vonHans Cousto 24.06.2021

Drogerie

Aufklärung über Drogen – die legalen und illegalen Highs & Downs und die Politik, die damit gemacht wird.

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Das Europäisches Institut für Multidisziplinäre Studien zu Menschenrechten und Wissenschaften – Knowmad Institut und LEAP Law Enforcement Against Prohibition Deutschland (LEAP-Deutschland) laden ein zur Teilnahme an der Umfrage zur Drogenpolitik und zu den Menschenrechten in Deutschland.

Das Knowmad Institut

Umfrage zur Drogenpolitik und zu den Menschenrechten
Umfrage zur Drogenpolitik und zu den Menschenrechten

Das Knowmad Institut ist ein europäisches Institut für multidisziplinäre Studien zu Menschenrechten und Wissenschaften – ein Think- & Do-Tank, eine Stimme für die Menschenwürde. Die Knowmad-Institut gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) und Partner beginnen 2021 eine exploratorische Untersuchung zur Drogenpolitik und zu den Menschenrechten in Deutschland. Ein essentieller Teil besteht aus einer Meinungsumfrage über die sozialen Netzwerke. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse einen Überblick über die aktuelle Situation, den Fortschritt und die Schwierigkeiten bei der Arbeit an einer Reform der aktuellen Drogenpolitik zeigen.

Knowmads sind nomadische Wissensarbeiter/innen. Knowmads sind kreative, innovative und weltoffene Personen, die Wissen und Technologie nutzen, um Brücken zu schlagen zu Menschen mit demselben Ziel: unsere Welt zu einem menschenwürdigeren und lebenswerteren Ort zu machen. Der Menschenwürde und den Menschenrechten in der öffentlichen und privaten Politik wollen die Knowmads gemeinsam eine Stimme zu geben.

LEAP Deutschland

Logo LEAP Deutschland
Logo LEAP Deutschland

Niemand kennt die Folgen einer auf Kriminalisierung und Repression setzenden Drogenpolitik besser als diejenigen, die sie durchsetzen müssen. LEAP ist ein bundesweites und globales Netzwerk an Personen, die sich für eine legale Regulierung von Drogen und für Harm Reduction einsetzen.

LEAP engagiert sich für eine Gesellschaft, in der Drogenpolitik positiv wirkt und unsere Gemeinden sicherer macht. LEAP versteht es als seine Aufgabe, die Öffentlichkeit, die Medien und die Politik über das Versagen der bisherigen Drogenpolitik aufzuklären. Gleichzeitig strebt LEAP an, den Respekt für die Arbeit der Polizei wieder herzustellen, der durch ihre Beteiligung bei der Durchsetzung der Anti-Drogengesetze beschädigt wurde.

Die Arbeit von LEAP besteht darin, die Vielzahl der negativen Folgen des „Krieges gegen die Drogen“ (War on Drugs) zu verringern, indem gezeigt wird, dass die damit verbundene hohe Verbrechensrate tatsächlich mehr aus dem Verbot von Drogen resultiert als aus den Drogen selbst.

Zur Umfrage

Zur Umfrage gelangt man über das Onlinetool des Knowmad Instituts. Alle Antworten werden anonym bearbeitet und gespeichert. Das Knowmad Institut verwendet die Antworten ausschliesslich für wissenschaftliche und pädagogische Zwecke.

Der Richter Andreas Müller ruft in einem Video zur Teilnahme an dieser Umfrage zur Drogenpolitik und zu den Menschenrechten auf.

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https://blogs.taz.de/drogerie/2021/06/24/deine-meinung-ist-gefragt/

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kommentare

  • Danke Luciano für die klare und verständljche Beschreubung der Szene. Schreibe gern, habe aber keine Ergänzung zu deinem Beitrag!

  • Vermutlich keine repräsentative Umfrage. Hier befragen Drogenbefürworter mal wieder die einschlägige Klientel, die direkt oder indirekt meinen, kurzfristig von den Drogen zu profitieren. Langfristig werden die Befragten: Kiffer, Dealer und deren Freunde wohl eher in der Psychiatrie, im Knast oder im Grab landen, auf Kosten des steuerzahlenden braven Bürgers, dem sie vorher schon einen Teil seines hart erarbeiteten Geldes, als Teil einer Gang oder mafiösen Vereinigung, zur Finanzierung ihrer Sucht geraubt haben.

    Produktiv sind diese Leute eh nicht mehr, innovativ auch nicht. Im Gegenteil, sie zerstören die Gesellschaft indem sie für eine zunehmende Inkriminierung der Bürger sorgen und für einen Leistungsabfall, der irgendwann den Luxus- und Individualstaat nicht mehr finanziert.
    Wir haben dann nur noch lethargische Zombies und Kriminelle in einem Narco-Staat -wie Die Niederlande oder Mexiko- wo die „Selbstverwirklichung“ darin besteht, dem Anderen eine Kugel zu verpassen.
    Auch die Legalisierung führt letzlich -am Beispiel Alkohol- zu exzessiven Zuständen und Verfall wie vor der Prohibition.
    Auch muss man „Hollywood“ zum Teil dafür die Schuld geben. Mit der Ausrede: „Wir zeigen nur, was bereits Realität ist“ werden falsche Ideale und Werte geschaffen, wird Drogenkonsum und -kriminalität in ihren Folgen verharmlost. Der Dealer/Drogenboss ist cool, jemand, der keine Drogen konsumiert, nicht kriminell ist und fleissig studiert und einen Job macht, der die Gesellschaft voran bringt, der ist uncool.

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