrücklich.

Das Böse sich vom Leib rasieren. Maybachufer. Berlin-Neukölln.
Ansonsten ist hier noch eine Gesamtschau DER Mauer zu sehen. Ganz rechts ist ein Schablonengraffiti von XOOOX (die Frau ganz rechts). Mir gefällt die kleine Szene oben links noch gut: da ist der Graffiti-Wurm von ÜF zu sehen, der von einer blauen Figur umarmt wird. Eine nette Ergänzung.