Posts Tagged ‘Leonard Cohen’

25.01.2012 von Schröder & Kalender
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Leonard Cohens Hymnen und Gebete

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert heute nicht.
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Leonard Norman Cohen, geboren am 21. September 1934 in Montreal (Kanada), trat bereits als Sechzehnjähriger mit einen Liedern auf. Als Student gewann er einen literarischen Preis. Er veröffentlichte Gedichtbände, Erzählungen und Romane, vier Titel erschienen in Deutschland zuerst bei MÄRZ: ›Schöne Verlierer‹ (Roman, 1970) , ›Blumen für Hitler · Flowers for Hitler‹ (Poems & Songs, 1971) ›Das Lieblingsspiel‹ (Roman, 1972) und ›Wem sonst als dir · Book of Mercy‹ (Hymnen und Gebete,1985). Sein vagabundierender Lebensstil und seine Drogenerfahrungen ließen ihn zu Kanadas enfant terrible werden. 1967 hatte er einen sensationellen Durchbruch als Liedermacher und Gitarrist auf dem Newport Folk Festival und im amerikanischen Fernsehen. Die ›New York Times‹ nannte ihn »einen Anarchisten, der keine Bomben werfen möchte.« Sein Ruhm als Dichter, Sänger und Gitarrist ist ungebrochen, auch heute füllt er bei seinen Konzerten die Hallen.

Am 27. ‪Januar erscheint “Old Ideas”… weiter lesen

15.03.2009 von Schröder & Kalender
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Blumen für Hitler

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in östlicher Richtung
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Cohen, Leonard: ›Flowers for Hitler / Blumen für Hitler. Poems & Songs 1956 bis 1970 / Gedichte und Lieder 1956 bis 1970‹. Aus dem Amerikanischen von Anna von Cramer-Klett und Anja Hauptmann. Engl. Brosch., 232 Seiten, (8°). Umschlaggestaltung: Typographie von Jörg Schröder mit einem Fotos von H. Jäger. März Verlag, Frankfurt a. M. 1971

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26.10.2008 von Schröder & Kalender
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Feuchtgebiete 1966

von Schröder & Kalender

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Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

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Wir werden nun jeden Sonntag Zitate aus Erstausgaben der im MÄRZ Verlag erschienenen Bücher bringen. Deshalb zeigen wir heute zwei Seiten aus dem 1966 erstmalig veröffentlichten Roman ›Beautiful Losers‹ von Leonard Cohen, der unter dem Titel ›Schöne Verlierer‹ 1970 im MÄRZ Verlag erschien.

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23.11.2006 von Schröder & Kalender
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Making of Pornography (23)

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in nördlicher Richtung.

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Und so geht’s weiter mit einem P.E.N.-Kongreß in Nürnberg, das Tagungsthema hieß ›Wer hat Angst vor Pornographie?‹:

Auf dem Rückweg fuhr ich mit der Familie nur bis Nürnberg, blieb allein dort, ich wollte zur PEN-Tagung, das Tagungsthema hieß ›Wer hat Angst vor Pornographie?‹. Horst-Dieter Ebert vom ›Spiegel‹ hatte mir den Tip gegeben, dort aufzutauchen, ich war ja in Sachen Pornographie auch als Lobbyist tätig, es ging schließlich immer noch um die ›Freigabe‹. Die Meistersingerhalle war überfüllt, die Leute saßen auf dem Boden, die Diskussion mußte in die Wandelgänge übertragen werden. Präsident war Heinrich Böll, und auf dem Podium saßen Walter Jens, Werner Ross, mein ehemaliger Französischlehrer in Bonn, und einige andere unentwegte Debattierer. Aus dem Saal sollte mitdiskutiert werden. Ebert hatte für uns einen Platz in der ersten Reihe reserviert, neben mir saß Gabriele Henkel, die sich in der Bewegungszeit in jedes Kulturereignis einmischte, das irgendwo en vogue war. Es konnte gar nicht links und schrill genug zugehen, bis ihr Konrad so etwas strikt verbot.

Das jetzt nur als Volte, um klarzumachen, daß Gabriele Henkel sich damals geradezu manisch fortschrittlich gebärdete und in der Meistersingerhalle natürlich auch über Pornographie ein Wörtchen mitreden wollte. Die Veranstaltung begann, und Heinrich Böll posaunte vom Podium, ich traute meinen Ohren nicht — was erzählt er da? Er betete Petschulls ›Stern‹-Artikel über den Pornokönig runter wie auswendig gelernt. Anhand dieses Pornokönig-Bösewichts — Böll nannte mich nicht beim Namen, aber fixierte mich, ich saß ja nur ein paar Meter unter ihm —, anhand dieser »hemdsärmeligen Figur, die sich auch noch etwas darauf einbildet, daß sie kein guter Mensch sei und auch keiner werden wolle«, machte er seine Abscheu vor Pornographie klar, begleitet von rotbäckchenhafter Akklamation des Werner Ross und des Gummischuhgesichts Walter Jens. Derselbe Jens, der 1968 für mich zusammen mit seiner Frau Inge ein dreißig Seiten langes euphorisches Gutachten schrieb in Sachen ›Geschichte der O‹, was ja nun mal ein veritabler pornographischer Roman ist. Das glaubst du nicht? … weiter lesen

23.08.2006 von Schröder & Kalender
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Diebstahl postmodern

von Schröder & Kalender

Der Bär flattert in östlicher Richtung.

Gestern Abend stellte der Verbrecher Verlag im Festsaal Kreuzberg seine Anthologie ›Das Buch vom Klauen‹ vor. Darin steht auch eine Geschichte aus der 21. Folge von ›Schröder erzählt‹ mit dem Titel ›Stille Verbraucher‹. Für alle, die nicht zur Lesung kommen konnten, bringen wir hier den Text:

›Konzerne klauen im Großen und Kleinen‹ so lautet das vulgär-marxistische Axiom Nummer eins, sie handeln wie der Besenbinder aus den ›zwei honetten Kaufleuten‹ des Johann Peter Hebel. Und damit so was nicht im Ungefähren bleibt, müssen Geschichten wie diese immer mal wieder erzählt werden. Wenn wir nämlich davon ausgehen, daß es in zweihundert Jahren noch Menschen gibt, die sich für unsere Zeit interessieren, dann sollen sie wissen: Die Holtzbrinck-Gruppe und ihre Manager betrieben einen Gaunerkonzern.

Zunächst einmal stellt sich die Frage: Geld wird geklaut aus Habsucht und Gier, aber warum bereichern sich Leute an der Lebensleistung… weiter lesen