vonChristian Ihle 27.02.2018

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Sam Vance-Law

Der Kanadier und Wahlberliner Sam Vance-Law ist eine willkommene Ergänzung zur spärlich besetzte Riege der flamboyanten Pop-Singer/Songwriter. Vance-Law erinnert in seinem Hit „Prettyboy“ an Gabriel Bruce mit mehr Pop – und mehr Queerness. Doch auch Father John Misty und ein weniger in der Opulenz schwelgender Rufus Wainwright sind offensichtliche Vergleichsgrößen.

Yaeji

Die Amerikanerin mit koreanischen Wurzeln vereint Hip-Hop mit einem Sound, der von House Music inspiriert ist. Ihre Vocals sind zurückhaltend, ruhig, beinah gelangweilt – aber in einem Hit wie „Raingurl“ dennoch sofort im Ohr.

Superorganism

Das Musikerkollektiv Superorganism – wohnhaft in London, geboren in allen Teilen der Welt – ist wie kaum eine zweite neue Band in die Hypemaschinerie geraten. Kein Wunder, war doch ihre erster Single „Something For Your M.I.N.D.“ ein unwiderstehlich relaxter, und ja: cooler Song. Die jüngste Single „Everybody Wants To Be Famous“ übertrifft ihr Debüt in dieser Hinsicht sogar noch – die Frage wird sein, ob Superorganism wie die musikalisch verwandten Bran Van 3000 und „Drinking In L.A.“ für alle Ewigkeiten die Band für ein oder zwei Songs bleiben oder daraus eine große Karriere basteln können.

Mehr Tipps für 2018:
* UK Gitarre mit HMLTD, Black Honey, Pale Waves
* UK Gitarre mit Dream Wife, Goat Girl, Shame

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