Relaunch von taz.de: Schöner Umzug wird das

Die Migration geschieht jetzt. Eine Trabantenstadt entsteht. So fühlt es sich an, wie bei einem echten Umzug mit echten Möbeln, wenn der Internet-Auftritt der taz umgestylt wird: das Neue und das polierte Bewährte. Das Sitemanagement der taz agiert also als Möbelpacker, fährt den Lkw und trägt die Kisten hoch. Moderne, benutzerfreundliche Gebäude füllen sich mit Content. Ein Styleguide hilft bei der Möblierung. Wenn die grüne Chaiselongue nicht in die Combo-Link-Box passt, wird sie durch rote Barcelona-Chairs ersetzt. Die Wohnung hat eine schlankere Navigationsstruktur mit geringerer Klicktiefe.

Und warum das alles? Weil zwei Liebende zueinander passen sollen – Verlag und Redaktion. Auf einer taz.de-Seite! Beide teilen sich künftig einen digitalen State-of-the-Art-Wohntraum. Bevor zur House-Warming-Party geladen wird, gehen wir in die Beta-Phase: Sie werden weiter informiert.

Autorin: Donata Kindesperk, 28, Praktikantin im taz-Sitemanagement, zeichnete das Logo dieser Werkstattberichte

Kommentare (4)

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  1. Pingback: Relaunch von taz.de: Eine Sache mit Herz at taz Hausblog

  2. Wie wäre es bei der Gelegenheit mit ein paar neuen Mechanismen für die Kommentarfunktion? Oder wollt ihr die Trolle mit umziehen?

  3. Mein Gutester. Du hast die dem Beitrag innewohnende Ironie spurlos an dir vorüberziehen lassen.

  4. Relaunch-State-of-the-Art-House-Warming-Party…
    …aber sonst ist alles klar bei euch?
    Das hört sich an, als würde ein 12-jähriger gerade in seiner Trotzphase stecken und verzweifelt nach Begriffen suchen, um sich von seinen spießigen Eltern abzugrenzen ;-)

    Mal ernsthaft: Warum muss man unbedingt diesen grässlichen
    “Wichtigmacher-Marketing-Anlgizismus” nachplappern?

    Mir ist schon bewußt, dass das Blender aus der Werbebranche gerne verwenden, um Inhaltsleere mit total “coolen” Begriffen zu kaschieren und sich als total “in” darzustellen. Aber warum müssen das auch Menschen mit Verstand machen, welche Dampfplauder-Deutsch eigentlich nicht nötig haben?

    Was ist so schlimm an einem “Neustart” eurer Internetseite?
    Die Dampfplauderer benutzen “Relaunch” ja besonders gerne gegenüber Leuten, die nicht aus der Branche sind, um sich mit unverständlichen Begriffen mysteriöser und wichtiger zu machen.

    Journalisten müssen das nicht, ganz im Gegenteil sollten sie eine Sprache wählen, welche auf Allgemeinverständlichkeit setzt – und das ist bei Begriffen wie “Relaunch” ganz nicht gegeben. Aber bitte, wenn ihr es nötig habt, euch mysteriös und wichtig zu geben und uns damit sagen wollt, dass ihr etwas besseres seid und über euren Lesern steht, macht nur weiter so…