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05.02.2010

Wasser marsch!

von Achmed Khammas

…hieß es vor kurzem in der Schweiz - wo das erste Gravitationswasserwirbelkraftwerk seinen Dienst aufnahm.

Das von Frank Zotlöterer in Österreich erdachte und entwickelte geniale System wird Ende 2009 in der Schweiz von einer Genossenschaft umgesetzt, die inzwischen schon Pläne für gut zwei Dutzend weiterer Kleinkraftwerke auf dem Tisch hat.

Wie auf dem Bild zu sehen ist wird der Rotor in einen Wasserwirbel hineingesenkt, der im Grunde dem Abflußwirbel einer Badewanne ähnelt. Nur daß dieser hier einen Durchmesser von 5,5 m hat:

Und warum ‘genial’?

Weil das Wasser beim Wirbeln VIEL MEHR Energie auf die Rotorschaufeln übertragen kann, als wenn es ausschließlich von oben auf die Schaufeln fällt (Wasserrad) bzw. nur ein Mal schnell und unter Druck hindurchgetrieben wird (übliche Turbinen).

Ich habe im Buch der Synergie einen bebilderten Bericht darüber veröffentlicht, den ich euch sehr empfehlen kann. Immerhin handelt es sich bei dieser Form von Kleinkraftwerken um Systeme, die bereits bei Fallhöhen unterhalb von 1 m (!) zufriedenstellend funktionieren.

Das obige GWWK produziert übrigens rund 15 kW - was zur Versorgung von bis zu 25 Familien ausreicht.

01.02.2010

Navi? Navi! (AdG 17)

von Achmed Khammas

Da ich kein Auto habe (und derzeit noch nicht mal ein Krad), brauche ich auch kein Navigations-Gerät. Allerdings muß ich zugeben, daß schon diverse Besucher ihren Weg zu mir mit Hilfe eines solchen etwas leichter gefunden haben.

Nun denn - auch der Navi ist keine neue Innovation - und die ganzen GPS-Satelliten usw. wären völlig überflüssig… wenn der umschnallbare Plus Four Wristlet Route Indicator von 1927 wieder auf den Markt kommen würde:

Dem National Trust in Großbritannien zufolge war es das erste ‘Navigationsgerät’, das speziell für Autofahrer entwickelt wurde. Es wurde mit 20 Röllchen ausgeliefert, auf denen jeweils eine Strecke zwischen zwei Städten aufgezeichnet war. Ich vermute, es zu bedienen war wesentlich bequemer als im Wind neben der Autobahn mit zusammengefalteten Karten herumzuhantieren.

Gefunden: hier

24.01.2010

Mach’ die Fliege…!

von Achmed Khammas

Erstaunlich, wirklich erstaunlich… wie belebend ein paar winzige Strichlein sein können!

Gut, im Moment wäre es eher schwierig, die (un)freiwilligen Akteure für eigene ‘Kreationen’ zu fangen. Doch auch dieser Winter wird einem Frühling und dann Sommer weichen … und bald summt und brummt es wieder voller Lust in der Biotonne.

Wer Schwedisch kann, könnte mal bitte übersetzen. Auf einigen Tableaus wird den Vielfüßlern entsprechendes zwischen die Mandibeln gelegt.

Mein Favorit ist folgendes Bild: “Ja mein Kind, Motten können auch Burkas zerfressen!!”

Quelle: HIER gibt es die anderen zu sehen… es lohnt sich!! ;-)

(mit Dank an Chris)

09.01.2010

Feuer Frei?!

von Achmed Khammas

Gestern früh um 05:45 mußten meine Nachbarn im 1. Stock des Hauses ihre Kinder und sich selbst über den Balkon zur Straße hin evakuieren, da sie fürchteten, daß die Lösungsmittel und weitere Chemikalien der Orthopädiewerkstatt unter ihrer Küche in die Luft fliegen könnten. Wie man auf dem Foto sieht war die Hitze so stark, daß nicht nur die Glasscheiben gesprungen sondern sogar der Wandputz abgebröckelt ist

Warum? Keine Ahnung. Vielleicht weil ein großer Idiot meine 20 Jahre alte KAWA (die ich vor einiger Zeit für 800 Euro gekauft hatte) für ein klassenfeindliches Luxusfahrzeug gehalten und angesteckt hat?!

Dabei hat mich diese solide und verläßliche Schüssel brav transportiert und fast nie im Stich gelassen – entsprechend sauer/traurig bin ich nun.

Flüche, Racheschwüre und ähnliche Bekundungen werden gerne entgegengenommenen.

03.01.2010

Meiner ist der Größte!

von Achmed Khammas

Also nicht ‘meiner’ (der ist nur durschnittlich), sondern der, den der Herrscher von Dubai, seine Exellenz Scheich Mohammed Bin Raschid Al Maktoum, ab morgen ’sein eigen’ nennen wird: Den Burj Dubai - das z.Zt. höchste Gebäude der Welt mit 800 oder 880 oder 888 m … oder so. [Also: 828 m sind ess, Anm.]

Schon letztes Jahr provozierte das nachstehende tolle Blitzeinschlag-Foto den Dubai-Blog zu einem interessanten Kommentar in Form eines Hadith (Ausspruch des Propheten Mohammed vor rund 1.400 Jahren):

Das Hadith ist von ‘Sahih Bukhari’, wird aber auch von anderen erwähnt. Hier die Bedeutung, frei übersetzt:

Eines Tages saß der Prophet mit einigen Leuten zusammen, als der Erzengel Gabriel erschien und fragte: “Was ist Glaube?” Der Prophet antwortete: “Glaube bedeutet, an den einen Gott zu glauben, an seine Engel, an das Treffen mit Gott (nach dem Tod), der Glaube an alle seine Propheten und an das Leben nach dem Tod.” Gabriel fragte weiter: “Was bedeutet die Unterwerfung an Gottes Willen?” Der Prophet Mohammed antwortete: “Nur den einen Gott zu verehren und niemanden neben ihm, die Gebete wie vorgeschrieben zu verrichten, die Armenspende zu verrichten und im Monat Ramadan zu fasten.” Der Engel fragte dann: “Was ist die Steigerung davon (Ihsan)? Der Prophet antwortete: “Gott zu dienen, als ob man ihn sehen könne und wenn man dies nicht kann, dann soll man sich verinnern, daß Er uns immer sieht.” Der Engel fragte nun: “Wann wird die letzte Stunde schlagen (das Ende der Welt)?” Der Prophet antwortete: “Der Befrager weiß nicht mehr darüber als der Befragte. Aber ich werde euch über einige der Vorzeichen informieren.
1. Wenn die Sklavin ihren eigenen Versklaver gebärt.

2. Wenn die Hirten von schwarzen Kamelen damit beginnen, miteinander im Wettkampf zu stehen und damit anzugeben, wer das höchste Gebäude bauen kann.
Denn die Stunde ist eine von 5 Sachen, die niemand außer Gott kennt.


In der Ueberlieferung von ‚Sahih Muslim’ steht es genau gleichlautend - bis auf diesen einen zutreffenden Satz:

…wenn die barfüßigen, ungelernten Ziegenhirten einander im Bauen (lassen) von hohen und eindrucksvollen Bauten messen.”

Na denn… bis 2012 ist es schließlich auch nicht mehr lange hin ;-)

Nachtrag: Der ‘Burj Dubai’ wurde bei seiner Eröffnung spontan umbenannt und heißt nun, entsprechend dem Namen des emiratischen Präsidenten, ‘Burj Khalifa’.

Zum Video

31.12.2009

Energieeffizienz

von Achmed Khammas

Zum Jahreswechsel alles Gute und die besten Wünsche für ein friedliches, freundliches und freudiges 2010.

Und immer dran denken: Ins Boot passen ALLE - denn wir alle sitzen (schon) im selben Boot! ;-)

Für Zweiräder im praktischen Einsatz scheint dies hier wohl ein Rekord zu sein:

Na denn…

Bestes!

24.12.2009

Elektroauto… kostenlos!

von Achmed Khammas

Jetzt wäre ich (zum ersten Mal) echt gerne in den USA - um mir zu Weihnachten ein Elektromobil schenken zu lassen.

Ok - es ist zwar kein Tesla und auch kein Karma von Fisker, aber für den Berliner ‘Summer in the City’ wäre das Fahrzeug von Drive Electric schon geeignet, finde ich.

Auf das Garagendach dann noch ein paar Solarpaneele zum Nachladen der Batterie… und die Welt kann so schön sein…!

;-)

Quelle: hier

23.11.2009

Die grüne Kraft!

von Achmed Khammas

In diesem Jahr feiert der “Medienabenteurer” (Der Spiegel) Werner Pieper seine 40jährige Unabhängigkeit - 38 Jahre davon unter dem Namen Die Grüne Kraft. Mit Aktionen wie dem 1. Internationalen Kongress über die Opfer im “Krieg-dem-Rauschgift”, mit Publikationen wie dem Tabu-brechenden Scheiss-Buch oder seinen mit dem Kritikerpreis ausgezeichneten Flashbacks-CDs schickte er viele Menschen auf äußerst spannende und vergnügliche Trips. Gerade frisch erschienen ist ein neues Buch von ihm, diesmal zum Thema “Selber sterben - statt gestorben werden”.

Roger Willemsen entdeckte die Grüne Kraft kürzlich durch die Mauer-CD von Wolfgang Neuss und geriet ins Schwärmen: „…wie angekündigt, habe ich mich den Pieperiana zugewandt, wirklich beschenkt und manchmal verblüfft angesichts so mancher Schnittmenge, Sie erst jetzt kennenzulernen. Ich bin aber erst am Anfang, doch tut die Frischluft gut, die aus Ihren Publikationen dringt, die Freigeistigkeit, dieses rare Gut…“

Mehr unter ,The Grüne Kraft - entdecken

09.11.2009

Schäm’ dich, Berlin!

von Achmed Khammas

20 Jahre Mauerfall?! Klar … dazu herzlichen Glückwunsch! Ich war auch verdammt froh, dabei gewesen zu sein, damals, im November 1989.

ABER: Kein Wort dazu, daß eine andere Mauer in den vergangenen 20 Jahren immer weiter, höher und unmenschlicher aus- und weitergebaut wurde… (?!)
Eine Mauer, mit der israelischen Rassisten das palästinensische Volk bis zum Suizid treiben.

Nein - solange die Mauern in anderen Ländern nicht auch beseitigt sind, gibt es keinen Grund zu feiern, jedenfalls nicht so egoistisch und eurozentristisch vernagelt …wie mit dieser lächerlichen Styropor-Show mit Politiker-Überzug und kandierten Außenministern. Peinlich, peinlich.

Nachtrag:

Hah! Was wette ich auch mit Martin (s. Kommentare) - gerade eben um 0 Uhr höre ich im Radio, daß die Palästinenser ebenfalls ein Stück ‘ihrer’ Mauer zu Fall gebracht haben.

Weiter so! :-)

Nachtrag II:

Passenderweise erreichte mich Tags drauf die folgende Einladung, die ich gerne an informell einseitig beeinflußte Personen weiterreiche - und deren Besuch ich diesen sehr empfehle:

Einladung zum Vortrag

Lebensbedingungen der Palästinenser unter israelischer Okkupation in der Westbank

von Michael Topp

am 25.11.2009, um 18.30 h

Moderation:

Dr. Gerhard Fulda

Mitglied des Vorstandes der DAG

im Konferenzsaal der

Deutsch-Arabischen Gesellschaft

Calvinstr 23,

Eingang Vorderhaus

10557 Berlin.

Nachtrag III:

Sorry, aber in Verbindung mit einem Tlaxcala-Artikel von Gunnar Olofson MUSS ich hier einfach eine Karrikatur und ein weiteres Foto der Apartheid-Mauer posten… sie sind (mit einer Träne im Auge) einfach zu schön!!

Die Karrikatur stammt von Carlos Latuff:

Während das Foto wohl keines Kommentars bedarf…

Hoffentlich!!! Denn dann fällst du vielleicht auch bald… friedlich!

19.10.2009

Didi unter Wasser…

von Achmed Khammas

Perfekt zur Rubrik Katastrophen? Pah! paßt das Bild des Präsidenten der Regierung der (vielleicht schon bald tatsächlich untergegangenen) Malediven Mohamed Nasheed samt seinen Ministern, die vor drei Tagen in Taucheranzügen unter Wasser zusammentrafen um auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen und (natürlich mit wasserfesten Stiften) einen Apell an die Weltöffentlichkeit zu unterzeichnen.

Eine gute Idee - denn ich denke nicht, daß die Sitzung allzu lange dauerte. Die Örtlichkeit sollte daher öfter genutzt werden, dann ersparen sich und uns die Politiker auch ihre oft überlange Reden… blubb-blubb.

Quelle: hier