vonBlogwart 18.03.2015

taz Hausblog

Wie tickt die denn? Der Blog aus und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Einen Rückgang der Einnahmen im Februar hatten wir erwartet,  wegen vieler Neuzugänge und Änderungen zum Jahresbeginn war das in der Vorjahren genau so. Dennoch liegt der Februar 2015 mit 11.033,33 Euro (und einem Rückgang von 1.642 Euro im Vergleich zum Vormonat) noch  etwas über den Einnahmen aus dem Februar 2014. Was uns einmal mehr zeigt: es geht voran, die Leser/innen von taz.de haben verstanden, sie sorgen freiwillig dafür, dass der Zugang  zu taz.de für alle kostenlos bleiben kann. Und das nicht nur mit spontanen Zahlungen (insgesamt 2.646,97 Euro), weil ihnen ein Artikel besonders gefallen hat, oder über flattr (394,87 Euro), sondern vor allem mit taz-zahl-ich-Abos (7.961,49 Euro), deren Regelmäßigkeit uns eine gewisse Planungssicherheit ermöglicht. Allen freiwilligen Zahler/innen gebührt unser herzlicher Dank.

Am 9. März haben wir mit taz.bin ich eine Kampagne gestartet haben, um das taz-Modell der „Paywahl“ noch weiter bekannt zu machen – seitdem haben sich schon über 600 Nutzer/innen von taz.de für eine regelmäßige Zahlung entschieden. Und es werden täglich mehr. Schon jetzt ist also absehbar, dass wir für März 2015  einen weiteres Wachstum der Erlöse melden können.

Dass ein solcher Sprung auch notwendig ist, um den freien Zugang zu taz.de zu erhalten, zeigt schon ein kurzer Blick auf die Kosten und Erlöse  von taz.de. Nur etwa  die Hälfte der Kosten für taz.de (2014 waren es 766.800 Euro)  wurden über Anzeigen  ( 191.247 Euro) und taz-zahl-ich (128.761 Euro)  erwirtschaftet. Nur mit weiterer Unterstützung durch die Nutzer/innen können wir den kostenlosen Zugang für alle auch in Zukunft ermöglichen. Wenn Sie dabei sein wollen – hier finden Sie alle Infos dazu.

 

taz.de-kosten
Dies Gesamtkosten für taz.de betrugen 2014 766.800 Euro. Davon entfielen 297.814 auf die Personalkosten der Redaktion, 215.348 auf die der EDV, 92.997 auf Honorare und der Rest auf Kosten für Hardware und Daten/Traffic.

 

Taz.de-Erlo__se
Die Erlöse von taz.de betrugen 2014 insgesamt 342.382 Euro. Davon entfielen auf Anzeigen 191.247 Euro, taz-zahl-ich 128.761 Euro und Flattr 6044 Euro. Der Einzelverkauf von ePapers im eKiosk erbrachte 13.330 Euro.

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http://blogs.taz.de/hausblog/2015/03/18/taz-zahl-ich-die-einnahmen-im-februar-2015/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Stimmt die Abschätzung, dass taz.de von etwa 15 Leuten realisiert wird?

    Was bedeutet der Posten “Honorare”?

    Ich bin seit Jahren mit 20€ pro Monat dabei – habe damals mein Studenden-Papier-Abo auf ein Soli-E-Abo zu gleichen Kosten umgestellt. Der größte Nachteil ist, dass ich nicht mehr mal schnell einen Artikel nebenher lesen oder meiner Frau die Zeitung in die Hand drücken kann. Dafür kann ich die Taz lesen wo immer ich auch bin – weil durch taz-zahl-ich die Webseite von überall aus ohne Zugangsdaten zugänglich ist.

  • TAZ muss sein und bleiben.

    Vor 4 Jahren gehörten die Onlineangebote von SZ, SPON, STERN und ZEIT zu meiner Basislektüre im Netz. Der dort zunehmende Trend zur Veröffentlichung halber Wahrheiten, das Weglassen wesentlicher Informationen zur fudierter Meinungsbildung und die Tendenz, sich zu Sprachrohren des sogenannten Wirtschaftsliberalismuses zu machen (Ausnahme Heribert Prantl – SZ), haben mich in der Folge veranlasst, nach journalistischen Online-Alternativen zu suchen.

    In TAZ.de habe ich schließlich DIE EINE Alternative gefunden, deren Arbeit – nach meinem Dafürhalten – das Prädikat „Journalismus“ wahrlich verdient.

    Gleichwohl ich mich nicht wirklich als „links“ beschreiben würde, jedoch keinesfalls auf die TAZ im Netz verzichten möchte, habe ich in der Folge entschieden, auf verschiedenen Wegen die Arbeit der TAZ insgesamt zu unterstützen:
    habe einen Genossenschaftsanteil gezeichnet ( und einbezahlt :-) )
    bin jeden Monat dabei einen festen monatlichen Beitrag im Rahmen von taz.zahlich zu stemmen
    UND
    konnte meine Frau (erfolgreich) überredent, in ein TAZ-ePaper-Abo zu investieren (auch weil ich neugierig bin und gerne die TAZ schon am Vorabend der Auslieferung der Printausgabe lese).

  • Ich lese die taz wirklich gern und nutze sie vor allem in der online-Version. Am liebsten informiere ich mich quer Beet in verschiedenen Quellen. Die taz gehört für mich zu den wichtigsten.
    So viel Papier ist nicht mein Ding und im Zweifel hat man die Zeitung nicht da, wenn Zeit zum Lesen ist.So hatte ich zunehmend ein schlechtes Gewissen, weil ich lese und selten zahle. Die taz-zahl-ich Aktion kam mir da sehr entgegen.
    Nun freue ich mich ohne schlechtes Gewissen über die oft guten Artikel.

  • Dass die taz ihre Kostenstruktur offenlegt und Transparenz herstellt, finde ich sehr gut. Nur so kann ein Bewußtsein dafür geschaffen werden, dass echter Journalismus eben nicht auf Dauer gratis zu haben ist. Wenn ein Herr Döpfner von Springer den Journalismus retten will und gegen Google lästert, weil die mehr Millionen für ihre Shareholder einfahren als er, ist das einfach nur peinlich. „Bild Zahl Ich“ würde ja auch nicht funktionieren, weshalb sie ihren Online-Junk zunehmend hinter der Zahlmauer verstecken müssen. Und das ist gut so – auch die anderen Zeitungen, die jetzt paywalls hochziehen können der taz nur nützen. Also: Daumen hoch für dieses Projekt!

  • Schickt das doch mal den Entscheidern von der SZ. Vielleicht fällt denen dann was Besseres ein, als das Unverständnis des alten Mannes Murdoch zu kopieren.

    • die SZ hab ich längst abgehackt, was sie treiben ist schon unterstes Niveau dazu diese katastrophale SZ Magazin, nur grauenhaft, bei Taz bin ich mit 6€uro dabei, ich bin zwar kein ausgesprochner Linker , wenn ich so sagen darf oder Anhänger, aber eben mal eine andere Meinunung

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