vonMeisterstein 23.06.2022

Meistersteins Doppel-Pack

Zwei Filme – ein Thema. Das kleinste Kurzfilm-Magazin der Welt. Herausgefischt aus den Untiefen von YouTube.

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Seine Autobiografie Trotz Alledem habe ich 2019 gerne gelesen und einige Lieder wie DER TANKERKÖNIG, LANGEWEILE oder KOKAIN fallen mir auch gleich ein, wenn ich an den Liedermacher Hannes Wader denke. Und heute, zu seinem 80sten Geburtstag möchte ich an ein Lied aus den frühen 1970er Jahren erinnern. Viel zu schade für mich, Hannes Waders flotter Liveauftritt vor verstörten Teenagern mit einer lässigen Ansage von Karl Dall und Ingo Insterburg. Guter Start, tolles Outfit. Wahnsinn. Und dann singen die TOTEN HOSEN zum Ehrentag natürlich den Wader Klassiker Heute hier, morgen dort… Wer es gerne etwas ruhiger mag, der lausche hier mal rein, da singt der Meisterbarde selbst und am Klavier sitzt Konstantin Wecker. Happy Birthday, Hannes Wader. Ach und eine neue Platte gibt es wohl auch frisch zur Feier des Tages.

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Ja, und da der Songtext doch recht zeitlos daherkommt, steht er hier mal zum Nachlesen und/oder Mitsingen:

Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort
Hab mich niemals deswegen beklagt
Hab es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt
Nie nach Gestern und Morgen gefragt

Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war

Dass man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst
Wenn ich längst wieder anderswo bin
Stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht
Doch dem Ein‘ oder Andern im Sinn

Manchmal träume ich schwer, und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war

Fragt mich einer, warum ich so bin, bleib ich stumm
Denn die Antwort darauf fällt mir schwer
Denn was neu ist, wird alt, und was gestern noch galt
Stimmt schon heut oder morgen nicht mehr

Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war.

 

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