vonChristian Ihle 28.10.2020

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Pünktlich zu Halloween kommt natürlich wieder eine Horror-Anthologie ins Kino. „The Mortuary“ ist größtenteils recht gelungen, weil es angenehm oldschoolig seine Aufgabe meistert. Kein übertriebener CGI-Quatsch, sondern handgemachte Tricks und eine sinnvolle Rahmenhandlung: Gruselgeschichten, die der alte Friedhofswächter einer jungen Frau erzählt, die sich um eine freie Stelle bewirbt.

Wie immer in Anthologien schwankt die Qualität der Geschichten, was aber – in einem schönen Einfall – von der jungen Frau immer wieder metakommentiert wird. Die stärkste/gruseligste Erzählung mit dem raffiniertesten Twist ist sicher der Babysitter-Slasher, eine schöne Homage an „Halloween“.

Lediglich das Ende der Rahmenhandlung war mir dann doch zu weit draußen, so dass mich „The Mortuary Collection“ nicht vollends überzeugen konnte.

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