vonSabine Schiffner 06.08.2026

fremdeln

Sabine Schiffner dichtet und denkt über sich und andere nach.

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„Spaziergang im nahen Wald. Sexuell tätiges Paar auf einer Bank, diskrete Umkehr.“

 

was es im wald zu munkeln gibt

wenn wir bei funkelndem sternenhimmel

auf dunklen wegen gehen

und unsere vermutungen auf

parkbänke richten

und munkeln

wenn uns keiner zusieht

auch nicht thomas mann

der gerade eben hier wie wir spazierenging

und durch das gedicht gelaufen ist

wie es wohl wäre wenn

wir munkeln

und einer uns sieht der so

lang nicht mehr ist

und dieser eine dann

fortgeht

 

 

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