vonhausblog 29.09.2015

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Am 2. Oktober widmet die taz eine Sonderausgabe den Flüchtlingen in Deutschland: Auf 16 Seiten schreiben, fotografieren und zeichnen geflüchtete Menschen ihr Bild von Deutschland

Zum kommenden Wochenende erscheint die taz.am wochende mit Beiträgen von Gastautoren und leistet so einen sehr aktuellen Beitrag zum 25. Jahrestag der deutschen Einheit: Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, schreiben und fotografieren die ersten 15 Seiten der taz.

FilmemacherInnen, JournalistInnen, DichterInnen, FotografInnen und andere Kulturschaffende erzählen, wie sie ihre alte und neue Heimat erleben. Wie sieht ihr Alltag aus, worauf hoffen sie und wovon träumen sie?

„Wir wollen Geschichten veröffentlichen, die natürlich nur ein Ausschnitt dessen sein können, was viele Hunderttausende in Deutschland erleben“

Beteiligt sind Menschen aus verschiedenen Ländern, darunter Kamerun, Russland, Aserbaidschan, Syrien, Tunesien, Pakistan.

Dabei ist neben anderen die tunesische Dichterin, Schriftstellerin und Journalistin Najet Adouani, die wegen ihrer kritischen Beiträge für Freiheit, Frieden und die Rechte von Frauen in ihrem Heimatland bedroht wurde und deshalb 2013 nach Deutschland floh.

Die afghanische Journalistin Sharmila Hashimi wurde von den Taliban bedroht und lebt seit zwei Jahren mit ihrem Sohn in Berlin.

Der Internet-Aktivist Abuod Saeed lebte als Schmied in einer nordsyrischen Kleinstadt und beteiligte sich seit Beginn des Arabischen Frühlings an den Protesten.

Seine täglichen Texte über Privates und Revolutionäres, kluge Gedanken und anarchistische Gemeinheiten sowie Alltägliches und Absurdes fanden schnell unzählige LeserInnen. Sie sind inzwischen auch auf Deutsch erschienen.

„Wir wollen Geschichten veröffentlichen, die natürlich nur ein Ausschnitt dessen sein können, was viele Hunderttausende in Deutschland erleben, sagt Felix Zimmermann, Ressortleiter der taz.am wochenende, „Geschichten, die aber zumindest einen Einblick ermöglichen sollen in ein Land, das der Ort ist, an dem sie angekommen sind, das ihnen eine Heimat werden kann.

„Wir wollen den Flüchtlingen eine Stimme geben, ergänzt Frauke Schirmbeck, die das Projekt koordiniert. Jede und jeder einzelne der Menschen, die zu uns kommen, haben ihre eigene Geschichte. Und die anzuhören lohnt unbedingt.

Die Sonderausgabe der taz.am Wochenende erscheint am 2. Oktober, erhältlich am Kiosk, als ePaper – oder in Ihrem Briefkasten.

 

Titelbild: Syrische Flüchtlingskinder beim Essen in einer Hanauer Erstaufnahmeeinrichtung – Foto: reuters

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