Archive for September, 2007

27.09.2007 von Schröder & Kalender
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Abträgliches zu Günter Grass

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Bei der Edition Tiamat ist die Critica Diabolis 147 erschienen, Klaus Bittermann bat Autoren um ihre Meinung zu Günter Grass.

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Mit Beiträgen von: F. W. Bernstein, Henryk M. Broder, Wiglaf Droste, Fritz Eckenga, Bernd Gieseking, Eckhard Henscheid, Gerhard Henschel, Ernst Kahl, Bernd Kramer, Mark Obert, Michael Quasthoff, Oliver Maria Schmitt, Schröder & Kalender, Horst Tomayer, Heiko Werning.

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Mit Karrikaturen von : F.W. Bernstein, Greser & Lenz, OL und Rattelschneck.

(BK / JS)

25.09.2007 von Schröder & Kalender
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Making of Pornography: Love Love (14)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert östlicher Richtung.

Das burleske Hippie-Bilderbuch ›LOVE LOVE‹ aus dem Jahr 1971 werden wir jetzt in Fortsetzungen bringen. Die Hardcore-Fotos im soften Jasmin-Stil machte Rosa Camerada. Ebenso wie ›Lucys Lustbuch‹ sorgte dieser Titel für Abmahnungen, Verbote und andere juristische Querelen. Die näheren Einzelheiten stehen in der 2. Folge von ›Schröder erzählt‹ mit dem Titel ›Eine Million und fuffzig‹.

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24.09.2007 von Schröder & Kalender
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Tibet in Andechs

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert heftig in nördlicher Richtung.

Von Tibet, diesem Evergreen der Desinformation, der heute immer noch fröhliche Urständ feiert, handelt bereits ein Kapitel in Felix Greenes Buch, ›A Curtain of Ignorance‹, das ich 1966 im Melzer Verlag mit dem Titel ›Listen Lügen Lobbies‹ verlegte.

Es ging um die »chinesischen Aggression«, Text und Musik: der Dalai Lama. Seit 1959 tingelt er durch die Welt und redet vor Staatsoberhäuptern, Parlamenten und Friedensuniversitäten über Massensterilisation tibetischer Frauen, Massendeportation tibetischer Kinder, Massenumsiedlung von fünf Millionen Chinesen in sein Land. Nach seiner Rechnung müßten inzwischen hundert Millionen Chinesen in Tibet leben. Jetzt kennt er überhaupt keine Skrupel mehr und scheut sich nicht, von »kulturellem Völkermord« zu reden.

Vor den Fakten eine kleine Vorspeise: Wenn Klaus Kinkel sich bei laufender ›Tagesschau‹-Kamera keinen Gebetsschal vom Dalai Lama umlegen ließ, beweist das zwar noch nicht viel, zeigt aber, daß wenigstens ein Referent im Auswärtigen Amt die Dossiers… weiter lesen

23.09.2007 von Schröder & Kalender
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Dahlienfeuer und Raucherlaubnis

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

Vielleicht war heute der letzte schöne Spätsommersonntag, und weil ich (B) gelesen hatte, daß im Britzer Garten eine herbstliche Dahlienschau präsentiert wird, fuhren wir zur Hermannstraße und dann weiter zum Bukower Damm.

Ich (B) liebe Blumen, außer Sonnenblumen, und besonders Dahlien, die Blumen der Azteken mit ihren unzähligen pompösen Züchtungen. Wer sich ebenfalls für diese Blumen interessiert, dem empfehlen wir das amüsante Buch ›Die Reisen mit meiner Tante‹ von Graham Greene – wahrscheinlich der größte aller Unterhaltungsschriftsteller des 20. Jahrhunderts. Greene sagt über diesen Roman: »Es ist mein erstes Buch mit Freilauf.« Und die Times schrieb: »Es ist als hätte Shakespeare nach seinen Tragödien nicht den ›Sturm‹, sondern ›Charleys Tante‹ geschrieben.« Eine kleine Leseprobe?

Ich war wieder zu Hause, an einem Spätnachmittag und ging in meinen Garten. Ich sah, daß Major Charge die Dahlien vernächlässigt hatte; sie liebten es, alsweiter lesen

22.09.2007 von Schröder & Kalender
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Dahinter steckt immer ein geiler Schreiber

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in südöstlicher Richtung.

Einst versuchte Jürgen Schreiber, größter investigativer Journalist aller Zeiten, im Verbund mit der verwirrten Bettina Röhl den Außenminister Joschka Fischer zu stürzen. Stichwort: Straßenkampf in Frankfurt. Vielleicht wäre das den beiden damals sogar gelungen, wenn Sie das Pseudonym herausbekommen hätten, unter dem Joschka Fischer in den Jahren 1969 bis 1971 Pornobücher der Olympia Press übersetzt hatte. Man stelle sich vor, der ›Stern‹ hätte zum behelmten Straßenkämpfer Fischer gewisse »pornographische Stellen« aus seinen Übersetzungen gebracht.

Weder Frau Röhl und Herrn Schreiber, noch andere Journalistinnen und Journalisten vom Boulevard oder der sogenannten seriösen Presse habe ich die Titel der Olympia-Press-Bände genannt. Alle Tricks und unsittlichen Anträge des »Investigators« Schreibers verfingen nicht. Anstatt nun einfach den Mund zu halten, salbadert er in einem Vorabdruck der ›FAZ‹

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von Hähnchenbratdüften, Pornolagern im Keller, die es nie gegeben hat und stellt Vermutungen zum »Joschka-Code« an. Eine tolle Leistung! Denn… weiter lesen

20.09.2007 von Schröder & Kalender
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GegenKult

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in nordöstlicher Richtung.

Neulich saßen wir in einer der letzten lauen Nachsommernächte mit dem geschätzten Ralf S. Werder auf der Spreeterrasse des Radialsystems und tags darauf schickte er uns eine Mail zu ›KöPi‹. Lest und hört:

»Liebe Barbara & Jörg,
gestern hörte ich ein Interesse heraus an Jugendkultur, an Gepflogenheiten der Jungvordertörichten. Anhängig ein gutes Beispiel, eines der letzten Refugien, nicht unbezeichnenderweise direkt unserem Promenadenplatz gegenüber knapp an der Ver.di-Zentrale vorbei – und hochgefährdet, weil ungenehme Subkultur. Zwar bin ich ein mittelalter Sack, aber dort passieren teils für weniger als zum Selbstkostenpreis für die Kapellen musikalische Innovationen (wer es mag, ich: ja) in Punk, (sogenanntem Bauwagen-)Metal, Hardcore, “EmoPisse” (subsumiert Doom, Screamo, “DownTempo”) etc. – Habe mal einiges, zugegeben angepathetelt, skizziert am Tage des Verkaufs des Geländes (Haus + Wohnwagenplatz) an dubiose Firmen (noch dazu am 8. Mai). Umbei zwei Bildeindrücke.

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So Interesse: weitere Informationen: weiter lesen

18.09.2007 von Schröder & Kalender
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Prostitution (POP Shop 2)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Wir empfehlen nachdrücklich das Buch ›POP Shop‹ Hier die zweite Leseprobe aus dem Kapitel ›Prostitution – Zuhälter‹:

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Wie war das für dich, als du zum ersten Mal bei einer Prostituierten warst? Ist es für dich möglich, darüber zu reden?
Baschar: Warum nicht. Es ist ja nicht so, dass ich jede Woche da hingehe. Du bist in der Discothek und dann hörst du von deinen Freunden, komm‘ lass‘ uns mal in den Puff gehen. Da kann ich doch nicht sagen, nee, ich hab‘ Freundin, ich fick‘ nicht, ist doch lächerlich. Wir sind dann öfter hingegangen, hier ins Pascha oder in Bonn.
Wie alt warst du beim ersten Mal?
Baschar: Beim erst Mal war ich 14.
Bruno: Ich war 13, das war komisch.
Hast du sie angesprochen und sie sagte nicht, du bist zu jung?
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17.09.2007 von Schröder & Kalender
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Guter Geschmack

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

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Eskimo! Trinkimo mit Tassimo!

(Kalendero / Schrödero)

16.09.2007 von Schröder & Kalender
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Making of Pornography: Love Love (13)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert schwach in nördlicher Richtung.

Das burleske Hippie-Bilderbuch ›LOVE LOVE‹ aus dem Jahr 1971 werden wir jetzt in Fortsetzungen bringen. Die Hardcore-Fotos im soften Jasmin-Stil machte Rosa Camerada. Ebenso wie ›Lucys Lustbuch‹ sorgte dieser Titel für Abmahnungen, Verbote und andere juristische Querelen. Die näheren Einzelheiten stehen in der 2. Folge von ›Schröder erzählt‹ mit dem Titel ›Eine Million und fuffzig‹.

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15.09.2007 von Schröder & Kalender
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Lesefrüchte und Pankow III

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Im ›Koffer aus Eselshaut‹ von Annett Gröschner und Peter Jung fanden wir Inge Müllers Nachdichtung der ersten Strophe von Joszef Attilas berühmtes Gedicht ›Reinen Herzens‹: »Vaterlos und mutterlos / Ohne Gott und Erdenschoß / Ohne Krippe Ohne Grab / Ohne Liebe, was ich hab: / Nichts«

Es ist die schönste Version, die wir kennen, in ihrer Härte kommt sie dem Original näher als die anderen Übersetzungsversuche. Ich (BK) googelte dann, um eine Ausgabe mit den Müller-Übersetzungen zu finden und stieß dabei auf den Friedhof Pankow III.

Hier wurde Inge Müller begraben. Sie hatte sich 1966, mit 41 Jahren, das Leben genommen. Als Schriftstellerin stand sie jahrelang im Schatten ihres Mannes, des Dramatikers Heiner Müller – nicht ohne dessen Zutun bzw. Unterlassungen. Erst zwanzig Jahre nach ihrem Tod wurde ihr literarisches Schaffen zugänglich gemacht.
grab-pankow.jpgweiter lesen