vonMargarete Stokowski 10.10.2013

Buchmesseblog

taz-Autor*innen bloggten live von den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt. Ein Schmöckerladen für Buchliebhaber*innen.

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sonne
Abgang Sonne, Auftritt Alkohol.

 

 

Ab 17 Uhr geht alles plötzlich ganz schnell. Beim Kunstmann-Verlag ist Empfang, es gibt Weißwein. Direkt gegenüber ist der Wagenbach-Empfang, mit Caipirinha und Popcorn. Um halb sechs wird Antje Kunstmann bei der Women-in-Publishing-Party zur Bücherfrau des Jahres gekürt, es gibt wieder Wein. Zwischendurch Pralinen und Sekt von… einem anderem Verlag.

 

Dann zurück zum taz-Stand, neben dem der Größenwahn-Verlag ein Hexenhaus aufgebaut hat und zum Istanbul-Empfang einlädt. Raki und türkische Süßigkeiten. Wieder zurück zu Wagenbach, wo Kollegin N. wartet, die ihrerseits noch mit D. und G. verabredet ist, und von wo aus dann alle zusammen zu Diaphanes gehen, wo es Rotwein gibt. Von dort aus zum Verbrecher-Verlag, der keinen Wein mehr hat, aber neben dem Verlagshaus-J.-Frank-Stand ist, der „Weiße Gams“-Kräuterschnaps verteilt.

 

Kollegin D. fragt, ob ich nachher zu Fischer und zu Piper mitkomme, ich sage, ich gehe zur E-Book-Party. D. schüttelt den Kopf. „Da kann ich nicht hin. Ich bin zu alt für E-Book-Partys.“ Kurze Pause. „Ich sage diesen Satz zum ersten Mal: Ich bin zu alt dafür.“

 

N. findet, ich soll statt zu den E-Books lieber zu Heyne Hardcore gehen, weil sie den Namen toll findet.

 

Dann versuchen wir, zu fünft essen zu gehen. Nachdem N. auf Toilette war, D. geraucht und R. seine Jacke geholt hat, fahren wir zum Hauptbahnhof und suchen das „book bistro“, zu dem uns L. eingeladen hat. D. weint, weil ihre Füße wehtun, N. hat ihren Gutschein fürs Essen verloren. Langes Suchen nach der richtigen Hausnummer. (Zweimal dran vorbei gelaufen.) „Hof Parfumerie, Lagerverkauf“ steht an der Tür. D. sagt: „Wir sollen beim Frauenarzt klingeln, hat L. gesagt.“

 

Dann essen. N. und G. finden, das Essen ist zu wenig, und N. findet zusätzlich noch, dass sie einen besseren Fischeintopf hinkriegt als den hier. N. nennt G. einen Diktator, weil er Cola statt Weißwein bringt.

 

M. verabschiedet sich und geht zur E-Book-Party. (Bin nicht betrunken. Verstehe es nicht. Buchmessekörper macht komische Sachen.)

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