vonKatrin Gottschalk 16.06.2020

taz Hausblog

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Mit Beginn der Corona-Pandemie begannen auch die Diskussionen um die Frage, wer eigentlich in den Haushalten die Care-Arbeit übernimmt, die Sorgearbeit. Eine feministische Diskussion spätestens seit der Forderung nach Lohn für Hausarbeit in den 1970ern.

Mittlerweile zeigt sich: Männer holen im Windeln wechseln und Tisch abräumen auf. Aber Care-Arbeit ist auch emotionale Arbeit. Und wer macht die? Wer tröstet? Wer kümmert sich? Wer übernimmt die Verantwortung für unsere Beziehung? Wer hält das System am Laufen?

In der ersten Folge der neuen Podcast-Reihe „We Care!“ spricht taz-Autorin Sarah Ulrich mit der Soziologin Margrit Brückner über den Arbeitsbegriff aus feministischer Perspektive. Brückner meint etwa, dass sich Frauen auch mit der Frage auseinandersetzen müssen, ob sie bereit sind, durch das Teilen von emotionaler Arbeit etwas zu verlieren – die emotionale Vorherrschaft.

Sorgearbeit ist auch emotionale Arbeit

„We Care!“ erscheint monatlich. In den nächsten Podcast-Folgen wird es etwa um feministische Für- und Selbstsorge-Strategien gehen, um die Fragen, warum Care- und Beziehungsarbeit systemrelevant sind und was eigentlich „mental load“ heißt. Sarah Ulrich trifft für jede Folge Expert*innen zum Thema.

Die Redaktion der taz-Podcasts macht Ebru Taşdemir, die Technik Nicolai Kühling. Weitere Podcasts der taz finden Sie hier. Jetzt den Podcast „We Care!“ auf Spotify, iTunes oder Deezer abonnieren. Hören Sie rein!

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https://blogs.taz.de/hausblog/die-reihe-widmet-sich-dem-thema-sorgearbeit/

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