vonChristian Ihle 26.04.2021

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„In tödlicher Mission“, die 1981er Ausgabe der James-Bond-Reihe, ist wahrscheinlich den wenigsten noch im Gedächtnis. Nachdem zuvor „Moonraker“ 1979 den britischen Geheimagenten wohl als Antwort auf den „Star Wars“-Craze ins Weltall entführte und als aufgetakelster und albernster Bond ever gelten darf, bemühte man sich in den 80ern wieder um mehr griffige Realität, was dann leider in den unsagbar öden Action-Flicks mit Timothy Dalton kulminierte. „In tödlicher Mission“ war noch Roger Moore unterwegs und das Drehbuch wollte alles eine Nummer kleiner spielen – das Memo hatte aber wohl weder Sheena Easton noch die Oscars-Bühnenbildner erreicht, ist ihr Auftritt bei den Academy Awards doch so absurd wie ein kleiner „Moonraker“:

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Der Guardian fasst das in seiner tollen Zusammenstellung der „20 most awkward Oscar moments“ schön zusammen:

You will remember For Your Eyes Only as the film where Bond went back to basics. Based in part on the Ian Fleming story Risico, it’s a thriller about a lost submarine tracking device, and 007’s attempts to rescue it before it falls into the hands of the KGB. And you will remember Sheena Easton’s performance of the theme song at the Oscars as the opposite of going back to basics. Easton arrived in a spaceship, then someone who was ostensibly James Bond (even though he was wearing an orange satin jumpsuit) pulled up in a Porsche, did some kung fu, fired a laser gun, blew up Easton’s spaceship and escaped on a second spaceship. The whole thing was awful, like something you might watch on North Korean television.

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