Schmähkritik (84): Skateboarder

von Christian Ihle

“Von allen Formen der jugendlichen Subkulturen ist das Skateboardfahren – oder auch “Skaten”, wie die jungen unreifen Köpfe es zu benennen pflegen – am überflüssigsten, uninteressantesten und ödsten. Skateboardfahren besitzt keinen subversiven Kern des Protests, es sieht nicht gut aus und hat die daran beteiligten Menschen bislang weder zu ansehnlicher Mode noch zu erinnerungswürdiger Poesie oder gar guten Songs inspiriert. Skateboarder sind schlecht angezogen, meist unfrisiert und hören langweilige Musik; sie halten auch im Jahr 2008 ein paar schnell heruntergebratzte E-Gitarren-Akkorde mit ein wenig Testosteron-Gebrüll für einen wahnsinnig unangepassten Sound. Ihre Lieblingsbands heißen Linkin Park und The Offspring. Nur Snowboarder und Volleyballer sind geschmacklich noch regredierter.”

(Jens Balzer von der Berliner Zeitung in einer leicht bizarren, aber sehr schön zu lesenden Besprechung des Gus Van Sant Films “Paranoid Park”)


28 Kommentare zu "Schmähkritik (84): Skateboarder"

  1. Da hat aber jemand ganz tief in die Klischee-Kiste gegriffen, um über etwas zu schreiben von dem er überhaupt keine Ahnung hat. Lächerlich.

  2. wenn er “Linkin Park” und “The Offspring” wenigstens noch durch “Pennywise” und “Sick of it all” ersetzt hätte. Aber so…

  3. ein wahrer wissenschaftler …

  4. Manche lernen den OLLIE halt nie … das hat Nachwirkungen …

  5. Jens Balzer irrt: am überflüssigsten, uninteressantesten und ödsten sind Jens Balzers “besprechungen”.

  6. Ein wahres PIMMELGESICHT. Und ein HUSO.

  7. Wo er recht hat, hat er recht!!

    Es lebe Hamburg!!

  8. ich finde der mann hat recht!

  9. Verblüffend… genau meine Meinung… Wir sollten alle im Sakko rumlaufen, uns wie die Geilsten vorkommen, fett werden, Chartmusik hören, Körperclowns sein, und uns wichtig machen bei Sachen von denen wir keine Ahnung haben…

  10. Ähhh ich versteh kein Wort von dem Text!?!!?

  11. der blanke neid… süß der jens

  12. Also dieser Typ hat wahrscheinlich in seinem Leben noch nie etwas erlebt, geschweige denn mitbekommen. So eine Ansicht ist die eines verkorksten, armseligen und nicht mal – mitleidenswertem Wixer, der keine Ahnung hat und früher wahrscheinlich von den “Skatern” immer gehänselt wurde. Nein, das wäre auch falsch. Er ist einfach nur eine richtig arme Sau, die einem Leid tun kann. Tut sie aber nicht. Ich würde jedenfalls an Ihrer Stelle ihre Profile im Internet löschen, denn die Skaterbewegung ist eine der letzten die noch richtige Aktionen starten kann. Die Community ist in allen Städten Deutschlands vernetzt und selbst wenn sie in einem Kuhdorf finden, werden sie gefunden und evrmöbelt. Ich bin ein Skater, kein Proll und kein Assi. Das sind alles Sie, lieber Jens. Und so ein Spast schreibt für eine Zeitung. Sie sollten lieber von einer Brücke springen anstatt solchen Unfug zu verbreiten. Ich würde mich freuen meine Achse auf ihren Schädel knacken zu hören. Und: Egal wie gut oder schlecht der Film ist. Sie haben kein Recht über eine Gruppierung, die mehr bewegt hat als ihr schwuler Badmintonverein, irgendetwas zu urteilen. Ich hasse Sie und habe Beileid mit ihrer Mutter, der armen Hure!

  13. Linkin Park. Klaro, wenn man Linkin Park hört hört man Linkin Park.
    The Offspring sind ganz sicherlich nichts anderes als die kleine Schwester des Rocks mit Wurzeln im Sport. Natürlich, bevor ich anfange zu singen, meine Gitarre in die Luft werfe und mich Rolling Stone nennen fange ich prinzipiell immer mit dem Skateboarden an.

    Ist doch klar, dass ich ein Hard Core Metal Freak bin. Meine Haare nicht wasche und definitiv jeden Tag auf meinem Skateboard stehe und Headbanging übe bis mir schlecht wird. Ich bin gut darin. Meine Haare triefen vor Fett und schlechter Musik.

    Was ist an The Offspring mies? Wenn Sie wissen wie jene Bands sich ja nennen dann kann es ja nicht so übel sein wie man hier vernimmt. Linkin Park machte steckte sich diverse Preise der Musikgeschichte in die Hemdtsche, und schleppte alles gold- und nach platinglänzende nach Hause. Nahmen sich Jay Z unter den Arm und machten nochmal 4 Millionen mit einer Platte auf der 5 Songs sind. Jay Z, entschuldigung ist ihrem sensiblen Ohr sicherlich ein Dorn im Gehörgang. Doch riskiert man mal einen kleinen Sound? Wenn man englisch spricht und sich auf den Text konzentriert dann merkt man dass das was die Musik sagt nicht immer falsch ist. Und auch für Sie, it’s a hard knock life!

    Was hat skaten damit zu tun? Und darf ich dann also skaten wenn ich auf The Offspring und Linkin Park verzichte?
    Super! Dann fahre ich einfach mit einem paar frisch gewaschenen Haaren und mit der Sonate von Beethoven in meinen Ohren skaten. Ich kauf mir auch mal schnell ein neues T-Shirt.

    Von Linkin Park und mit The Offspring versteht sich.

  14. Die Vorstellung, dass ein frisch gewaschener Skater Beethoven hört und dann in seinen Ohren skaten geht, ist unbezahlbar.

  15. “Gut, dass es neben den befrackten Subventionsempfängern, die gar nicht wissen wohin mit den stetig zusprudelnden Millionen, auch noch die autonomen Jugendkulturen und ihre rundum bettelarmen Anhänger gibt. Zahlreiche Leser haben sich mit der Phänomenologie des Skateboardens beschäftigt, die an dieser Stelle im Zusammenhang mit dem Film “Paranoid Park” entworfen wurde. “Lieber Jens”, heißt es in einem Beitrag, “ich bin ein Skater, und ich würde mich freuen meine Achse auf ihren Schädel knacken zu hören. Sie haben kein Recht über eine Gruppierung, die mehr bewegt hat als ihr schwuler Badmintonverein, irgendetwas zu urteilen. Ich hasse Sie und habe Beileid mit ihrer Mutter, der armen Hure!” Vielen Dank, liebe Skater, für Ihr Interesse und viele Grüße von meiner Mutter. Bis nächste Woche.”

    Jens Balzer: “Pop: Shortcuts”

  16. “Skateboardfahren besitzt keinen subversiven Kern des Protests, es sieht nicht gut aus und hat die daran beteiligten Menschen bislang weder zu ansehnlicher Mode noch zu erinnerungswürdiger Poesie oder gar guten Songs inspiriert. Skateboarder sind schlecht angezogen, meist unfrisiert und hören langweilige Musik.”
    Das gleiche könnte man über Hip-Hop sagen, dennoch würde es – wie hier auch – den Kern der Sache komplett verfehlen. Was hier beklagt wird sind lediglich die Ausläufer der Hyperkommerzialisierung dieser Subkultur, die allerdings zweifellos – wie Hip-Hop auch – noch immer einen wahrhaftigen Kern besitzt. Der im übrigen nicht so klein ist dass man ihn übersehen könnte.
    Insofern schließe ich mich ausnamhslos dem ersten Kommentator an: Thema verfehlt, sie alter Mongopusher!

  17. sie sind ein riesen arschloch wenn man keine ahnung hat dann sollte man net so dumm labbern ,skater werden respektiert heut zutage werden besser wie emos behandelt und verstehen sich super mit punks skater for ever

  18. “Skateboarder sind schlecht angezogen, meist unfrisiert und hören langweilige Musik.”
    zu ergänzen wäre noch: wäre alles nicht so schlimm, wenn sie nicht auch so humorlos wären! auf mich trifft nämlich auch alles oben gesagte zu (außer das mit dem skateboardfahren), und ich mußte mir das auch schon anhören. und dann hab ich gelacht! weil es nämlich stimmt!

  19. am langweiligsten sind doch immer noch menschen, die sich über sachen den kopf zerbrechen, von denen sie schlichtweg keine ahnung haben. geh wieder an deinen verkackten schreibtisch und schreib weiter über subkulturen, die du scheinbar nicht im geringsten nachvollziehen kannst. ach ja, an einigen unis kann man kurse über korrektes wissenschaftliches arbeiten belegen. wär für dich verbitterten “ordnungsamtkundennr1″ vielleicht ganz angebracht.

  20. Ich find’s lustig^^

  21. jugendmoden beleidigen ist soooo einfach. eine jugendmode so beschreiben dass die der jeweiligen jugendmode zugehörigen nachdenklich werden und sich der lächerlichkeit ihres tuns und ihrer kleidung bewußt werden, das wärs! aber das ist ein ding der unmöglichkeit… deshalb gilt: respekt für alle!

  22. Jens du bist spitze….und weil in deutschland sehr viele deiner sorte rumlaufen hab ich mich schon vor jahren nach asien verabschiedet…hier gibts mit sicherheit auch ein haufen arschloecher,aber die versteh ich wenigstens nicht!gruesse aus SOA

  23. Balzers Recherche ging scheinbar nicht über eine Runde “Tony Hawks Pro Skater” auf der Playstation hinaus, was exakt sein journalistisches Niveau auf den Punkt bringt. Man muss schon sehr frustriert sein um sich als Erwachsener Mann an der post-pubertären Erscheinung einer über 30 Jahre gewachsenen Subkultur abzuarbeiten und sich dadurch auch noch als besonder geschmäcklerisch zu profilieren.

  24. Haha, wie armselig diese sog. Subkultur ist, bestätigt sich ja kaum in den Kommentaren. Es geht nicht einmal so sehr darum wie geschmacksverirrt man sein muss um Skateboarden für ästhetisch oder auch nur in irgendeiner Weise für cool zu halten -wo es einfach nur laut ist und affig aussieht- sondern vielmehr darum, wie gelangweilt und abgestumpft man sein muss um sich mit einem solchen Schrott (anders kann man es einfach nicht ausdrücken) zu beschäftigen.

    Nur bemitleidenswert eigentlich, aber Mitgefühl zu zeigen ist zu kraftraubend, sich lustig machen ist sehr viel erheitender.

  25. Und Herr Duden hier über mir hält dann vermutlich Fußball spielen für ästhetisch. Oder unterhaltsam. (Ich sag nur das Argentinienspiel). Oder sinnvoller.
    Alle Leute, die ich während des Skatens (und später BMX-fahrens) kennengelernt habe, waren alles andere als abgestumpft und gelangweilt, und hatten definitiv mehr Interessen, Hobbys und soziale Kontakte, als die Leute, die Abi-Ausbildung-Studium-Spießerleben als Planung hatten.

  26. lieber christian
    ich fide dass dein verdummtes gelabere echt dumm ist! Wer keine ahnung hat sollte s maul halten, also tu genau das selbige
    denn leute, wie du, dioe keine ahung vom skaten haben, und dan sagen skater wären dreckige, ungestilte, leute mit schlechtem musik geschmack etc. sind wirklch zu bemidleiden, denn wer sich gg eine so starke “fraktion” stellt muss wirklich ein idiot sein!

  27. Oh man, wie kommen Sie nur auf sowas. Echt alles voller Klischees. Jeder Skateboardfaher ist anders. Und Skater haben auch schon ein paar Trends hervorgebracht, wie zum Beispiel, die Skaterschuhe. Sie beschreiben nur den “Assiskater”, der eigtl. kein wirklicher Skateboardfahrer ist. Er fährt damit auch nicht, sondern trägt es nur unterm Arm um mehr Chancen bei den Mädchen zu haben. Ein wirklicher Skateboardfahrer darf alles hören. Es gibt Skater die hören Punk, Metal, viel Undergroundmusik und halt jede andere Musikrichtung. Naja ich finde es echt seltsam, das dieser Sport oder diese Jugendkultur so lächerlich gemacht wird. Die Leute die wirklich gut skaten wollen, sind sehr ehrgeizig und haben oft einen hohen Bildungsabschluss, Studieren oder haben einen normalen Beruf. Das schlimme ist ja, hier in Deutschland verdient man mit dem Skaten fast nichts. Ich glaube es gibt in Deutschland nur ein paar die vom Skaten leben können. Ich finde es etwas seltsam skaten als langweilig, unästhetisch zu bezeichnen. Und ich kann überhaupt nicht verstehen, warum Fußballer soviel Geld verdienen. Meiner Meinung müsste das andersrum laufen und beim Fußball sollten sie weniger verdienen. Ich mein die spielen nur Fußball und bekommen so viel Geld, und ein Skater ist seid etlichen Jahren am üben und üben und versucht irgendwie dann Sponsoren zu bekommen, weil das Skaten ja auch ein sehr teurer Sport ist. Und viele Leute, die nichts mit Skaten zu tun haben, finden es sehr interessant und specktakulär. Es ist viel schwieriger zu erlernen als Fußball, Tennis, Tischtennis usw.. In erster Linie geht es beim Skaten nur um Spaß. Aber wenn man gut werden will, dann muss man echt jeden Tag üben und man verletzt sich auch mal ab und zu. Skater sind tolerant, keine Assis. Beim Fußball gibt es sehr viele Assis, Spieler wie auch Fans. Fußball ist für mich ein Machosport, kommt mir irgendwie schwul vor, weil die sich immer so aufeinander liegen, nur weil sie nen Tor schießen. Aber seltsam, in jeden Bundesligaverein müsste laut einer Studie mindestens ein Spieler schwul sein. Naja niemand outet sich beim Fußball, weil es ist ja so ein harter Mannschaftssport, da können ja sogenannte “Schwuchteln” nicht mitspielen. Würde sich ein Fußballspieler sich in einem Bundesligaverein outen, er würde sofort von den Fans und der Mannschaft rausgeekelt werden. Bei Skatern ist es alles anders, da hat man kein Problem mit schwulen, Mädchen die skaten ( nein die sehen nicht wie Jungs aus ). Skateboarding ist eine Jugendkultur in der alte sowie junge Leute gemeinsam skaten wollen. Niemand wird ausgegrenzt solange man einfach nur ein bisschen fährt. Auch wenn ein Skater stürzt wird nicht gelacht. Beim Fußball gibt es echt viele Assis und ich verstehe nicht was die da gegen Schwule haben. Denken die andern, oh Gott der ist schwul, jetzt muss ich unter der Dusche Angst haben. So lächerlich ist das! Tschau Tim

  28. hab schon lange nicht mehr so ein mist gelesen,sorry,aber in den 90ern war es fuer mich die beste zeit.als ich mit den vjungs herum zog oder auf irgenwelchen contests abhing.war eine hammer zeit,man kann damals mit heute nicht vergleichen.es war meine beste zeit

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