Im Zuge der berechtigten Begeisterung über die kulturerschütternde Dylan-Goes-Electric-Story aus „A Complete Unkown“ erzählt Scott Cooper in „Deliver Me from Nowhere“ die große Geschichte, als Bruce Springsteen mal keine Promo für ein Album machen wollte und den Sound seiner Demos geil fand.
Das ist nämlich das große Problem des Springsteen-Films, dass die Einsätze des Films so niedrig sind, dass „Deliver Me From Nowhere“ dramaturgisch kaum vorankommt. Jeremy Allen White gibt einen überzeugenden Boss und tatsächlich ist Springsteens „Nebraska“-Album, um dessen Produktion sich der Film dreht, musikalisch auch sein vielleicht bestes, weil er eben die Rauhheit und Intimität seiner Demo-Aufnahmen am Ende doch durchsetzen konnte.
Aber in welcher Welt ist das ein mitreissendes Thema für einen zweistündigen Film? (5/10)
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