von 11.06.2012

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Die taz ist eine Schule. Nach wie vor gucken sich andere Medien die Themen und Ideen aus dem Rudi-Dutschke-Haus ab. Und weil in fast allen großen Redaktionen des Landes ehemalige tazlerinnen und tazler arbeiten, werden wir bisweilen die „Journalistenschule der Nation“ genannt.

Das brachte die taz Panter Stiftung auf die Idee, das Prinzip Journalistenschule auszuweiten. Ein Instrument: die Workshops. Jeweils zwanzig junge Menschen mit und ohne journalistische Vorkenntnisse erhalten eine kleine Einführung in den Journalismus. Und erstellen mithilfe eines erfahrenen Betreuerteams eine vierseitige Beilage, die in der taz erscheint. Seit dem Frühjahr 2009 nahmen so 220 Talente an elf Workshops teil, einer davon hatte den Schwerpunkt Onlinejournalismus.

Manche Talente sind danach ins Haus zurückgekehrt. Auch die jetzigen Volontäre Jasmin Kalarickal, Jannis Hagmann und Emilia Smechowski sowie die tazzwei-Kolumnistin Margarete Stokowski kamen über die Workshops mit der taz in Kontakt. Und die letzten vier Tage arbeiteten – betreut von den Kollegen Doris Akrap, Nadine Fischer, Thomas Eyerich, Thomas Gerlach und Kai Schlieter – wieder a href=“http://www.taz.de/zeitung/taz-panter-stiftung/taz-workshops/teilnehmerInnen-ws12/“>zwanzig Talente an einer Beilage. Ihr Thema: die Piratenpartei. Das Ergebnis: heute in der taz.

Für zwei andere junge Talente beginnt nun ein neues taz-Kapitel: Erik Peter gehörte im März zu der Gruppe, die sich mit dem Thema „Unser Europa“ beschäftigte. Svenja Bednarczyk war im Juni 2011 dabei, als es um „Grün – die Farbe des Jahres?“ ging. Ab diesem Wochenende zählen sie zu der Redaktion, die die tägliche EM-Beilage der taz erstellt.

Die taz wäre nicht die taz, wenn sie nicht die Leidenschaft, das Engagement und das Talent junger Menschen für lächerlich wenig Geld für ihre Zwecke nutzen würde. Die taz wäre aber auch nicht die taz, wenn sie diesen jungen Leuten nicht die Möglichkeit gäbe, sich auszuprobieren und auszutoben, mit Themen und Formaten zu experimentieren und einen Einstieg in die taz zu finden.

Auch das ist inzwischen Tradition. An den Sonderprojekten der vergangenen Jahre, der WM-taz 2010 (zur Männer-WM), der kirchentaz 2010 (zum ökumenischen Kirchentag) und der WM-taz 2011 (zur Frauen-WM), waren stets junge Kolleginnen und Kollegen beteiligt, die zuvor an den Workshops der Panter Stiftung teilgenommen hatten.

Nun also Svenja und Erik. Svenja ist 22 Jahre alt, lebt in Essen, hat gerade ihren Bachelor in Journalismus gemacht und für den Bottroper Lokalteil der WAZ gearbeitet. „Mich interessiert vor allem, was der Fußball mit der Gesellschaft macht“, sagt sie.

Erik ist 27 und studiert Sozialwissenschaft. Er hat zuvor im Fußballmagazin 11 Freunde ein Praktikum absolviert und hospitiert nun im Sportressort der taz. „Ich interessiere mich für die schönen wie die hässlichen Seiten des Fußballs, für das offensive Kurzpassspiel genauso wie für rechtsextremistische Tendenzen unter den Fans“, sagt er. Herzlich willkommen den beiden im EM-Team!

Die taz Panter Stiftung ist für ihre Arbeit auf Spenden und Zustiftungen angewiesen.

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