vonAchmed Khammas 16.01.2022

Der Datenscheich

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Forscher der Oregon State University um Richard B. van Breemen veröffentlichten letzte Woche im Journal of Natural Products eine Studie darüber, daß die Cannabinoide CBGA (Cannabigerolsäure) und CBDA (Cannabidiolsäure) das zelluläre Eindringen von SARS-CoV-2 und den weiteren neu auftretenden Varianten blockieren können, indem sie das Spike-Protein des Virus binden. Damit ließe sich das Infektionsrisiko signifikant verringern.

Diese Cannabinoidsäuren sind in Hanf und in vielen Hanfextrakten reichlich vorhanden und daher leicht verfügbar. Sollte kein Rausch erwünscht sein, läßt sich das psychoaktive THC auch herausfiltern.

Der Link zur Studie, die im Netz komplett einsehbar ist: Cannabinoids Block Cellular Entry of SARS-CoV-2 and the Emerging Variants

Ich hatte dies bereits Anfang 2020 aus Eigenerfahrung postuliert – ebenso wie die Aussage, daß T-Zellen aus normalen Erkältungen vor einer Corona-Infektion schützen können, was ebenfalls (erst) ganz aktuell im Mainstream angekommen ist.

Dies wurde von Forschern des Imperial College London (ICL) bekanntgegeben: Cross-reactive memory T cells associate with protection against SARS-CoV-2 infection in COVID-19 contacts. Diese Studie ist komplett einsehbar.

Zu ergänzen wäre, daß ein Forschungsteam des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans Knöll-Institut in Jena (Leibniz-HKI) fast zeitgleich auf Nature Biotechnology über die Entwicklung einer neuen Methode berichten, um in Amöben komplexe Naturstoffe zu produzieren – darunter auch auch Olivetolsäure, eine Vorstufe von Tetrahydrocannabinol (THC).

Der Link zu dieser nicht offen einsehbaren Studie: Engineering the amoeba Dictyostelium discoideum for biosynthesis of a cannabinoid precursor and other polyketides.

Nur einen Schritt weiter, und ich bringe den Amöben in meinem Darm die neuen Skills bei – und habe dann den ganzen Salat hinter mir! Juchee…

 

 

 

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https://blogs.taz.de/datenscheich/2022/01/16/cannabis-gegen-corona/

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kommentare

  • Hanf und Cannabis wurde schon 3000 v. Chr. in Mesopotamien, Indien und dem vorderen Orient geraucht sowie zu Öl und Seil verarbeitet. Also ein Allheilmittel gegen Krankheiten. Leider ist das verloren gegangenes Wissen.
    Heutzutage wo die Wissenschaft / Medizin Molekularbiologie betreibt, sind das neue Erkenntnisse.

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