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vonChristian Ihle 17.04.2012

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„Wenn ein Film auf dem Spiel „Schiffe versenken“ basiert, kann eigentlich nur Müll dabei herauskommen. Doch „Battleship“ hat noch ganz andere Probleme als die hanebüchene Story. Zum Beispiel die grottenschlechten Schauspieler, allen voran Rihanna, die hier ihr desaströses Filmdebüt gibt.

Wenn Sie heute Nacht im Bett liegen und ein schlechtes Gewissen haben, (…) dann lassen Sie sich vom aktuellen Kinoprogramm trösten: Etwas so Schlimmes wie „Battleship“ haben Sie in Ihrem Leben noch nicht verbrochen.

Natürlich kann man von einem Film, der auf dem Spiel „Schiffe versenken“ basiert, nicht viel erwarten. Die Vorlage ist aber nicht das Problem. (…) Das Problem sind eher Regie, Drehbuch, Besetzung, Schnitt und Soundtrack. Also so ziemlich alles andere.

(…) Nicht überraschen kann einen hingegen die Präsenz von Liam Neeson als Admiral und Vorgesetzten der Hopper-Brüder. Neeson hat mittlerweile eine so imposante Serie von schlechten Actionfilmen („A-Team“, „Unknown Identity“) vorgelegt, dass man dahinter schon wieder eine Form von Ehrgeiz vermuten muss. Allein Brooklyn Decker als love interest Sam dürfte diesen Klumpen von Film unbeschadet überstehen. Sie sieht mit ihren blonden Haaren, blauen Augen und großen Brüsten so austauschbar aus, dass man sie schon in der nächsten Szene nicht mehr wiedererkennt.“

(Hannah Pilarczyk in Spiegel Online)


Inhaltsverzeichnis:
* Teil 1: Alle Schmähkritiken über Bands, Künstler und Literatur
* Teil 2: Alle Schmähkritiken über Sport, Politik, Film & Fernsehen

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kommentare

  • Schwachsinn aber jeder hat seinen Geschmack. Wer den Film als schlecht bezeichnet muss erstmal Skyline sehen…

  • Wie kann man nur so viel müll labern , nur weil der film um die Navy geht (damit also über schiffe) hat das nix mit schiffe versenken zu tun , der film ist ganz großes kino , er bietet unterhaltung , action , drame , comedy . Also alles was einen guten film ausmacht . Also schreib keine dummen kommentare wenn du keine ahnung hast .

  • […] Wer hätte diese Reaktion der liberalen Linken erwartet, wo Hollywood doch jede positive Darstellung des Militärs offen verachtet. Aber es gibt noch etwas anderes: Hollywood und die Filmkritiker wollen subtil mitteilen, daß diejenigen, die pro-militärische Filme machen, als naziartige Propagandisten verleumdet werden. (Aktuell versuchen liberale linke Filmkritiker gerade, Battleship zu verdauen und erwähnen deshalb militärisch präzise mit keinem Wort, wie aus einer anfänglichen Flasche von Bruder — Taylor Kitsch als Alex Hopper — ein Held wird oder wie ein Kriegsversehrter — Gregory D. Gadson als Lieutenant Colonel Mick Canales — auf Beinprothesen die Aliens vermöbelt oder wie 90-jährige Veteranen unter AC/DC-Musikuntermalung auf der aus dem Trockendock geliehenen USS Missouri zum Finale satteln — und thematisieren stattdessen lieber alles andere, zum Beispiel Brooklyn Decker als Samantha mit ihren „blonden Haaren, blauen Augen und großen Brüsten“.) […]

  • Ein Blondchen mit dicken Möpsen, Aliens und ausreichend Action: das klingt interessant und nach guter Unterhaltung.
    Ich werde wohl mal das Hirn ausschalten und mir das Machwerk ansehen, schlimmer als kulturell wertvolle deutsche Autorenfilme (deren Sedativität anstatt einer Kinokarte eher ein Betäubungsmittelrezept erfordert) kanns wirklich nicht werden.

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