Archive for April, 2012

27.04.2012 von Christian Ihle
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My Favourite Records mit No More

von Christian Ihle

Es gibt wohl keinen größeren Klassiker des deutschen Minimal Wave als “Suicide Commando” von No More von 1981:


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Nachdem sich die Band Ende der 80er aufgelöst hatte, kam 2006 ein erstes neues Album heraus (Remake/Remodel) und folgt nun in diesen Monaten eine weitere Platte in einer Zweierbesetzung aus dem Original-Line-Up mit Tina Sanudakura und Andy Schwarz.

* Die drei besten Punksongs/-singles?

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- Bored Teenagers (Adverts)
- 12XU (Wire)
- Where’s Captain Kirk? (Spizzenergi)


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* Ein Song, der Sie immer zum Tanzen bringt?


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- Je T’aime Moi Non Plus (Jane Birkin et Serge Gainsbourg)


* Die interessanteste / beste „neue“ Band/Künstler ist?
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26.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 10 – 1

von Christian Ihle

Nachdem alle in hektischer Aufregung ihre Jahrzehntcharts zusammenstellten, zog sich das Popblog in ein einsames Programmkino zurück und tüftelte einige Monate an seiner definitiven “Die besten 50 Filme der letzten zehn Jahre” – Liste. Ausgiebiges Debattieren und Abstimmen später ist die “besten Filme des Jahrzehnt”- Liste nun vollständig.


(Die bisherigen Folgen Platz 50 – 35, Platz 34 – 21 und Platz 20-11 verbergen sich hinter den jeweiligen Links)


Der Countdown kann beginnen:

10. Oldboy (Regie: Chan-Wook Park, Südkorea, 2003)


oldboy


“Oldboy” war ein Ungetüm. Auf den ersten Blick war der koreanische Cannes-Sieger nur ein Genrefilm, ein Vengeancemovie, ein Rachestreifen. Doch als uns Chan-Wook Park nach 40 Minuten mit der Auflösung des “wer?” zum ersten Mal den Boden unter den Füßen weggezogen hatte, dämmerte uns, dass wir hier keinem Film, sondern einem Ereignis beiwohnen – in dem (selten genug!) nach einem “warum?” gefragt wird. Und der koreanische Meisterregisseur, vielleicht der talentierteste Bilder-Arrangeur seiner Generation, hat auch in den kommenden eineinhalb Stunden seiner Geschichte von shakespear’schen Ausmaßen nicht nachgelassen, uns zu überraschen, zu überwältigen und – wie die Hauptfigur selbst – sprachlos zurückzulassen, weil uns das offene Ende, nach allen möglichen Brutalitäten zuvor, aus dem Kino hinauslächelte und wir nicht wussten, ob wir gerade tatsächlich das letzte verbliebene Tabu gut heißen sollten. (CI)



9. 28 Days Later… (Regie: Danny Boyle, UK 2002)


28 days later


Das letzte Jahrzehnt läutete in mehrfacher Hinsicht das furiose Comeback des britischen Regisseurs Danny Boyle ein, der mit “The Beach” nach Hollywood ausgezogen war, nur um dann mit der … weiter lesen

25.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 20 – 11

von Christian Ihle

Der dritte und vorletzte Teil unserer die besten Filme der letzten Dekade – Liste. (Teil 1: Plätze 50 – 35 und Teil 2: Plätze 34 – 21)



20. Der Knochenmann (Regie: Wolfgang Murnberger, Österreich 2009)


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Jetzt ist schon wieder was passiert. Und immer wenn es passiert, ist zufälligerweise der Brenner in der Nähe, um als muffiger, lebensmüder und bis an die Schmerzgrenze zynischer Privatdetektiv den Mörder zu finden. Wie ist die Kinowelt eigentlich bis zum Jahr 2000 ohne das österreichische Dreiergespann Wolf Haas (von ihm stammen die Buchvorlagen), Wolfgang Murnberger (Regisseur) und Josef Hader (spielt den Brenner) ausgekommen? Mit seinem dritten Brenner-Film hat das Trio dem Ganzen die Krone des schwarzen Humors aufgesetzt. „Der Knochenmann“, gespielt von Josef Bierbichler, bringt um, was ihm nicht in den Kram passt und lässt die Leichen praktischerweise… weiter lesen

24.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 34 – 21

von Christian Ihle

Der zweite Teil unserer definitiven Dekadenfilmliste, die Plätze 21 bis 34. (Teil 1: Plätze 35-50)


34. The Tracey Fragments (Regie: Bruce McDonald, Kanada 2007)





Die zwei Gesichter der Ellen Page: die Nachwuchs-Hoffnung pendelt seit einigen Jahren schon zwischen niveaulosen Blockbustern (“X-Men”), erfolgreichen Feel-Good-Indiefilmchen (“Juno”) und brutalen Arthouse-Movies (“Hard Candy”). “The Tracey Fragments” ist der letzteren Rubrik zuzuordnen und zeigt eine Ellen Page in teils bis zu 15 verschiedenen Splitscenes auf der Kinoleinwand.


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Sie zetert und weint, schreit oder sitzt apathisch auf der Rückbank eines Busses und sucht ihren kleinen Bruder Sonny – von dem nicht klar ist, ob er weggelaufen oder Opfer eines Verbrechens geworden ist. Die Tour-de-Force, der Ellen Page da ausgesetzt wird, ist Oscar-verdächtig. Aufgrund der wirklich bitteren und desillusionierenden… weiter lesen

23.04.2012 von Christian Ihle
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Die besten Filme der Dekade: Platz 50 – 35

von Christian Ihle

Nachdem alle in hektischer Aufregung ihre Jahrzehntcharts zusammenstellten, zog sich das Popblog in ein einsames Programmkino zurück und tüftelte einige Monate an seiner definitiven “Die besten 50 Filme der letzten zehn Jahre” – Liste. Dabei wurde diesmal auch nicht der Egomanie Vorzug gegeben, sondern eine Jury einberufen. Katja Peglow (Missy Magazin u.a.), Robert Heldner (Sellfish Fanzine u.a.) und Silvia Weber (Vanity Fair Online u.a.) durften ihre Top-Filme nominieren und die der anderen bewerten, so dass wir eine ausgewogene, unbestechliche Top-50-Liste letzen Endes zusammen stellen konnten. Nominierbar waren alle Filme, die laut imdb in den Jahren 2000 – 2009 gedreht wurden bzw. innerhalb dieser Dekade ihre Erstaufführung in deutschen Kinos feierten:


Heute Teil 1, die Plätze 50 – 35:


35. There Will Be Blood (Regie: Paul Thomas Anderson, USA 2007)




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20.04.2012 von Christian Ihle
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My Favourite Records mit König Boris (Fettes Brot, Der König tanzt)

von Christian Ihle

könig boris

Vor gut eineinhalb Jahren verkündete die Hamburger Hip-Hop-Band Fettes Brot eine Pause auf unbestimmte Zeit – um den Bandmitgliedern die Möglichkeit zu geben, auch außerhalb des Brotkontextes tätig zu werden. König Boris ist nun als erster mit einem ganzen neuen Album am Start, das unter dem Projektnamen “Der König tanzt” veröffentlicht wird.



* Die drei besten Punksongs/-singles?

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** D.A.F. “Der Mussolini”
** The Who “My Generation”
** Sigue Sigue Sputnik “Love Missile”
http://www.dailymotion.com/videoxzunm



* Ein Song, der Dich immer zum Tanzen bringt?

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Electric 6 “Gay Bar”



* Die interessanteste / beste „neue“ Band/Künstler ist?

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Metronomy




* Deine liebste deutschsprachige Textstelle?

“Deine Mutter hat gesagt, trag nicht soviel Dreck rein,
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19.04.2012 von Christian Ihle
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Pixies an Pannacotta und You Can Call Me Al – Carpaccio

von Christian Ihle

Was für eine schöne Idee, die der schwedische Fotograf Philip Karlberg hier entwickelt hat:



”Where is my mind” by The Pixies: Pannacotta.





”You can call me Al” by Paul Simon: Fruit carpaccio.


Probiert das mal mit Spotify, ihr Vinylverächter!


Mehr Platten mit wundervollen Speisen finden sich auf der Seite des Fotografen: hier entlang.

18.04.2012 von Christian Ihle
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Cage Does Cage – Nicolas Cage performs John Cage’s 4’33″

von Christian Ihle

Von den vielen Nicolas-Cage-Tribute-Videos auf YouTube ist es wohl das mit der großartigsten Idee:
Cage Does Cage – Nicolas Cage performs John Cage’s 4’33″

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17.04.2012 von Christian Ihle
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Schmähkritik (490): Über den Film “Battleship”, Rihanna und Liam Neeson

von Christian Ihle

“Wenn ein Film auf dem Spiel “Schiffe versenken” basiert, kann eigentlich nur Müll dabei herauskommen. Doch “Battleship” hat noch ganz andere Probleme als die hanebüchene Story. Zum Beispiel die grottenschlechten Schauspieler, allen voran Rihanna, die hier ihr desaströses Filmdebüt gibt.

Wenn Sie heute Nacht im Bett liegen und ein schlechtes Gewissen haben, (…) dann lassen Sie sich vom aktuellen Kinoprogramm trösten: Etwas so Schlimmes wie “Battleship” haben Sie in Ihrem Leben noch nicht verbrochen.

Natürlich kann man von einem Film, der auf dem Spiel “Schiffe versenken” basiert, nicht viel erwarten. Die Vorlage ist aber nicht das Problem. (…) Das Problem sind eher Regie, Drehbuch, Besetzung, Schnitt und Soundtrack. Also so ziemlich alles andere.

(…) Nicht überraschen kann einen hingegen die Präsenz von Liam Neeson als Admiral und Vorgesetzten der Hopper-Brüder. Neeson hat mittlerweile eine so imposante Serie von schlechten Actionfilmen (“A-Team”, “Unknown Identity”) vorgelegt, dass man dahinter schon wieder eine Form von Ehrgeiz vermuten muss. Allein Brooklyn Decker als love interest Sam dürfte diesen Klumpen von Film unbeschadet überstehen. Sie sieht mit ihren blonden Haaren, blauen Augen und großen Brüsten so austauschbar aus, dass man sie schon in der nächsten Szene nicht mehr wiedererkennt.”

(Hannah Pilarczyk in Spiegel Online)

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16.04.2012 von Christian Ihle
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Juan Of The Dead (Regie: Alejandro Brugués)

von Christian Ihle

1. Der Film in einem Satz:

Il Máximo Zombie



2. Darum geht‘s:

Kuba, Jetztzeit. Der Kleinkriminelle Juan und seine Freunde leben in Havanna und müssen eines Tages mit dem Ausbruch einer Zombie-Epidemie zurecht kommen. Bewaffnet mit Ruder und Baseballschläger sieht die kleine Gruppe an Misfits und Outcasts hier gleich eine Verdienstchance und bietet ihre Dienste feil – für einen kleinen Obulus beseitigt man die “unwanted Loved Ones” und für etwas Aufpreis wird danach auch noch die Wohnung gesäubert.


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Wir bewegen uns hier also im nicht tot zu kriegenden Genre der Zombie-Komödie, die in Folge des “Shaun Of The Dead” – Überraschungserfolgs vor einigen Jahren wieder enorm im Auftrieb ist. “Juan Of The Dead” leidet so auch an all den Problemen, die dem Genre generell anhaften: der Spaß am Zombiezerschlagen sinkt mit jedem weiteren Zombie, der in der… weiter lesen