vonChristian Ihle 01.12.2014

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Was für ein unfassbarer Müll doch „Der Hobbit – eine unerwartete Reise“ ist!

Sechs Stunden laufen diese unerträglichen Zwerge in einer Art durch grüne Wiesenlandschaften, dass man sich lieber eine 13er-Bande aus Jar Jar Binks und seinen debilen Cousins herbeiwünschen würde und werden ab und an von lächerlichen Quatschmonstern angegriffen, die einem 180-Millionen-Dollar-Produktions-Budget Hohn spotten. Und da habe ich noch nicht einmal die Musicalszenen erwähnt, die zum Schlimmsten gehören, was die Leinwand gesehen hat, seit George Lucas sich an „romantischen“ Dialogen zwischen Anakin und Prinzessin Soundso versucht hatte. „An unexpected Journey“ – my ass. Wenn der zweite Teil nun „Smaugs EinÖDE“ heißt, dann glaub ich das unbesehen.



[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=Sc32YdEWHzo[/youtube]

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kommentare

  • So’n Mist. Wieso sind die Hobbit-Verfilmungen so schlecht?!

    Schwanke zwischen der Entscheidung, in den Hobbit reinzusehen, um über einige Andeutungen in Herr der Ringe mehr zu wissen, wie ob die Figur Gandalf bei Bilbo seit Langem immer gegen den Kronleuchter oder anderes Interessantes über das Auenland.

    Dagegen spricht für mich, dass ich mir die schöne Geschichte kaputtmachen könnte. Das kenne ich von anderen Filmen, die ich eine Zeit lang wie früher Musik-CDs immer wieder hörte bzw. hörte und sah. Einmal Make-Of angeguckt oder Teil 2 – Faszination verloren und Discs zum Einstauben im Regel.

    Ist wohl besser, wenn ich mich zwecks mehr Details in den Büchern von Tolkien kundig mache. Zurück zum Bügeln – da grüße ich glatt mal Deniz Yücel: frohe Weihnachtszeit! 😉 – und der finalen Schlacht um Mittelerde.

  • Ah, danke für den Hinweis mit der TV-Premiere. War kurz etwas verwundert, weil die Schmähattacke doch etwas unmotiviert daherkam.

    Wobei ich den Kritikpunkt am Film nichtmal dort sehe, wo er ins (für mich) kinderbuchartige Fabulieren kommt, sondern eher da, wo er es nicht auf die Reihe kriegt, eine geschlossene Kinderbuch-Abenteuerwelt darzustellen. Manchmal die von dir angesprochenen Quatsch- und Musicalszenen (die ich ganz gut fand, gerade auch, weils dem Charakter im Buch weitgehend entspricht), dann aber wieder ätzend unecht-überstilisierte Actionszenen mit viel Gewalt. Und dazwischen dämliche Oneliner, die jede Mittelerde-Stimmung durch ihre modernen Popreferenzen zersensen (dieser Orkboss in der Höhle v.a.).
    Und für sich genommen funktioniert der Film ebenfalls nicht, da viel zu überladen und kaum Zeit für so überflüssiges Zeug wie Charakterzeichnung, Stimmungsbilder etc. Sehr ärgerlich, vor allem da dabei kein überreicher Boll, sondern Peter Jackson (!) dahintersteht. Also kein Vergleich zu LoTR – sehr schwache, im negativsten Sinne heterogene Verfilmung.

    Danke fürs Ventil an dieser Stelle. 🙂

  • Interessant, wie selbstquälerisch und leidensfähig manche Menschen doch sind…
    Wieso hat der bemitleidenswerte Autor nicht einfach den Fernseher ausgeschaltet statt sich stundenlang über „unfassbaren Müll“ aufzuregen?

  • Wenn man erst den Hobbit und dann die HDR Teile sieht, dann freut man sich, dass diese nervigen Zwerge fast allesamt erschlagen wurden. Besonders deren Anführer ist höchst unsympathisch und macht die Atmosphäre kaputt.

    Aber ich nehm diesen Schwurbel schon viel zu ernst. Eine misslungene Mischung aus Kleinkindfilm und tumber Schädelspalterei.

  • Wohl ein bißchen hinterher…Der kleine Hobbit war ein Kinderbuch…also passt´s…abgesehen davon kommt der Kommentar zwei Jahre zu spät…Smaug´s Einöde war deutlich besser und Teil drei startet nächste Woche …ne Rezension dazu wäre vielleicht besser gewesen..aber wir wollen ja niemanden überfordern…

  • Mensch, hatte mich auf den Film gefreut als Erweiterung zu dem Triologie-Film Herr der Ringe. Guck ich dann mal lieber nicht, den Film Der Hobbit, mag mir die Unterhaltung an der Triologie ja nicht verderben. Danke für die Warnung.

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