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vonChristian Ihle 04.09.2011

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Jungs hier kommt der Masterplan, was man damit machen kann.
Jetzt kommt E.M. Cioran, was man daraus lernen kann:

„Jeden Tag habe ich den Eindruck, dass die Bayern vor zu viel Gesundheit sterben müssen. Feist, befriedigt, mit uninteressantem Gesichtsausdruck, von Bier aufgeschwemmt und gutmütig, bieten sie den Anblick platten und vergeblichen Glücks, schändlicher Ausgeglichenheit und ebensolcher Normalität.“

(Der rumänische Philosoph E.M. Cioran über das bayerische Volk in „Bayerische Melancholien“)

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Inhaltsverzeichnis:
* Teil 1: Alle Schmähkritiken über Bands, Künstler und Literatur
* Teil 2: Alle Schmähkritiken über Sport, Politik, Film & Fernsehen

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https://blogs.taz.de/popblog/2011/09/04/schmaehkritik_classic_em_cioran_ueber_die_bayern/

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kommentare

  • http://www.zeit.de/2011/14/L-S-Cioran
    Es gebe »keinen Politiker in der heutigen Welt, der mir größere Sympathie einflößte als Hitler«. Der Diktator habe, schreibt der Korrespondent im Einklang mit der NS-Propaganda, völlig zu Recht den sogenannten Röhm-Putsch niedergeschlagen. Hitlers Gesicht strahle prachtvoll »Energie und Traurigkeit« aus. Widerlich erscheint dem Journalisten indes die »Gefühlsduselei« der ausländischen Presse, die Hitler und den Nationalsozialismus kritisierten mit fehlgeleitetem Humanitarismus: »Was hat die Menschheit verloren, wenn einigen Schwachsinnigen das Leben genommen wurde?« Dem Nationalsozialismus habe, »um eine ernstzunehmende Bewegung zu sein, das Blut« gefehlt. »Eine Bewegung, eine Strömung muß schwarze Flecken und vor allem rote aufweisen, damit die Taten feierlicher, endgültiger, gefährlicher werden.« Der Korrespondent verspricht, er werde das ganze Leben lang wiederholen: »Nicht jeder Mensch verdient, frei zu sein. Das Vorurteil der Freiheit für alle ist eine Schande.«

  • mein plan: ich werde (welch ein graus)
    ganz bayernland bereisen
    ich trink dort alle biere aus
    die dunklen, gelben, weißen

    bavaria wird kurzerhand
    befreit von malz und gersten
    dann fahre ich zum chiemseestrand
    die blase will bald bersten

    ein mann, ein strahl. der pegel steigt
    restdeutschland startet feiern
    die sintflut löst, was gott vergeigt:
    verschwunden sind die bayern

    http://www.zwoelfzeilen.com/2011/08/24/nach-bier-die-sintflut/

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