Archive for the ‘Medien’ Category

06.10.2011 von Knut Henkel
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Hollman Morris: Kolumbiens anderer Journalismus

von Knut Henkel

Hollman Morris (42) ist über die Fernsehsendung „Contravía“ mit gut recherchierten Reportagen über das andere Kolumbien bekannt geworden. So bekannt, dass er derzeit mit einem Stipendium der Harvard University in Washington arbeitet. In Kolumbien ist es zu gefährlich für ihn. Ende September erhielt er den Menschenrechtspreis der Stadt Nürnberg für seine Arbeit.

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05.10.2011 von Gerhard Dilger
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Brasilien: Soziale Bewegungen kritisieren Wachstumsmodell

von Gerhard Dilger

Der Nachrichtenpool Lateinamerika (NPLA/Poonal) berichtet:

Acht Monate vor Beginn der UN-Konferenz über nachhaltige Entwicklung, kurz Rio+20, haben VertreterInnen sozialer Bewegungen die Dominanz der industriellen Landwirtschaft und das Wachstumsparadigma der Wirtschaftspolitik in Brasilien kritisiert. Der Export von Rohstoffen und Agrargütern als Grundpfeiler des Wirtschaftswachstums seien für die Vertreibung der Menschen vom Land, für Umweltzerstörung und für zunehmende Armut verantwortlich.

Rund 300 AktivistInnen aus Bauern- und Umweltorganisationen, WissenschaftlerInnen, StudentInnen und JournalistInnen aus ganz Brasilien waren Ende September in Salvador beim Encontro Nacional de Diálogos e Convergências zusammengekommen, um Alternativen zum herrschenden Wirtschaftsmodell zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen die ökologische familiäre Landwirtschaft, die Solidarökonomie und die Frage, wie die Zusammenarbeit mit anderen sozialen Bewegungen intensiviert werden kann.

Forderung nach mehr Partizipation

Den Themen, die im Juni 2012 auf der Tagesordnung der UN-Nachhaltigkeitskonferenz in Rio de Janeiro stehen werden,… weiter lesen

24.08.2011 von Gerhard Dilger
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Drei Jahre Latin@rama – ein bisschen Nabelschau

von Gerhard Dilger

Germany’s leading independent newspaper is the leftist, Berlin-based die tageszeitung (taz), and one of the most visited blogs on Latin-American topics in Europe is taz’s “Latinorama”

… schrieb Camilo Jiménez vom kolumbianischen Wochenmagazin Semana am 27.11.2008. Drei Monate nach Gründung von Latin@rama war das schon sehr schmeichelhaft, aber mittlerweile sind wir in der Szene der deutschsprachigen Lateinamerika-Fans tatsächlich etabliert.

Seiten wie Womblog, amerika21, LateinAmerika XXI, KoBra oder die Plattform Belo Monte verweisen regelmäßig auf unsere Postings, jüngst auch die russische Botschaft in Costa Rica oder die ecuadorianische in Berlin.

Wie sexy ist Latin@rama?

Viele Besucher kommen über Suchmaschinen zu uns, die Liste der top search terms führen Evo Morales, “Sex”  und Eduardo Galeano an. Meistgesuchte Frauen, über die man schnell bei uns landet, sind… weiter lesen

28.03.2011 von Peter Strack
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Allgemeinplätze, Spekulationen, Vorurteile

von Peter Strack

“Auch einer wie David Choquehuanca war mal ein Kind”, mit diesem Allgemeinplatz beginnt Anja Maier in der sonntaz ihre Reportage aus Bolivien, um den verfuegbaren Platz zunaechst mit Spekulationen darueber zu fuellen, was der bolivianische Aussenminister als Bauernkind wohl gedacht haben mag. Vielleicht war es eine der Fragen, die unbeantwortet blieben, wie Maier beklagt. Doch auch ein bolivianischer Minister redet lieber ueber seine eigenen Anliegen, als auf Klischees und Vorurteile zu antworten, die den Artikel wie ein roter Faden durchziehen.

David Choquehuanca und Evo Morales

Schon vor einem Vierteljahrhundert, mit 25 Jahren, soll Choquehuanca bereits „der“ Koordinator der bolivianischen Kleinbauern gewesen sein – die Anfuehrer und Anfuehrerinnen von damals, die verschiedenen Ausrichtungen, die Konflikte untereinander, dass mit Evo Morales am Ende die Gewerkschafter gegenueber den radikalen Indígenas wie dem „Mallku“ Felipe Quispe die Oberhand behielten, nun gut, das mag eher ein Thema fuer Historiker… weiter lesen

13.02.2011 von Knut Henkel
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Rausschmiß aus dem Knast

von Knut Henkel
14.10.2010 von Gerhard Dilger
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Evita & Evito

von Gerhard Dilger

Neulich, auf dem Wahrheitklub-Treffen am taz-Stand in Frankfurt:

12.10.2010 von Claudius Prößer
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Symbolisch bis zum Erbrechen

von Claudius Prößer

Heute Nacht soll sie beginnen, die Bergung der 33 seit zwei Monaten in der Mine San José eingeschlossenen Bergleute. Dass die Rettungsaktion bald vorbei ist, möchte man nicht nur den Verschütteten und ihren Familien wünschen, sondern auch der chilenischen und der Weltöffentlichkeit. So präsent war Chile schon lange nicht mehr in den internationalen Medien – mit einem Thema, das menschlich so bewegend wie politisch irrelevant ist. Wobei: Politisch ist es natürlich schon, wenn eine glückliche Fügung – das Überleben der Bergleute und die Chance, sie wohlbehalten aus 700 Metern Tiefe an die Oberfläche zurückzuholen – von den Regierenden ebenso wie von den Medien bis zum letzten Tropfen ausgepresst wird. Die Livecams, Dauerreportagen, Hintergrundanalysen, 3-D-Animationen überstürzen sich seit Wochen, und immer nutzen Präsident Piñera und seine Minister jede sich bietende Gelegenheit, ihre Verdienste in dieser nationalen Angelegenheit zu unterstreichen.

Sicher: Die Kosten der Aktion sind immens und wurden… weiter lesen

29.09.2010 von Claudius Prößer
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Nachdenken über die Mapuche

von Claudius Prößer

Achtzig Tage nach Beginn des Hungerstreiks von Mapuche-Häftlingen in mehreren chilenischen Gefängnissen – und zehn Tage nach der zentralen Bicentenario-Feier – dominiert das Thema die Medien, so oder so. Während eine Unterstützergruppe den Sitz der CEPAL in Santiago besetzt hat und die Vermittlung von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon fordert (was der mit dem Hinweis ablehnt, er lasse sich nicht unter Druck setzen), versucht die Regierung Piñera, die Streikenden als Hochstapler anzuschwärzen: die meisten von ihnen nähmen heimlich Nahrung zu sich.

Auf alle Fälle hat der Hungerstreik vielen die 200-Jahr-Feierlichkeiten vergällt und dafür gesorgt, dass der Konflikt breit diskutiert wird, mit interessanten Erkenntnissen in allen politischen Lagern. So schreibt etwa Carlos Peña, Kolumnist des rechtsgerichteten Mercurio:

Ein beträchtlicher Teil unserer Elite — vor allem auf Seite der Rechten — ist felsenfest vom Konzept der chilenischen Nation überzeugt, das uns die konservative Geschichtsschreibung hinterlassen hat. In dieserweiter lesen

24.09.2010 von Gerhard Dilger
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In eigener Sache (2): Günther Jauch & die Wahrheit

von Gerhard Dilger
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Und hier der Tatsachenbericht von Herrn Ringel. Danke!


Unsere Website: http://tiny.cc/este1

16.09.2010 von Gerhard Dilger
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In eigener Sache

von Gerhard Dilger

Der Protest der taz-AuslandskorrespondentInnen schlägt unerwartet hohe Wellen.

Besonders freut uns die Solidarität von LeserInnen, GenossInnen und KollegInnen. So hat uns – unter vielen – das Team der Leipziger Lateinamerika-Website Quetzal viel Glück gewünscht.

Und Frank Braßel, der im Auftrag des Evangelischen Entwicklungsdienstes in Ecuador arbeitet, hat folgenden Brief  geschrieben:

Gruselig, was wir da von der taz lesen muessen. Hatte sie sich bislang von einem relativ (in Relation zu den meisten anderen deutschen Tageszeitungen, nicht in Relation zu den Notwendigkeiten einer komplexen globalisierten Welt) dichten und qualifizierten Korrespondentennetz gelebt, versucht sie nun offenbar, den langjaehrigen Fehlentwicklungen der meisten anderen deutschen Tageszeitungen nachzueifern.

Bald werden wir die gleichen – fadenscheinigen, uniformen – Meldungen der multinationalen Presseagenturen, welche die grosse “Pressevielfalt” verbraet, verlogen als “Artikel” ausgegeben, vermehrt in der taz lesen koennen – und immer weniger von der Welt verstehen. Das ist

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