vontaz zahl ich-Team 30.09.2021

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Die Digitalisierung hat den Zeitungen ein tragisches Schicksal beschert: Immer mehr Reichweite, immer mehr Leser:innen, aber immer weniger Einnahmen. Als die meisten Zeitungen auf diese Krise online mit Paywalls reagierten, erfand die taz eine Alternative. Statt die Inhalte nur Zahlenden vorzubehalten, wollte sie ihr Angebot weder einschränken noch limitieren. Nicht jede:r, so die Prämisse, kann sich ein Abo leisten. Journalismus hat einen gesellschaftlichen Auftrag.

Gleichzeitig kostet er – egal in welche mediale Form er gegossen wird – Geld und muss finanziert werden, gerade wenn er wie im Falle der taz seine Unabhängigkeit bewahren will. Die taz beginnt also damit, an die Leser:innen zu appellieren: Wer sie liest, schätzt und wichtig findet, der kann bezahlen – auf freiwilliger Basis. Das war im September 2011. Die Geburtsstunde der Paywahl.

Grundwerte der taz

Mit dieser Idee bleibt die taz ihrem solidarischen Gründungsgedanken und ihrer Geschichte der Andersartigkeit treu. Die taz wurde schon immer von ihren Leser:innen getragen, nicht von Werbekund:innen oder Investor:innen. 10 Jahre später hat sich diese Form der Beteiligung zu einer richtigen Community entwickelt. 31.000 unterstützen uns derzeit mit einem Beitrag. Von sich aus und regelmäßig. Zum zehnjährigen Jubiläum kann es kaum einen schöneren Beweis dafür geben, dass vielen Menschen die politische und gesellschaftliche Bedeutung der taz am Herzen liegt.

Diese Unterstützung ist nicht nur eine immer wichtiger werdende Säule der Finanzierung der taz von morgen, sie hat auch einen solidarischen Kern. Unsere Recherchen und Analysen können alle lesen. Ob sie zahlen (können) oder nicht.

Ihr taz zahl ich-Team

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