vonMathias Broeckers 21.07.2013

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

Mehr über diesen Blog

Als 2006 die Erweiterung der Webpräsenz taz begann, waren die Blogs auf taz.de die Vorreiter. Schon bevor sich die 2007 entstandene Onlineredaktion täglich darum kümmerte, die Inhalte der gedruckten Zeitung für das Internet aufzubereiten, war mit den Blogs eine Plattform geschaffen, auf der Autoren und Freunde der taz aktuell und exklusiv im Netz publizieren konnten. Da sich seitdem am Design und Outfit der Blogseiten kaum etwas geändert hat, war eine Neugestaltung schon lange überfällig – und sie ist jetzt, mit dem Relaunch der gesamten Webseite, auch erfolgt.

 

Angelehnt an das neue Design von taz.de kommen auch die Blogs jetzt sehr viel übersichtlicher und mit mehr Raum für Bilder daher. Mit etwa 250.000 Zugriffen im Monat sind die Blogs für viele LeserInnen eine willkommene Ergänzung des redaktionellen Angebots auf taz.de. Viele Blogs haben ein festes Stammpublikum gefunden, das dort regelmäßig vorbeischaut oder sie per RSS abonniert hat.

 

blog-46-300Unter den am meisten gelesenen Blogs steht der Hausblog an erster Stelle. Es folgt Christian Ihles Popblog. Ebenfalls häufig geklickt werden die Blogger der ersten Stunde: die März-Verleger Jörg Schröder und Barbara Kalender und der taz-Autor und „Aushilfshausmeister“ Helmut Höge sowie der „Reptilienfonds“ der Schriftsteller Heiko Werning und Jakob Hein, die beide in Berlin leben und arbeiten. Hoch frequentiert sind auch der Fotoblog „Streetart“, die „Arabesken“ des Kairoer taz-Korrespondenten Karim El-Gawhary, „Latin@rama“ mit Beiträgen aus Lateinamerika und die „Drogerie„, in der der Schweizer Mathematiker und Musikwissenschaftler Hans Cousto über Drogenpolitik schreibt.

 

Auch die „Wortistik“ von Detlef Gürtler und (im Sommer) der „Prinzenbadblog“ aus Berlins berühmtesten Schwimmbad haben ihre Stammleser. Weiterhin mit Blogs vertreten sind der „Datenscheich“ Achmed Khammas, der Maler und Grafiker Ernst Volland, taz-Afrikaredakteur Dominic Johnson mit dem „Kongo-Echo„, der taz-Kolumnist und Flaneur Detlef Kuhlbrodt, die ehemalige Redakteurin Imma Harms, die von „Jottwehdeh“ aus dem märkischen Oderbruch schreibt, sowie – ganz neu – die Onlineredaktion der taz, die „Aus dem Onlinebunker“ berichtet.

 

Dass der mittlerweile eingestellte, aber nach wie vor erreichbare „Hitler Blog“ – 2010 als Weblog des Jahres mit dem Lead-Award ausgezeichnet und auch als Buch erschienen – immer noch auf 15.000 Zugriffe monatlich kommt, ist dagegen weniger einem Stammpublikum als Zufallsbesuchen via Google geschuldet, wo der ehemalige Führer immer noch häufig gesucht wird.

 

Gesammelt finden Sie das gesamte Blogangebot der taz unter blogs.taz.de/uebersicht – schauen sie einfach mal mal vorbei.

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http://blogs.taz.de/hausblog/2013/07/21/relaunch-das-neue-design-der-taz-blogs/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Ihr habt das neue Design ganz sicher nicht auf Benutzerfreundlichkeit (Neudeutsch usability) testen lassen, sonst hättet ihr es in dieser Form nicht freigeschaltet. Wahrscheinlich wurde die Seite immer nur von den internen Leuten getestet, welche die Seite auch laufend mitentwickelt haben. So entsteht leider immer eine gewisse Betriebsblindheit. Ihr solltet die Seite mal ausgiebig von projektfremden testen lassen, ich bin mir sicher, dann würden euch auch auffallen, dass zwar das Design hübsch anzusehen ist, aber die Navigation auf der Seite und das Suchen und Finden bestimmter Themen sich gegenüber der alten Seite deutlich verschlechtert hat.

    Dann würden euch auch Fehler bei der Navigation auffallen. Jeder normale Nutzer klickt nämlich intuitiv immer auf das große „taz.de“, wenn er auf die Startseite zurück will – nur klickt man da vergeblich, weil ihr das nicht verlinkt habt. Stattdessen wurde das Tatzen-Bild verlinkt *facepalm*. Wenn ihr meint, die Tatze muss da sein, ok, aber dann verlinkt bitte wenigsten das „taz.de“ auch.

  • Ich habe jetzt ungelogen über 5 Minuten auf der Starseite herumgesucht, wie ich denn nun zum TAZ-Hausblog komme. Euch ist hoffentlich klar, dass der normale Internetnutzer in der Regel maximal nur 10 bis 30 Sekunden Geduld hat, etwas zu suchen – wenn er es dann noch nicht gefunden hat, lässt er es bleiben, sagt Tschüss und klickt eure Seite einfach weg.

    Soll ich euch sagen, wie ich dann hierher gefunden habe? Ich habe „Hausblog“ bei Google eingeben und der erste Treffer war’s.

    • Das Hausblog ist derzeit auf der Starseite überhaupt nicht auffindbar. Oder nur über mehrere Klicks: Gaaaaanz unten gibt es den Link auf die „Blogs“ und dort ist dann in der rechten Spalte weiter unten das Hausblog. Vorher war das Hausblog in der rechten Spalte, die auf der Startseite und auch bei jedem Artikel angezeigt wurde. In dieser rechten Spalte war aber dermaßen viel untergebracht – das war extrem unübersichtlich und unaufgeräumt. Jetzt sieht es viel besser aus. Die meisten Hausblog-Leser kamen ohnehin nicht über taz.de, sondern über Google oder über Links von anderen Seiten.

      Im Gesamtkontext von taz.de ist das Hausblog halt nur ein kleines Nischenangebot. Ein fester Platz auf der Startseite, so dass einem das Hausblog gleich ins Auge springt, wäre da unangemessen.

  • Die weiße Tatze mit Rot sieht schöner aus. Die schwarze hatte zudem nicht gerade die beste Bildauflösung. Gefällt mir! Der Relaunch sonst auch, besonders die schönen Fotos und die Homepage. Was mir noch nicht gefällt, ist das: die Möglichkeit, Absätze in Kommentaren zu machen. Kommt das noch?

  • „An ihren Worten sollt ihr sie erkennen!“(taz-n-wort-camp.)

    => „Registration“ – da schau her! – schön!

    bei “ Nutzerkonto“;
    das erinnert nur/ – an: “ Hänge-Registratur „!

    Und – siehe da:
    „…Ihr (Nick-)Name, „Öffentliche Email“, Social Media – Kontaktdaten, Ihr Profilbild und Ihre Interessen können von taz.de (z.B. auf Ihrer Profilseite) veröffentlicht werden.…“

    Dann, ja dann:
    „… Ihre Kommentare werden dann automatisch freigeschaltet…“
    „…sonst – kann das dauern…!“ – schon klar!

    Bei der Alleinseeligmachenden heißt das noch:
    „Wer immer strebend sich bemüht, den KÖNNEN wir erlösen!“

    Registration, Inquisition, Resignation!
    Dreifaltig ist’s ja schon – nich schön!

    Ps: der mit dem „Dreck“ und „eiern“ und “ allene“;
    der schloß – schon&schön – : “ Na, ihr seid mir scheene Demograaden!“

    • Um sich zu registrieren, muss niemand seine öffentliche E-Mail, seine Social-Media-Kontaktdaten, sein Profilbild und seine Interessen angeben. Wir ermöglichen das aber für die Nutzer, die das wollen.

      Wer gar keine Daten angeben will, kann (wie bisher) anonym kommentieren und muss (wie bisher) warten, bis der Kommentar freigeschaltet wird – es ändert sich nichts.

  • Hmm, irgendwie find ich das Verboten nimmer. Und auch die Karikatur schein von der Debattenseite geflogen…

    Tja, recht gewöhungsbedürftig, das neue Layout…

  • Was mir nach der Neugestaltung fehlt: Der unkomplizierte Zugang zum Blog.
    Man muss auf der Seite ganz nach unten scrollen und dann im Kleingedruckten nach den Blogs suchen. Auch die frühere Übersicht über neue Blog-Beiträge fehlt mir ein bißchen. Oder habe ich da etwas übersehen?

    • Einzelne Blogs werden auch weiter oben auf taz.de recht prominent angezeigt. In dem Bereich mit Artikeln aus der Rubrik „Politik“ stehen rechts in der Spalte drei Blogbeiträge aus „Latin@rama“, bei „Öko“ ist es die „Drogerie“, bei „Gesellschaft“ das „Popblog“, in der „Kultur“ der „Reptilienfonds“ und schließlich in dem Balken unter den Artikeln der taz nord das Hausblog (zusammen in einer Reihe mit e-Paper und bewegung.taz.de).

      Eine Übersicht mit den neuesten Artikeln aus allen Blogs gibt es hier: https://blogs.taz.de/

      • Danke für die Antwort!
        Andere Frage noch: Wie kann ich mich für den taz-blog registrieren? Meine ttaz-Registrierung funktioniert hier nicht und auch meine Word-Press Registrierung ist hier unbekannt. Finde aber leider auch keine Möglichkeit zur Neu-Registrierung.

          • Aha. Das heißt, im Moment gibts keine Möglichkeit, zu kommentieren, denn schon seit Wochen werden keine veröffentlicht, außer im Haus-Blog.?

          • Doch, man kann jeden Artikel auf taz.de kommentieren. Hier zum Beispiel ist ein Artikel mit vielen Kommentaren: https://www.taz.de/Fluechtlinge-in-Berlin/!120375/

            Oder sind Kommentare in den taz-Blogs gemeint? In welchen taz-Blogs werden Kommentare nicht veröffentlicht? Bei den Blogs ist der jeweilige Blogbetrieber jetzt dafür zuständig, die Kommentare händisch freizuschalten.

          • Seit der Umstellung landen viele Kommentare bei WordPress im Spam-Ordner. Im Administrationsbereich sieht man das nicht sofort, sondern muss gezielt hinklicken. Vielleicht ist das nicht allen Bloggern bewusst. Ich frag mal den Blogwart.

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