vonChristian Ihle 27.05.2021

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Konnte ich bei dieser Storyline einfach nicht *nicht* anschauen: „The film is about a New York cook who becomes insane when hearing disco music. After murdering a woman in a club, he travels to Montreal where he continues his killing spree“, Tagline: „He was made for loving you“*.

Angenehmerweise spielt „Discopath“ aber nicht als Parodie auf Slasher-Filme, sondern nimmt trotz seiner absurden/albernen Ausgangsbasis den Weg eines ernsthaften Horrors (mit zugegebenermaßen absurden, albernen Szenen).

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Stilistisch ist „Discopath“ zudem viel gelungener als erwartet, trägt schön End70er Patina auf und hat einen wirklich hervorragenden Soundtrack (Carpenter-Electro im Score, dazwischen Disco-Hits als Needle-Drop-Momente). Das Ärgerliche ist nur: „Discopath“ hätte soviel besser sein können, wenn erstens sein Hauptdarsteller (Jérémie Earp-Lavergne) nicht so unteriridisch spielen würde und zweitens die Geschichte kohärenter erzählt wäre. So bleibt mehr ein (unabsichtliches) Mood Piece als ein Spielfilm übrig, aber für Genre-Fans ist „Discopath“ sicher originell genug, um einen Blick zu riskieren.

*wobei die Tagline natürlich eigentlich Quatsch ist, weil vielmehr richtig ist ja: „He was made for killing you“.

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