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vonHelmut Höge 27.04.2008

Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Helmut Höge, taz-Kolumnist und Aushilfshausmeister, bloggt aus dem Biotop, dem die tägliche taz entspringt.

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Die untenstehende Zeichnung stammt von Gerd Friedrich Marenke, Hausmeister beim DGB und Herausgeber des Kreuzberger Lokalblatts „Kiez und Kneipe“. Seine Zeichnung illustriert einen Artikel über Vogelstimmen, den er unter dem Nom de Guerre „Friedrich Schindler“ in der Aprilausgabe seiner Gratiszeitschrift veröffentlichte. Damit wird wieder einmal deutlich, dass und wie die Hausmeister geradezu unter Zwang stehen, einen Poller zu schaffen, wenn es darum geht, kreativ zu werden, also Kunst zu machen. Wir sind weit davon entfernt, diesen „Zwang“, diese scheinbare Notwendigkeit, zu begreifen. Noch geht es hier bloß darum, das Feld erst einmal in „seiner ganzen Breite auszuloten“, wie der Tagesspiegel gerne schreibt. Ausloten kann man natürlich nur etwas in seiner Tiefe, aber egal, wir wissen, was damit gemeint ist: in diesem Fall, den Hausmeisterzwang erst einmal dingfest zu machen – d.h. darzustellen.

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