vonhausblog 28.04.2021

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

Mehr über diesen Blog

Bis zum 28. Mai können sich Medienschaffende, die in einer Minderheitensprache berichten, für ein neues Stipendienprogramm bewerben:  Die NewsSpectrum-Initiative vergibt Förderungen von bis zu 6.000 Euro. Die so genannten Collaborative Reporting Fellowships unterstützen gemeinsame Rechercheprojekte mit mehrheitssprachigen Medienschaffenden oder Medienhäusern, etwa der taz, die Partnerin des Programms ist.

Die so genannnten Professional Placement Fellowships sind Kurzzeit-Praktika oder Studienaufenthalte bei großen Medienhäusern, zum Beispiel bei der taz.

Mit „Minderheitensprache“ ist hier jede Sprache gemeint, die im Erscheinungsland des Mediums nicht von der Mehrheit der Bevölkerung gesprochen wird. Bewerben können sich also etwa Kolleg:innen, die in Deutschland für ein hier erscheinendes arabisch-, türkisch- oder polnischsprachiges Medium schreiben. Und natürlich können auch Journalist:innen, die in Sprachen wie Kurdisch oder Romanes publizieren teilnehmen. Voraussetzung ist, dass sie in der EU ihren Wohnsitz haben.

Die Vielfalt der taz wird zunehmen

Interessierte, die ein solches Professional Placement Fellowship bei der taz absolvieren möchten können sich unter minority@taz.de melden oder sich direkt beim International Press Institute bewerben. Kontaktdaten sowie genaue Teilnahmebedingungen stehen hier.

Das Programm wird aus Mitteln der EU-Kommission (DG Connect) finanziert und vom International Press Institute in Wien umgesetzt. An NewsSpectrum beteiligen sich europaweit Medienhäuser, in Deutschland neben der taz unter anderem die Deutsche Welle.

„Wir sind neugierig und freuen uns darauf, mit diesem Programm Journalistinnen und Journalisten ins Haus zu holen, die uns die Perspektiven von Minderheiten in Deutschland und anderswo näherbringen können“, sagt taz-Chefredakteurin Ulrike Winkelmann. „Bekanntermaßen ist persönlicher Austausch dabei ja durch nichts zu ersetzen. Die Vielfalt der taz wird zunehmen, und wir lernen dazu: Journalismus wird reicher dadurch, dass eine Redaktion verschiedene Sichtweisen einübt.“

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/hausblog/taz-wird-partnerin-der-newsspectrum-initiative/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.