vonChristian Ihle 28.11.2019

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Die Amazon-Produktion „Brittany Runs A Marathon“ ist eine klassische Feel-Good-Komödie über dicke Frau, die sich aufrafft, Dinge zu tun.

„Brittany Runs A Marathon“ erscheint anfangs noch etwas frecher als der übliche Schmonz – ungefähr so, wie man sich immer vorgestellt hatte, dass Amy-Schumer-Filme werden, bevor man dann tatsächlich mal einen gesehen hat*.

Aber dieser sarkastische, fast mumblecore-ige Einschlag weicht in der zweiten Hälfte einer ernsthafteren Sinnsuche in Klischeeland bevor „Brittany Runs A Marathon“ in seinem letzten Drittel einfach zu einem Markting-Film über den New York Marathon wird. WTF?

Sundance muss in der Zwischenzeit auch wirklich ein trauriger Ort geworden sein, wenn tatsächlich ein Film wie „Brittany Runs A Marathon“ dort den Audience Award gewinnt.

* Auch Schumer wurde in solch vorgeblich „frechen“ Filmen wie „Trainwreck“ ja gnadenlos hollywoodisiert und heruntergedimmt auf Wohlfühlkonservatismus.

(auf amazon prime)

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