vonMathias Broeckers 19.04.2011

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Das Ziel des „taz zahl  ich“– Experiments, eine Kultur des freiwilligen Bezahlens  für „kostenlose“ Onlineangebote zu etablieren, bringt zwangsläufig mit sich, dass die MitarbeiterInnen der Kampagne ihren Fokus auf die Onlinewelt ausrichten. Dieser Daueraufenthalt in Digitalien hat dazu geführt, dass wir uns bei der gestrigen Bilanz der ersten „taz zahl ich“ Woche verzählt haben, denn es wurden dabei nur die online eingangenen Zahlungen und Lastschriften berücksichtigt. Dass es noch eine analoge Welt und klassische Überweisungen auf das angegebene Konto gibt, hatten wir schlicht vergessen – und damit weitere 2.664 Euro, die dort bis gestern eingegangen sind. Die korrigierte Zwischenbilanz nach 8 Tagen „taz zahl ich“ lautet also, dass 1406 taz.de-LeserInnen 8.664 Euro bezahlt haben. Bei den klassischen Überweisungen wurden dabei die großzügigsten Unterstützungen registriert,  Zahlungen von jeweils 563 Euro und 500 Euro. Schon deshalb werden wir diesen Zahlweg bei der künftigen Berichterstattung über die „taz zahl ich“-Entwicklung garantiert nicht mehr vergessen….

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https://blogs.taz.de/hausblog/taz-zahl-ich_-_wir_haben_uns_verzaehlt/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • …und während die Aluthut-Träger noch damit beschäftigt sind, den skrupellosen Zensur-Apparat hinter der Kommentar-Funktion einer Onlinezeitung zu entlarven, findet die taz den richtigen Weg ins 21. Jahrhundert.

    Glückwunsch zu diesem mutigen Schritt! Freiwillige Bezahlung und ein System, das auf Ehrlichkeit und Respekt aufbaut, sind der einzige zukünftsfähige Weg.

    Die Medienmogule mit ihren Paywalls, Kontrollmechanismen und Abgrenzung verstehen die Werte und die Denkweise der jungen, technikaffinen Generation nicht. Niemand vertraut mehr Verkaufsstrategen mit Anzug und Oberlippenbart, niemand kauft den Konzernen ihre erzwungene Jugendlichkeit ab.

    Die taz hingegen hat es raus: Knapp und ehrlich.

  • @mucus mucus: Die Kommentare zu den Artikeln auf taz.de werden nicht von den Autoren der Artikel freigeschaltet. Die Kommentare werden zentral von unserer Online-Redaktion freigeschaltet.

  • Sorry – aber wer hat den EU als Abkürzung für Euro erfunden?!

    Das ist im vorliegenden Artikel ein unangenehmer und vollkommen unüblicher Stolperstein, weil man (zumindest ich) zunächst eine Aufteilung nach EU im Gegensatz zu D erwartet.

    Wie kann man so einen Hammer bringen? Das hätte ja selbst das Reinigungsteam korrigieren können!

  • Leute, haltet mal die Pferde still. Wenn Kommentare nicht erscheinen, hängt es wohl einerseits an der Technik und andererseits daran, dass Autoren die Kommentare zu ihren Artikeln selbst bearbeiten. Was auch heisst, dass sich manche taz-Autoren anscheinend nicht wirklich dafür interessieren und überhaupt keine Kommentare freischalten. „Zensur“ kann man das aber nicht wirklich nennen, eher Desinteresse für die Beiträge der online-Leser, vielleicht auch schlichte Verweigerung: war man früher als Autorin mit dem Schreiben des Beitrags fertig mit der Arbeit, muss man sich heute noch die nächsten zwei Tage damit beschäftigen, was jedem so einfällt zum Artikelchen. Schön ist das nicht und eine abgeschaltete Kommentarfunktion wäre wohl in vielen Fällen ehrlicher, aber das „Zensur“-Geschrei kommt mir auch imeer recht wichtigtuerisch vor, mit Verlaub.

  • Liebe Online-Redaktion,

    ihr wisst aber hoffentlich schon, dass Währungen geläufigerweise mit einem dreistelligen Code abgekürzt werden. Daher muss es EUR heißen. Wenn Euch das zu lang ist, dann nutzt doch einfach „€“. Die Abkürzung EU ist für die Gemeinschaftswährung jedenfalls völlig unsinnig.

    Gruß,
    DerStandard

  • Und jetzt ist dieser Kommentar auf einmal wieder da???????
    Ach, die Technik… blöd.

    Aber na gut.

    @ Was kommt 2012

    Du scheinst mit deiner Kritik recht zu haben. In dem Beitrag „taz zahl ich“ gingen ja einige Leserkommentare in die Richtung und mir persönlich ist das Problem auch schon häufiger begegnet. Schön ist das nicht.
    Ich plane demnächst einen Blog zu eröffnen, in dem Platz für die im taz-Nirvana gelandeten Kommentare sein soll. Wenn es soweit ist, brauchst Du vielleicht nicht mehr zu Psycholgie Heute. ;-)

  • Hupps. Da war doch gerade noch ein kritischer Kommentar, den ich kommentieren wollte.
    Wo ist denn der geblieben? Da stand doch gar nichts Beleidigendes drin? Sehr merkwürdig…
    Was ist hier denn los? Technische Probleme?

  • Und wo das Geld schnurstracks gelandet ist, kann ich mir denken…

    Nachdem ich soeben feststellen mußte, dass ein Kommentar von mir auf taz.de nicht freigeschaltet wurde, bin ich erstmal zu „Psychlogie Heute gesurft“, um dort vielleicht Hilfestellungen für meinen taz-Kummer zu finden.

    Und was springt mich da als erstes an?
    Werbung für die taz!!! Ich fass es nicht!

    Dann habt ihr die Sondereinnahmen ja wohl gleich äußerst sinnvoll wieder ausgegeben… unglaublich.

    Kümmert Euch mal lieber um das gravierende Problem eurer massiven taz.de-Kommentar-Zensur.
    Ihr gebt euch doch immer so schön den Anschein von Transparenz, Ehrlichkeit, Offenheit, etc… gegenüber Euren Lesern. Da ich gerade wirklich erbost bin, kann ich momentan nur äußerst unangenehme Scheinheiligkeit seitens der taz erkennen. Brrrrr.

    Ich habe den Eindruck, dass insbesondere die Kommentare, die glasklar belegen, – ohne jeglichen Interpretationsspielraum – dass seitens der taz richtig Mist gebaut wurde, nicht freigeschaltet werden.

    Gestern hatte ich dargelegt, dass ich ursprüngliche Falschinformationen, die Herr Heiser freundlicherweise richtiggestellt hatte, einem früheren Artikel der taz entnommen hatte. Es ging um den Artikel „Fahrt ins Ungewisse“ v. 16.4..
    Ja, sehe ich ein, das ist peinlich und zeichnet ein in journalistischer Hinsicht sehr fragwürdiges Bild von der taz.
    Trotzdem – wieso ist es euch offenbar nicht möglich, offen mit so etwas umzugehen? Die Dinge unter den Teppich kehren hat noch nie irgendetwas besser gemacht. Eher im Gegenteil.

    Also, investiert doch vielleicht erst mal in eure eigene Weiterentwicklung. Dann braucht’s vielleicht auch keine Werbung mehr bei „Psychologie Heute“.

  • Mich würde mal eine Hitliste der Zahlungseingänge interessieren, also wofür wieviel bezahlt wurde. Hoffentlich verführt das die taz-Redaktion nicht dazu, über Themen, die nichts einbringen, nicht mehr zu schreiben.

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