vonericbonse 21.06.2026

Lost in EUrope

Eric Bonse, EU-Korrespondent der taz in Brüssel, schreibt hier all das über Europa und seine Krise(n), was die EU gerne verdrängen würde | Bild: dpa

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Die Balten sind schon halb im Bunker, die Finnen schlagen ständig Alarm, die Deutschen rüsten panisch auf. Der Grund: Spätestens 2028 könnte Russland die Nato angreifen, wie der Generalinspekteur der Bundeswehr, Breuer, landein landaus verkündet. Doch nun kommt Entwarnung aus der Nato.

“Russland sucht keinen Konflikt mit der Nato”, sagte US-General Grynkewich laut “Financial Times”.

Die Abschreckung wirke, so der militärische Oberbefehlshaber der Nato – und die Russen wüssten sehr genau, dass die US-Allianz über gewisse “asymetrische”  Vorteile verfüge.

Was er damit genau meint, wird nicht berichtet – aber vermutlich geht es um Kaliningrad und die Ostsee, die seit dem Beitritt Finnlands und Schwedens als “Nato-Meer” gilt.

Daran wird sich auch bis 2028 nichts ändern. Dennoch dürften unsere Kriegstreiber weiter ihre Angstszenarien propagieren – denn nur so läßt sich die massive Aufrüstung begründen…

Siehe auch: Aufrüstung nicht nötigMehr zur Aufrüstung hier

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https://blogs.taz.de/lostineurope/russland-sucht-keinen-konflikt/

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