Ursprünglich eine BBC-Doku, die für die Arte-Ausstrahlung um gut 30 Minuten gekürzt wurde. Der Schere sind u.a. Rufus Wainwright, Jake Shears und Olly Alexander zum Opfer gefallen. Das erklärt wahrscheinlich auch, dass die von mir gesehene Arte-Variante in Teilen etwas unzusammenhängend wirkt (evtl. wurde auch die Reihenfolge umgeworfen?) und manche Lücken bereithält (kurioserweise wird der kommerzielle Mitt-Karriere-Triumph „Very“ fast gar nicht besprochen).
Die größte Stärke dieser Pet Shop Boys Doku: wenn Neil Tennant und Chris Lowe sich zum ersten Mal seit 40 Jahren ihre Uralt-Demos wieder anhören und insbesondere Chris sich – für seine Stoiker-Verhältnisse – mit feinem selbstironischem Witz dabei geradezu beömmelt.
* Noch bis 15.9.25 in der ARTE MEDIATHEK
* In der 3sat Mediathek findet sich wiederum bis 14.12.25 der Konzertfilm „Dreamworld“, basierend auf einem Kopenhagen-Konzert von 2023