vonChristian Ihle 06.09.2019

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

Mehr über diesen Blog

Für mich jetzt schon der literarische Höhepunkt des Jahres:

„Zum Dessert hatte ich nach dem Familienrezept eine Mousse au Chocolat vorbereitet. „Du mit deinem französischen Zeug“, schimpfte Kohl – und meinte es durchaus ernst. „Das kann man doch auch auf Deutsch sagen: Schokoladenpudding!“
„Aber Mousse ist etwas anderes als ein Pudding“, korrigierte ich. „Ach was, nur weil du ein französisches Wort benutzt, schmeckt es nicht besser als jeder Pudding. Ich liebe Pudding, jetzt bring ihn mal her.“
In Sekundenschnelle hatte er das Schälchen mit dem französischen Zeug ausgelöffelt. „Schmeckt gut!“, lobte mein Verfechter der deutschen Küche. „Der beste Pudding, den ich jemals gegessen habe, den kannst du mal wieder für mich machen.
Noch unzählige Male habe ich für Helmut Kohl meine französische Spezialität zubereitet. Wir haben die Mousse aber immer Pudding genannt.“

Überraschend allerdings, dass Kohl es Gabriele Herorld durchgehen ließ, ihn mit „Helmut Kohl“ anzureden:

Mehr Schmankerl und Leckerbissen hat der Focus in einem „lesenswerten“ Vorabauszug unter dem geschmackvollen Titel „„Dachte, Stuhl kracht zusammen“: Kohl-Geliebte über erste Nacht mit dem Kanzler“.

Aber gut, der Stuhl und Helmut Kohl – Feinde fürs Leben:

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/popblog/2019/09/06/words-of-wisdom-geliebte-beatrice-herbold-ueber-helmut-kohl/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.