Archive for the ‘DomRep’ Category

19.05.2012 von Hans-Ulrich Dillmann
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Kopf-an-Kopf-Rennen

von Hans-Ulrich Dillmann

In der Dominikanischen Republik sind am Sonntag (20. Mai) rund 6,5 Millionen stimmberechtigte BürgerInnen aufgerufen, den neuen Präsidenten des Landes zu wählen. Der bisherige Amtsinhaber Leonel Fernández von der Partei der Dominikanischen Befreiung (Partido de la Liberación Dominicana – PLD) darf aus Verfassungsgründen nicht wieder kandidieren.

Wahlkampf um das Präsidentschaftsamt, alle Fotos: Hans-Ulrich Dillmann

Die Nachfolge soll ein ehemaliger Weggefährte, Minister seines Kabinetts und Mitglied des Zentralkomitees seiner Partei antreten, der 60 Jahre alte Ökonom Danilo Medina. Um das Amt der Vizepräsidentin bewirbt sich für die Morados, mit den lila Fahnen, die Frau von Fernández, Margarita Cedeño de Fernández (44). … weiter lesen

16.05.2012 von Hans-Ulrich Dillmann
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Der Tod eines Anarchisten in der Dominikanischen Republik

von Hans-Ulrich Dillmann

Leben und Sterben des Heinrich Goldberg alias Filareto Kavernido

Elf Kugeln beendeten am 16. Mai 1933 das Leben von Heinrich Goldberg. Im Staub eines schmalen Pfades verblutete der deutsch-jüdische Anarchist in der Nähe eines kleinen Weilers in der Dominikanischen Republik, knapp 53 Jahre nach seiner Geburt. Den Mord haben vermutlich Lokalpolltiker mit Billigung des Diktators Rafael Trujillo organisiert. Das Verbrechen ist bis heute ungesühnt. … weiter lesen

09.05.2012 von Hans-Ulrich Dillmann
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„So was haben wir noch nie erlebt“

von Hans-Ulrich Dillmann

Die dominikanische Wahlbeobachtergruppe Participación Ciudadana fühlt sich von der Wahlbehörde in ihrer Arbeit behindert

Santo Domingo (textosdom)– Die Dominikanische Republik steht am 20. Mai vor Präsidentschaftswahlen. Der derzeitige Staatschef, Leonel Fernández Reyna von der Partei der dominikanischen Befreiung (Partido de la Liberación Dominicana – PLD), darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr kandidieren. Ein Mitglied des PLD-Zentralkomitee, Danilo Medina, der über Jahre Chef des Präsidentschaftsamtes war, will ihn beerben und der Partei weitere vier Jahre an der Macht bescheren. Als Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten hat er die Gattin von Leonel, Margarita Cedeño de Fernández, erkoren.

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06.12.2011 von Hans-Ulrich Dillmann
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Solange »Sonja« Pierre gestorben

von Hans-Ulrich Dillmann

Die dominikanisch-haitianische Menschenrechtlerin erlag einem Herzinfarkt

von Hans-Ulrich Dillmann

Im Alter von 48 Jahren ist am 4. Dezember Sonja Pierre an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Die Menschenrechtlerin, Tochter haitianischer Einwanderer, hatte die Frauengruppe Movimiento de Mujeres Dominico-Haitiano (Mudha) gegründet und sich vor allem für die Rechte der haitianischen Einwanderinnen eingesetzt … weiter lesen

25.06.2011 von Hans-Ulrich Dillmann
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Widerstandsmuseum in Santo Domingo – Ein Programmhinweis

von Hans-Ulrich Dillmann

Vergangenheitsaufarbeitung in der Karibik

Einer der brutalsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts: Rafael Leonidas Trujillo Molina; Foto: picture-alliance / United Archiv

31 Jahre terrorisierte Rafael Leonidas Trujillo Molina die Dominikanische Republik. 50.000 Menschen fielen dem Regime des Diktators zum Opfer, der im Mai 1961 einem Attentat erlag. Fünf Jahrzehnte später streitet man im Urlaubsparadies über den richtigen Umgang mit der blutigen Vergangenheit.

Ein Beitrag von Brigitte Kleine in Zusammenarbeit mit Hans-Ulrich Dillmann in ARD, Sonntag, den 26. Juni 2011 um 23 Uhr

http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,gxwec2cimgqvc9ob~cm.asp

17.10.2010 von Gerhard Dilger
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Kleinverleger ganz groß

von Gerhard Dilger

Auch wenn die Zeiten für Kleinverlage härter geworden sind – auf der Frankfurter Buchmesse sind immer noch erfreulich viele von ihnen präsent.

Einer von ihnen ist Cielo Naranja, der von dem umtriebigen Dichter und Literaturkritiker Miguel D. Mena aus der Dominikanischen Republik geleitet wird.

Seit 1984 veröffentlicht Mena nach dem Prinzip “books on demand” Literatur aus seiner karibischen Heimat. Das Verlagsprogramm umfasst mittlerweile gut 60 Titel. Mehr über die dominikanische Literatur und die Schwierigkeiten, sie in der europäischen Verlagslandschaft zu platzieren, erzählt der Wahlberliner in diesem Interview.

28.12.2009 von Hans-Ulrich Dillmann
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Die Rückkehr der Wälder

von Hans-Ulrich Dillmann

Ein Gespräch mit dem dominikanischen Umweltminister Jaime David Mirabal

Der dominikanische Umweltminister Jaime David Mirabal findet, dass das Pflanzen von Bäumen die Umwelt genauso heilen kann, wie die Akupunktur in der Medizin ein Heilmittel gegen Krankheiten ist. Wichtig ist ihm, dass die Menschen aktiv ihre Umwelt schützen. Der 53-Jährige war von 1996 bis 2000 Vizepräsident der Dominikanischen Republik und initiierte damals das Wiederaufforstungsprogramm »Quisqueya Verde«.
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24.11.2009 von Hans-Ulrich Dillmann
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25. November – „Internationaler Protesttag gegen Gewalt an Frauen“ Dominikanische Republik: „Die Ermordung meiner Schwestern hat mein Leben geprägt“

von Hans-Ulrich Dillmann

Am 25. November 1960 wurden in der Dominikanischen Republik die drei Schwestern Patria (36), Minerva (34) und Maria Teresa (25) Mirabal durch Schergen des Diktators Rafael Leónides Trujillo Molina ermordet. Der Tag wurde später von der feministischen Bewegung Lateinamerikas zum Aktionstag erklärt und 1999 durch die Vereinten Nationen zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen erklärt. Bélgica Adela „Dedé“ Mirabal (84) ist die Überlebende der „Mariposas“ (Schmetterlinge), so lautet der Deckname der Schwestern. Sie zog die Kinder von Patria, Minerva und Maria Teresa auf und hat ein Museum zur Erinnerung an ihre ermordeten Schwestern im Elternhaus in Salcedo gegründet. Dem Leben der „Schmetterlinge“ haben die Schriftstellerin Julia Alvarez mit ihrem Buch „Die Zeit der Schmetterlinge“ und Mariano Barroso mit seinem gleichnamigen Film ein Denkmal gesetzt. Das Interview mit Dedé Mirabal aus Anlass der Veröffentlichung ihrer Lebenserinnerungen wurde im Oktober 2009 im Mirabal-Museum in Salcedo geführt. … weiter lesen

26.07.2009 von Hans-Ulrich Dillmann
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Hilde Domin wollte Dichter, keine jüdische Dichterin sein!“

von Hans-Ulrich Dillmann

„Ich nannte mich
Ich selbst rief mich
Mit dem Namen einer Insel.“1
Hilde Domin schrieb diese Zeilen 1954. Die damals noch unbekannte Lyrikerin leitete ihren Künstlernamen von Santo Domingo ab. Am 6. August 1940 war die gebürtige Kölnerin gemeinsam mit ihrem Mann, dem Archäologen Erwin-Walter Palm, mit einem Wasserflugzeug der Pan American Airways aus Puerto Rico kommend in der dominikanischen Hafenstadt San Pedro de Macoris gelandet. Aus Angst vor den deutschen Bombenangriffen und einer möglichen Invasion hatten die beiden ihr englisches Exil gegen die weit entfernte Insel eingetauscht. Am 27. Juli wäre Hilde Domin, die am 22. Februar 2006 in Heidelberg gestorben ist, 100 Jahre alt geworden. Hans-Ulrich Dillmann sprach mit der Domin-Biografin Marion Tauschwitz, die während der letzten fünf Lebensjahre Domins engste Mitarbeiterin war, über die Lyrikerin, deren Ängste und Verhältnis zu Judentum, Religion und Tradition.

Warum kommt in der Lyrik von Hilde Domin das Judentum nicht vor?
Tauschwitz: Judentum, erklärte sie immer wieder, habe in ihrem Leben keine Rolle gespielt; dennoch war Hilde Domin ein religiöser Mensch. In den Briefen, die ich ausgewertet habe, ist sehr oft die Rede von Gott, seiner Existenz, dem Leben nach dem Tod und ihrer Angst, die sie als theologische Furcht bezeichnete. Doch ist  der bedingunslose Optimismus, der aus ihren Gedichten spricht und der unzerstörbare Glaube an das Gute im Menschen nicht doch Ausdruck des Judentums?
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