vonSigrid Deitelhoff 14.05.2015

Prinzenbad-Blog

Freibad-Wetter, gefühlte Wassertemperatur, Gespräche und Gedanken unter der Dusche – der Blog über Deutschlands berühmteste Badeanstalt.

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Die neue Schwimmbad-Crew hat die festen Termine zur Schwimmbecken-Reinigung abgeschafft. Ihr wisst schon … Diese Tradition, bis um 10 Uhr montags das Mehrzweckbecken und mittwochs dann das Sportbecken für die Reinigung zu sperren. Die Schwimmzeiten waren dadurch eingeschränkt, und darüberhinaus tummelten sich bei schönem Wetter im geöffneten 50-Meter-Becken mehr Steh- als Kraul- oder Brustschwimmer. Diese Zeiten sind nun für die FrühschwimmerInnen vorbei…

Geplant ist ein anderer Umgang mit der Beckenreinigung: Zukünftig werden die Schwimmbecken montags, mittwochs und freitags zwischen 5 und 7 Uhr in der Früh von zwei MitarbeiterInnen des Badepersonals gesäubert. Den PrinzenbadlerInnen stehen somit jeden Tag die Becken ab der Schwimmbad-Öffnung um 7 Uhr uneingeschränkt zur Verfügung. Wir bekommen den Reinigungsvorgang also gar nicht mehr mit. Dieses neue Konzept – sollte es funktionieren, und bisher spricht nichts dagegen – wäre mehr als begrüßenswert. Die Optimierung der Beckenreinigungszeiten war immer ein großer Wunsch der Stammgäste, auch wenn wir dann zukünftig nicht mehr am Beckenrand stehend und staunend, den neo-galaktischen Unterwasser-Staubsaugern zuschauen können…

Foto oben: ©Sigrid Deitelhoff

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kommentare

  • Die neue Crew ist die alte Crew. Nach neusten Informationen fehlen nur ein paar alte, die sich eine Auszeit nehmen. Laut Information der Alten die auch dieses Jahr im Sommerbad tätig sind, war das schon die Jahre vorher vorgeschlagen worden, aber mit der Begründung von der Verwaltung abgelehnt worden mit den Worten, wir zahlen keine Nachtstunden und daher beginnt die Arbeitszeit erst ab Sechs Uhr Morgens. Laut Tarifvertrag des Öffentliche dienst, müssen die Beschäftigten, wenn sie in der Zeit von 21 Uhr bis 6 Uhr arbeiten mit einen Nachtschicht Zulage bezahlt werden. Es ist aber schön zu hören, dass sich der Neue Chef des Bades durchsetzen konnte, um das zu ermöglichen.

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