vonSchröder & Kalender 21.11.2006

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

Die Wahnsinnsakrobaten des Feuilletons überschlagen sich mal wieder in Sachen Suhrkamp. Allen voran der rasende Literaturreporter Eberhard Rathgeb. Er besuchte in Hamburg den Suhrkamp-Möchtegern-Manager Claus Grossner und schrieb darüber am Samstag in der FAZ eine ganze Seite voll: Wie Grossner Arnulf Conradi anrief, der hatte gerade in Sylt am Vogelherd gesessen und wie einst Herr Heinrich auf die Berufung zum Suhrkamp-Kaiser gewartet. Dann brachte Grossner angeblich »Ziehsohn« der verblichenen Gaga-Gräfin Dönhoff den alten Hochstapler-Trick: Er verschwand im Pressehaus angeblich um mit einem Geschäftsführer der ZEIT zu konferieren, während Rathgeb sich im kalten Hamburger Wind die Beine in den Bauch trat – natürlich hatte Grossner in der Kantine nur eine Tasse Kaffee getrunken. Der schöne Konsul Weyer hätte es nicht besser machen können! Das spielen sie im FAZ-Theater: »Den Untergang des Hauses Unseld« als Farce.

FAZ-21-11.jpg

(BK /JS)

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https://blogs.taz.de/schroederkalender/2006/11/21/ein-schoener-konsul-im-hause-unseld/

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kommentare

  • Äußerst niedlich „Herr Kalender“. Besserer Schreibstil gepaart mit Inhalt hätte diesen Artikel fast interessant gemacht.

    Ergebenst..

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