Archive for Oktober, 2012

27.10.2012 von Peter Strack
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“Ein Schatz fuer die Welternaehrung”: 2013 – Internationales Jahr der Quinoa

von Peter Strack

In den 60er Jahren wurde sie noch als gesundheitsgefaehrdend diffamiert, jahrzehntelang vom Importweizen und Reis verdraengt. Nun ist sie salonfaehig geworden, findet sich auf Speisekarten von Feinschmeckerrestaurants und demnaechst auch auf der diplomatischen Buehne: Chenopodium Quinoa. Am 29. Oktober war – vor den Sturmwarnungen – geplant gewesen, waehrend der Generalversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2013 als “Internationales Quinoa-Jahr”  auszurufen. … weiter lesen

18.10.2012 von Gerhard Dilger
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Jamaikas SprinterInnen: Schnell wie der Blitz

von Gerhard Dilger

Von Martin Ling, ila 358

Die Champions von morgen werden bei den Champs von heute gemacht, den jährlich stattfindenden Leichtathletik- Schülerlandesmeisterschaften in Jamaika. Auch wenn die Dominanz der jamaikanischen Sprinter und Sprinterinnen erst seit den Olympischen Spielen in Peking 2008 manifest ist, als die JamaikanerInnen elf Medaillen auf den Strecken von 100 bis 400 Meter abräumten, in London war es vor Kurzem sogar noch eine mehr, reicht die Sprinttradition weit zurück. Bereits 1910, 52 Jahre vor der Unabhängigkeit, wurde der erste Wettstreit zwischen Schülern von sechs Lehranstalten auf der Karibikinsel veranstaltet. Schülerinnen dürfen erst seit 1957 offiziell um die Wette rennen.

Ob Jungs oder Mädchen: Rennen ist in Jamaika der Sport Nummer eins, schon längst bevor Usain Bolt 2008 damit angefangen hat, mit drei Olympiasiegen an seinem selbst gesteckten Ziel der lebenden Legende zu basteln und als Sportler zur Weltmarke zu werden wie es zuvor auf der Insel… weiter lesen

16.10.2012 von Knut Henkel
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Vier Jahre für den spanischen Todesfahrer

von Knut Henkel

Kubas Richter haben den spanischen Jungpolitiker Ángel Carromero zu vier Jahren Haft wegen fahrlässigen Totschlags verurteilt. Das relativ milde Urteil könnte trotzdem die kubanisch-spanischen Beziehungen belasten, denn nun hat sich der schwedische Unfallzeuge zu Wort gemeldet. … weiter lesen

16.10.2012 von Gerhard Dilger
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Raising Resistance: Gerónimo Arévalos auf Deutschlandtournee

von Gerhard Dilger

Gerónimo Arévalos, Kleinbauer aus Paraguay und Protagonist des hervorragenden Dokumentarfilms Raising Resistance, kommt heute abend im Rahmen seiner Deutschlandrundreise nach Berlin.

Im Mehringhof wird er schildern, was sich für ihn und seine Kampfgefährten nach dem Parlamentsputsch vom Juni verändert hat – der große Gewinner der blitzartig inszenierten Ablösung von Fernando Lugo war und ist ja gerade das Agrobusiness, wie auch die deutschen Abgeordneten Thilo Hoppe (Grüne) und Jürgen Klute (LINKE) vor Ort feststellten.

Zu allem Überfluss hat sich Paraguays Linke im Vorfeld der Wahlen vom April 2013 auch noch zerstritten – der populäre Radiojournalist Mario Ferreiro, auf den vor dem Putsch alles zuzulaufen schien, hat letzte Woche seine Präsidentschaftskandidatur gegen den Willen Lugos und dessen Anhängern erklärt. Neun der 19 Parteien und Gruppierungen des Mitte-Links-Bündnisses Frente Guasú stehen nun… weiter lesen

11.10.2012 von Gerhard Dilger
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Belo Monte: Indigene und Fischer besetzen Baustelle

von Gerhard Dilger
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Mehr als 150 Indígenas und Fischer haben am Dienstag eine Baustelle des Belo-Monte-Staudamms besetzt. Sie protestieren dagegen, dass das Baukonsortium Norte Energia seine im Juni gegebenen Versprechen noch immer nicht eingelöst hat. Mehr auf der Plattform Belo Monte, der besten deutschsprachigen Website zum Thema, sowie bei der Bewegung Xingu Vivo para sempre.

 

06.10.2012 von Gerhard Dilger
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Uranium Film Festival: Diesmal in Berlin

von Gerhard Dilger
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Nach zwei Editionen in Rio de Janeiro und anderen brasilianischen Städten ist das Uranium Film Festival in Berlin angekommen. Gestern abend wurden vier Filme über den Atomunfall von Goiânia im Jahr 1987 gezeigt, darunter Amarelinha (s. o.) und der Spielfilm Cäsium 137 – der Alptraum von Goiânia von Roberto Pires.

Die anwesenden Regisseure Ângelo José do Rego da Cunha Lima und Luiz Eduardo Jorge beklagten ebenso wie die Produzentin Laura Pires die Untätigkeit der brasilianischen Behörden. Die wenigen anerkannten Opfer – knapp über 100 – würden mit dürftigen Entschädigungen abgespeist, Hunderte radioaktiver Messgeräte seien im ganzen Land verschollen. Greenpeace-Brasilien schätzt die  Zahl der Toten auf über 60, die der verstrahlten Opfer auf 6.000.

Heute spielt das Atomthema in der brasilianischen Öffentlichkeit nur noch eine untergeordnete Rolle, die Mitte-Links-Regierung unter Präsidentin Dilma Rousseff will… weiter lesen