vonHans Cousto 28.07.2021

Drogerie

Aufklärung über Drogen – die legalen und illegalen Highs & Downs und die Politik, die damit gemacht wird.

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Die Zahl der Todesfälle durch Überdosierung in den USA stieg im vergangenen Jahr inmitten der Covid-19-Pandemie auf einen Rekordwert von mehr als 90.000 Fällen, berichtete die US-Regierung am Mittwoch, 14. Juli 2021. Die Zahl der 92.183 registrierten Drogentoten stellt bei weitem den zuletzt registrierten Höchststand von 71.130 Todesfällen durch Drogenüberdosis in den Schatten, der im Vorjahr erreicht wurde, und entspricht einem Anstieg von 29,6 Prozent.

Drogentote insgesamt und Opioidtote in den USA, Zeitreihe von 1999 bis 2020. Datenquellen: National Institute on Drug Abuse: Overdose Death Rates und Centers for Disease Control and Prevention (CDC): 12 Month-ending Provisional Number of Drug Overdose Deaths
Drogentote insgesamt und Opioidtote in den USA, Zeitreihe von 1999 bis 2020. Datenquellen: National Institute on Drug Abuse: Overdose Death Rates und Centers for Disease Control and Prevention (CDC): 12 Month-ending Provisional Number of Drug Overdose Deaths

Die Zahl der jährlich registrierten Drogentoten hat sich seit der Jahrtausendwende mehr als verfünffacht (+ 429 Prozent). Die Zahl der Todesfällen durch Opioidüberdosis stieg von 8.407 im Jahr 2000 auf 68.821 im Jahr 2020. Dies entspricht einer Verachtfachung (+ 719 Prozent) der registrierten Fälle. Vergleicht man diese Zahlen in Relation zur Einwohnerzahl mit denen aus Deutschland, dann sieht man das Ausmaß der dramatischen Lage in den USA. Gemäß amtlichen Angaben haben die USA 331.449.281 Einwohner (Stand 2020) und Deutschland 83.190.556 Einwohner, somit wurden in den USA letztes Jahr 278 Drogentote pro Million Einwohner gezählt, in Deutschland waren es 19. Die Häufigkeit des Drogentodes ist den USA um den Faktor 14,6 größer als in Deutschland.

Drogentote pro Million Einwohner in den USA und in Deutschland im Jahr 2020. Datenquelle: Centers for Disease Control and Prevention (CDC): 12 Month-ending Provisional Number of Drug Overdose Deaths und Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Rauschgifttote nach Todesursachen 2020 (Länderabfrage)
Drogentote pro Million Einwohner in den USA und in Deutschland im Jahr 2020. Datenquelle: Centers for Disease Control and Prevention (CDC): 12 Month-ending Provisional Number of Drug Overdose Deaths und Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Rauschgifttote nach Todesursachen 2020 (Länderabfrage)

Die Zahl der registrierten Todesfällen aufgrund von Überdosierungen mit Opioiden (Opiate, halbsynthetischen und synthetischen Oioide) stieg im letzten Jahr in den USA auf 68.821, in Deutschland lag die Zahl bei 572. Pro Million Einwohner entspricht dies einer Häufigkeit von 207,6 in den USA und von 6,9 in Deutschland. Die Häufigkeit von Todesfällen aufgrund von Überdosierungen mit Opioiden ist den USA um den Faktor 30,2 größer als in Deutschland.

Todesfällen aufgrund von Überdosierungen mit Opioiden pro Million Einwohner in den USA und in Deutschland im Jahr 2020. Datenquelle: Centers for Disease Control and Prevention (CDC): 12 Month-ending Provisional Number of Drug Overdose Deaths und Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Rauschgifttote nach Todesursachen 2020 (Länderabfrage)
Todesfällen aufgrund von Überdosierungen mit Opioiden pro Million Einwohner in den USA und in Deutschland im Jahr 2020. Datenquelle: Centers for Disease Control and Prevention (CDC): 12 Month-ending Provisional Number of Drug Overdose Deaths und Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Rauschgifttote nach Todesursachen 2020 (Länderabfrage)

In den USA sind im letzten Jahr 74,7 Prozent aller durch Drogen bedingten Todesfälle durch Überdosierungen mit Opioiden verursacht worden, in Deutschland waren es 36,2 Prozent. Alle diese Zahlen veranschaulichen die dramatische Dimension des Drogenproblems in den USA. Die Ursache für diese Opioidepidemie liegt in einem kriminellen Verhalten seitens einiger Unternehmen aus der Pharmabranche begründet.

Oxycodon

Oxycodon, das unter anderem in den USA unter den Markennamen Roxicodone und OxyContin verkauft wird, ist ein Opioid-Medikament zur Behandlung von mäßigen bis starken Schmerzen. In Deutschland wurde Oxycodon unter dem Markennamen Eukodal bis 1990 verkauft, wurde jedoch wegen des sehr hohen Sucht- und Missbrauchspotenzials vom Markt genommen. Seit 2003 wird das vom Hersteller Mundipharma in Deutschland neu zugelassene Oxycodon-Medikament unter dem Markennamen Oxygesic verkauft. Mundipharma wurde 1967 in Frankfurt am Main von den Brüdern Raymond und Mortimer Sackler, den damaligen Eigentümern von Purdue Pharma, gegründet.

Anfang 1928 produzierte die Firma Merck ein Kombinationsprodukt aus Scopolamin, Oxycodon und Ephedrin, das später unter dem Markennamen Scophedal vermarktet wurde. In der Wehrmacht war Scophedal ein Medikament erster Wahl als Analgetikum auf dem Schlachtfeld, weil das Oxycodon in Scophedal zu einem Nebenwirkungsprofil führte, das ähnliche subjektive Elemente wie Kokain aufwies.

Oxycodon wurde erstmals im Mai 1939 auf dem US-Markt eingeführt. In den frühen 1970er Jahren stufte die US-Regierung Oxycodon als Medikament der Liste II der Controlled Substances Act ein.

Purdue Pharma und Oxycodon

Purdue Pharma, ein privat von der Familie Sackler geführtes Unternehmen mit Sitz in Stamford, Connecticut, hat das verschreibungspflichtige Schmerzmittel OxyContin (die Form von Oxycodon mit verlängerter Freisetzung) entwickelt. Bei seiner Markteinführung im Jahr 1995 wurde OxyContin als medizinischer Durchbruch gefeiert, als ein lang anhaltendes Betäubungsmittel, das Patienten mit mäßigen bis starken Schmerzen helfen könnte. Das Medikament wurde ein Blockbuster und hat Purdue Pharma diversen Berichten zufolge einen Umsatz von rund 35 Milliarden US-Dollar generiert.

Purdue Pharma veranstaltete über vierzig Werbekonferenzen an ausgewählten Standorten im Südwesten und Südosten der Vereinigten Staaten. In Verbindung mit einer überzeugenden Partner-gegen-Schmerz-Kampagne mit einem Anreizsystem für Prämien trainierte Purdue Pharma seine Vertriebsmitarbeiter, um die Botschaft zu vermitteln, dass das Suchtrisiko unter einem Prozent liege, was letztendlich die Verschreibungsgewohnheiten der Mediziner beeinflusste, die an diesen Konferenzen teilnahmen. Das Beratungsunternehmen McKinsey & Company erzielte 2021 mit 49 von 50 US-Bundesstaaten einen Vergleich über die Rolle des Unternehmens bei der Förderung des Opioid-Absatzes für Purdue Pharma und andere Pharmaunternehmen.

Purdue Pharma muss jetzt zahlen

Wie das Manager Magazin am 21. Oktober 2020 unter dem Titel „Milliardenvergleich – Oxycontin-Hersteller Purdue bekennt sich schuldig“ berichtete, willigten wegen der verheerenden Schmerzmittelsucht Purdue Pharma und die Eignerfamilie Sackler in einen Milliardenvergleich mit dem Staat ein. Ob das Geld wirklich fließen werde sei jedoch unklar, da die Firma insolvent ist. So heißt es wörtlich in dem Artikel:

„Der insolvente Pharmakonzern Purdue, gegen den tausende Klagen wegen des süchtig machenden Schmerzmittels Oxycontin laufen, hat sich mit der US-Regierung auf einen Vergleich geeinigt. Der Kompromiss sehe vor, dass das Unternehmen insgesamt mehr als 8,3 Milliarden Dollar (7 Milliarden Euro) zur Beilegung zivil- und strafrechtlicher Verfahren auf Bundesebene zahle, teilte das Justizministerium am Mittwoch, 21. Oktober 2020, in Washington mit. Zudem sollen Mitglieder der Eigentümerfamilie Sackler 225 Millionen Dollar zahlen.“

Purdue werde darüber hinaus ein Schuldgeständnis wegen Verstößen gegen mehrere US-Bundesgesetze abgeben, unter anderem wegen Verschwörung zum Betrug. Und weiter heißt es in dem Artikel vom Oktober 2020:

„Purdue Pharma und den Sacklers wird vorgeworfen, Schmerzmittel unter Verschleierung von Suchtgefahren mit rücksichtslosen und aggressiven Methoden vermarktet zu haben. Damit wurde aus Sicht der Kläger eine Basis für die Opioid-Epidemie in den USA gelegt, die nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC seit der Jahrtausendwende zu mehr als 450.000 Toten durch Überdosierungen führte und weiterhin – auch im Schatten der Corona-Krise – in vielen Gegenden großes Unheil bereitet. Purdue war bereits 2007 wegen seiner Rolle in der Epidemie zur Rechenschaft gezogen worden, danach verschlimmerte sich die Opioid-Krise in den USA jedoch nur noch weiter.“

Auch Johnson & Johnson muss Milliarden zahlen

Am 22. Juli 2021 berichtete das Manager Magazin unter dem Titel „Rechtsstreit beigelegt – US-Pharmafirmen zahlen wegen Opioid-Krise 26 Milliarden Dollar“ über die Schadensersatzforderungen der Kläger und der Beilegung des Rechtsstreits. Wörtlich heißt es in dem Artikel:

„Im Zuge der juristischen Aufarbeitung der Opioid-Krise in den USA haben vier Unternehmen der Pharmabranche in Zahlungen von insgesamt 26 Milliarden Dollar (22 Milliarden Euro) eingewilligt. Im Rahmen einer Vereinbarung mit den Strafverfolgungsbehörden mehrerer US-Bundesstaaten sollen durch die Zahlungen rund 4000 vor Gerichten anhängige Schadenersatzforderungen beigelegt werden, teilte die Generalstaatsanwältin des Bundesstaats New York, Letitia James, am Mittwoch, 21. Juli 2021, mit.“

Die Firma Johnson & Johnson habe wie mehrere Medikamentengroßhändler Opioide ohne Rücksicht auf Leben in der ganzen Nation verteilt heißt es in dem Artikel und weiter:

„Vorgesehen ist nach Angaben von Chefanklägerin James, dass der Konzern Johnson & Johnson über einen Zeitraum von neun Jahren fünf Milliarden Dollar zahlt. Die Medikamentengroßhändler McKesson, Cardinal Health und AmerisourceBergen sollen insgesamt 21 Milliarden Dollar innerhalb von 18 Jahren zahlen. Die Gelder sollen auch für die Finanzierung der Behandlung von Opioide-Süchtigen sowie für Präventionsprogramme verwendet werden.“

Vergleiche hierzu auch: Timeline of the opioid epidemic

Strafen im Vergleich

Timothy Leary war ein amerikanischer Psychologe und Schriftsteller, der für seine starke Befürwortung von psychedelischen Drogen bekannt ist. Leary glaubte, dass LSD Potenzial für den therapeutischen Einsatz in der Psychiatrie aufwies. Er selbst benutzte LSD und entwickelte durch LSD eine Philosophie der Bewusstseinserweiterung und der persönlichen Wahrheitsfindung. Learys erster Konflikt mit dem Gesetz ereignete sich am 23. Dezember 1965, als er wegen Besitzes einer kleinen Menge Marihuana festgenommen wurde. In der Folge wurde Leary am 11. März 1966 nach dem Marihuana-Steuergesetz von 1937 wegen Besitzes verurteilt, zu 30 Jahren Gefängnis, einer Geldstrafe von 30.000 US-Dollar und einer psychiatrischen Behandlung verurteilt. Er legte Berufung ein mit der Begründung, dass das Marihuana-Steuergesetz verfassungswidrig sei. Am 19. Mai 1969 stimmte der Oberste Gerichtshof Leary in der Rechtssache Leary gegen die Vereinigten Staaten zu, erklärte das Marihuana-Steuergesetz für verfassungswidrig und hob seine Verurteilung von 1966 auf.

Am 26. Dezember 1968 wurde Leary erneut in Laguna Beach, Kalifornien, festgenommen, diesmal wegen des Besitzes von zwei Joints. Deswegen wurde er am 21. Januar 1970 zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. US-Präsident Richard Nixon hatte ihn zu „einem der gefährlichsten Männer der Welt“ und zum „gefährlichsten Mann Amerikas“ erklärt.

Die Brüder Raymond Sackler und Mortimer Sackler wie auch der Sohn von Raymond Sackler, Richard Sackler, und weitere Familienmitglieder/innen haben im Rahmen der Geschäfte ihrer Firma Purdue Pharma aus Gewinnsucht eine nationale Opioidkrise herbeigeführt, der insgesamt etwa eine halbe Million Menschen zum Opfer fielen. Trotzdem haben weder Barack Obama noch Donald Trump und auch nicht Joe Biden die Familie Sackler zu „einem der gefährlichsten Familien-Clans der Welt“ und zum „gefährlichsten Familien-Clan Amerikas“ erklärt. Offenbar werden Leute aus der oberen Finanzoligarchie, die von vielen Medien des Mainstreams euphemistisch als Philanthropen bezeichnet werden, für ihre Verbrechen nicht in angemessener Weise persönlich zur Rechenschaft gezogen. Sie werden nicht verhaftet und können frei in der Welt herumreisen.

Die Begründerin von P.A.I.N. (Prescription Addiction Intervention Now), die Fotografin Nan Goldin, wurde mit zwölf weiteren Mitglieder/innen von P.A.I.N. während eines Protests am Mittwoch, 28. August 2019, vor dem Büro des Gouverneurs des Staates New York, Andrew Cuomo, in New York festgenommen, weil sie Cuomo aufforderte, eine Reihe von Zentren zur Vorbeugung von Überdosierungen an Standorten im gesamten Bundesstaat New York einzurichten. Der Protest wurde abgehalten, um auf die große Zahl von Todesfällen im Zusammenhang mit Opioiden im Bundesstaat jedes Jahr aufmerksam zu machen. Nan Goldin initiierte in mehreren Museen, deren Ausstellungen den Namen Sackler tragen, unter anderem am New Yorker Guggenheim, am Metropolitan Museum of Art und in der National Gallery in London, Proteste gegen Spenden der Sackler-Familie, da deren Angehörige als Besitzer von Purdue Pharma nicht nur als Mäzene bekannt sind, sondern auch wirtschaftlich in die Opioid-Epidemie in den USA verwickelt sind. Ihnen wird vorgeworfen, die Gefahren des von ihnen vertriebenen Medikaments OxyContin „bewusst verharmlost“ zu haben. Bei Protestaktionen gegen das Establishment greift halt die Polizei schneller zu als bei den Repräsentanten des Establishments, egal um welche Delikte es sich handelt.

Wie der Blick (Schweizer Boulevardzeitung) am 23. Februar 2020 unter dem Titel „400.000 Tote wegen Opioiden – Die verhassteste Familie der USA zieht nach Gstaad BE“ schrieb, sei die Familie Sackler nach Gstaad im Berner Oberland geflüchtet, weil sie sich in den USA nicht mehr blicken lassen können. Im Berner Nobelskiort Gstaad suchen die Pharma-Erben jetzt Unterschlupf. Wörtlich heißt es in dem Artikel:

„Diverse US-Medien berichten, dass die Sacklers, denen das US-Pharmaunternehmen Purdue Pharma gehört, ihr Apartment in New York Anfang Januar für 38 Millionen Dollar – umgerechnet 37,37 Millionen Franken – verkauft haben, um sich in die Schweiz abzusetzen. Eines der beiden Chalets auf dem Anwesen der Familie in Gstaad soll per Februar für Mortimer (48) und Jacqueline Sackler (43) zum festen Wohnsitz geworden sein.

Gstaad ist bereits seit Jahren ein Zufluchtsort für die Familie. Purdue-Pharma-Mitgründer Mortimer Sackler (†93) ist auf dem Berner Anwesen im März 2010 gestorben. Seine dritte Ehefrau Theresa Sackler (70) lebt schon seit längerem zeitweise im Berner Skiort.“

Auch das Tagblatt berichtete über den Umzug der Sacklers, dies unter dem Titel „Opioid-Moguln siedeln in die Schweiz über: Die Familie Sackler zieht nach Gstaad“ mit der Bemerkung, dass das Prominentenleben in den USA einen gewichtigen Abgang zu verzeichnen habe. In dem Artikel heißt es wörtlich:

„Die Sacklers, denen nun vorgeworfen wird, von Anfang an von der Gefährlichkeit des Medikaments gewusst zu haben, profilierten sich derweil als Mäzenen in Kultur und Unterhaltungsindustrie. 2019 brachten mehr als 500 amerikanische Bezirke und Gemeinden sowie Stammesorganisationen von Ureinwohnern eine Sammelklage gegen alle Mitglieder der Sackler-Familie vor. Insgesamt sehen sie sich einem Wust von 1600 Klagen gegenüber.

Noch stehen die Urteile aus. Die soziale Ächtung ist dem Prozess aber vorausgeeilt. Zu den Organisationen, die kein Sackler-Geld mehr annehmen, gehören die Tate Gallery in London, das Guggenheim Museum in New York und der Louvre in Paris. Auch in Gstaad, wo Jacqueline und Mortimer Sackler nun mutmaßlich wenigstens zeitweilig wohnen, will man von ihrem Geld nichts mehr wissen. Eine jährliche Spende der Sackler-Mutter Theresa an das Gstaader Menuhin-Festival wird seit diesem Jahr nicht mehr angenommen.“

Museen und andere Kultureinrichtungen reagieren schneller und adäquater als die US-Justiz.

Vergleiche hierzu in diesem Blog

[04.11.2018] Die Pharmalobby und der Drogentod

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https://blogs.taz.de/drogerie/2021/07/28/drogentote-in-den-usa/

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