Archive for September, 2008

22.09.2008 von Ernst Volland
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Mann sucht Frau, Kapitel 3

von Ernst Volland

Mann sucht Frau

3

„Liebe Gisela, ich denke jede Minute an dich und die gemeinsam verbrachte Zeit. Erinnerst du dich, wie wir in Italien, in Florenz in diesem kleinen Cafe saßen, Venezia hieß es, glaube ich und du meine Hand in deine legtest, ein leichter Wind durch deine schönen Haare ging und du mir mit fester Stimme sagtest, ich liebe dich, ich liebe dich wirklich. Kannst du dich noch an den Chianti Classico erinnern, Jahrgang 71, dein Geburtsjahr, blutrot in der Farbe und einem leichten Brombeergeschmack im Abgang. Du hattest die geleerte Flasche noch ins Hotel mitgenommen, sogar dann noch mit nach Hause und eine blaue Kerze hineingesteckt. Wie schön wäre es jetzt, im Schein dieser Kerze mit dir zusammen zu sitzen und ein kleines Glas Trollinger zu trinken. Ich habe einen wunderbaren Weißwein entdeckt, ein Schnäppchen,… weiter lesen

17.09.2008 von Ernst Volland
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Mann sucht Frau Kapitel 1 – 3

von Ernst Volland

Mann sucht Frau

1

Er stieg über einen Berg von Wäsche, Decken, Büchern, Zeitungen, schlurfte ins Bad, schaute in den Spiegel, schüttelte sich ein wenig, nicht wegen der Kälte, der Anblick seines eigenen Gesichtes provozierte die körperlichen Verzerrungen.

Wieder verdammt spät geworden gestern, murmelte er und drückte etwas Zahnpasta auf die Spitzen der Borsten. Früher, vor ein paar Monaten noch, war er mit einem Lied auf den Lippen unter die Dusche gehüpft, hatte sich über den beginnenden Tag gefreut, sich in einem Schwung nass rasiert und immer wieder über die Frische des Nassrasierens im Gegensatz zum Trockenrasierens gestrahlt.

Ist ja auch viel männlicher mit Schaum um das Kinn, hatte er dann immer gedacht und sich als Model für eine Gillette Reklame vorgestellt.

Doch seit einigen Wochen war alles anders. Er fühlte sich wie auf einem anderen Planeten,… weiter lesen

09.09.2008 von Ernst Volland
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Mann sucht Frau

von Ernst Volland

Mann sucht Frau

Er stieg über einen Berg von Wäsche, Decken, Büchern, Zeitungen, schlurfte ins Bad, schaute in den Spiegel, schüttelte sich ein wenig, nicht wegen der Kälte, der Anblick seines eigenen Gesichtes provozierte die körperlichen Verzerrungen.

Wieder verdammt spät geworden gestern, murmelte er und drückte etwas Zahnpasta auf die Spitzen der Borsten. Früher, vor ein paar Monaten noch, war er mit einem Lied auf den Lippen unter die Dusche gehüpft, hatte sich über den beginnenden Tag gefreut, sich in einem Schwung nass rasiert und immer wieder über die Frische des Nassrasierens im Gegensatz zum Trockenrasierens gestrahlt.

Ist ja auch viel männlicher mit Schaum um das Kinn, hatte er dann immer gedacht und sich als Model für eine Gillette Reklame vorgestellt.

Doch seit einigen Wochen war alles anders. Er fühlte sich wie auf… weiter lesen