von 21.11.2008

taz Hausblog

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Es ist kalt auf dem Platz vor dem Berliner Dom.
Hier ein paar müde Fußgänger, zwischendurch juchzende Teenager. da vereinzelt Touristen, die ein digitales Andenken an den Berliner Dom in ihrer Kamera mit in die Welt nehmen. Von Blitzlichtgewitter kann man nicht sprechen.
Drei Beamer setzen den Berliner Dom unter Wasser und projezieren abwechselnd die Worte, Klimawandel stoppen und Schöpfung bewahren auf den Dom. Es leuchtet gelb, blau und rot.
Ich friere und als ich gerade los will, kommt ein Fußgänger vorbei: Klimawandel stoppen und haun de Lampen voll druff hier, Mann dit passt ja!

Mit dieser symbolischen Aktion vom 18. bis 20. November iniziiert vom WWF, dem Berliner Dom und der EKBO soll auf den Klimawandel, den steigenden Meerespiegel und die anstehenden klimapolitischen Entscheidungen (Brüssel, Posen) aufmerksam gemacht werden.

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https://blogs.taz.de/hausblog/zeichen-setzen-mit-strom-aus-der-dose-gegen-den-klimawandel/

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kommentare

  • Zu recyclen, was sowieso schon da ist und nichts mehr hinzuzufuegen, schon gar nichts permanentes, setzen sich viele Strassenkuenstler heutzutage zum Ziel. Weil die Strassen sowieso schon so voll sind, nur nicht mit Natur. In die schwarzen Abgas-Ablagerungen einer Tunnelwand in Sao Paulo konnte der Brasilianer Andre Orion wochenlang hunderte, weisser Totenkoepfe putzen – „Pollution kills“!
    Bei Clean Graffiti oder Öko-Street-Art steckt die Botschaft oft schon in den Mitteln. Bilder werden mit lebenden Pflanzen ins Stadtbild gemalt, Schablonenmotive mit Modder an die Wände gebracht (mudstencils.wordpress.coms), aus herumliegendem Plastemüll werden Figuren gefertigt, die über U-Bahn-Luftschächten zum Leben erwachen (Siehe: Joshua Allen Harris auf you tube).
    Das die neue Variante der freien Meinungsäußerung Potential hat, läßt sich auch daran erkennen, dass sie von der Werbung aufgegriffen wird. Mit einem Hochdruckreiniger wurde von der amsterdamer Agentur „Green Graffiti“ Reklame bspw. für Elle, dogtroep und Smart auf Gehwege gestaltet.
    Und am Dom leuchtet’s bunt, um fuer den Stopp des Klimawandels zu werben. Mit Öko-Strom? Oder heiligt in diesem Fall die Botschaft die Mittel?

  • Zum Thema Klimawandel und was wir alle so tun können…und speziell zum aktuellen Streitpunkt „Heizpilze“ vor Deutschalnds Kneipen und Restaurants..

    Da es gibt durchaus noch eine weitere und gleichwertige(!) Möglichkeit die Raucher und Draußensitzer zu erwärmen. Und zwar mit Kaminen bzw. Feuerstellen die mit 100 %-igem (!) Bioalkohol befeuert werden. Das ist ein nachwachsender Rohstoff und bei der Verbrennung (gibt dabei ca. 4KW/h ab) entsteht kein nennenwerter Feinstaub bzw. Ruß und die entstehende CO2-Menge entspricht der von 2 gr. Haushaltskerzen… Den Brennstoff gibt es in praktischen 1l, 5l oder 10l-Behältern, das schleppen und organisieren von Propanflaschen entfällt komplett… und die Kamine und Feuerstellen sind GENEHMIGUNGSFREI nach der Feuerstättenverordnung ! Sie können überall aufgestellt werden und TÜV-geprüft sind sie auch.
    Die sind zwar hauptsächlich für die Innenanwendung im Wohnzimmer, in der Bar usw. entwickelt worden (weil sie brauchen ja keinen Schornstein :-)..), aber im Außenbereich funktionieren sie genauso gut. Da sie überall aufgestellt werden können, sind sie sehr flexibel einsetzbar und geben sofort nach dem Anzünden viel viel Wärme ab, das Befüllen und Anzünden dauert max. 1 Minute und ist eine sichere und saubere Sache. Der Bioalkohol verbrennt rückstandfrei…, keine Asche, kein Ruß (Feinstaub), kein Schornstein, keine Genehmigungen… was will man mehr (sparen)????
    wer mehr wissen will.. Tel.: 030 98 115 504

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