vonChristian Ihle 28.01.2026

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„Q: Are we not men? – A: We are DEVO!“.
Wohl keine Band war jemals so high concept und weit draußen, aber dennoch für einige verrückte Sommer so erfolgreich, so mittendrin im Mainstream-Amerika wie DEVO, die Band aus Akron, Ohio.

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Die Dokumentation von Chris Smith erzählt die Geschichte der Band relativ straight, aber informativ, und widersteht dem sicher uncontrollable urge genauso cookie wie die Band selbst sein zu wollen. Das mag manchmal vielleicht zu ambitionslos für ein audiovisuelles Gesamtkunstwerk wie DEVO wirken, lässt aber andererseits eben die Band und all ihre verrückten Ideen für sich sprechen.

Smith gelingt so auch, die durchaus politischen Ambitionen der Band freizulegen, die zwar einerseits ja immer offen ausgesprochen waren („Devolution“!), aber irgendwie unter diesen Plastikhüten und der nerdy Quirkiness in der Wahrnehmung verschütt gegangen sind. Das visuell so überzeugende Konzept der Band arbeitete manchmal gegen ihre eigenen Ambitionen, was die Dokumentation hier wieder explizit nach vorne bringt.

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