Eine süße Kreidezeichnung, die auf der Karl-Marx-Straße in Neukölln gefunden und an mich gesandt wurde. Danke für’s Foto, Doro! …die sind genauso süß wie Deine Maubs!!!
Archive for November, 2010
“If you really think that thinking means talking to yourself in your head – think again! And again! And again! And again!”
Diesen Spruch habe ich in der Ederstraße in Neukölln gefunden. Er ist ziemlich arrogant, wie ich finde. Und gut bewacht. Vielleicht bezieht er sich ja auch auf den ganzen Securitywahn.
“Pups mal” steht in Riesenlettern am Haus Saalestraße Ecke Niemetzstraße in Neukölln. Im Rücken der Betrachter_innen fährt die S-Ringbahn alle paar Minuten vorbei und für die Fahrgäste steht diese Aufforderung genau auf Vorbeifahrhöhe…zwischen S-Sonnenallee und S-Neukölln.
Hoffentlich kommen dieser Aufforderung nicht zuviele Menschen in der S-Bahn nach!

Die Kampagne “Kein Ort für Nazis – Neukölln gegen Nazis” reagiert mit einem “2. Langen Tag gegen Nazis” am morgigen 13. November auf wiederholte Neonazi-Angriffe auf linke Projekte, Kneipen und Läden in Neukölln und Kreuzberg im Laufe des letzten Jahres.
Auf dem Poster links ist das ausschweifende Programm des morgigen Tages zu begutachten, sowie hier im Internet: es wird eingeladen zu 23 Veranstaltungen in 14 Locations!!!! … weiter lesen
Als ich das erste Mal nach der Geburt wieder aus dem Haus gegangen bin, sah ich an einer nahgelegenen Kreuzung diese Szene…und war ganz erschüttert darüber, dass da wohl ein schlimmer Unfall passiert war…
Bei genauerem Hinsehen sah ich allerdings die Blume in der Hand und fand eigentlich, dass das ziemlich gute, weil die Betrachter direkt ansprechende, Streetart ist. Ich dachte an einen meiner alten Favoritenfilme von Jim Jarmusch: “Dead Man” und habe im Vorbeigehen seitdem immer diese traurig-schöne Theme-Melodie des Soundtracks von Neil Young im Kopf.
“So selbstlos wie die Street Yogis bin ich nicht, auch wenn ich es manchmal gerne wäre.”
Ein Interview am 25.08.2010 mit Josef, der die Street Yogis bastelt und verklebt
Frage: Hallo „Street Yoga“. Magst Du Dich erstmal vorstellen? Wer bist Du? Wie heißt Du? Was machst Du? Wie trittst Du an die Öffentlichkeit?
Antwort: Hallo. Ich bin Josef, mache Yoga und Akupressuren und Street Yogis und Fotografien. Mit dem Yoga trete ich an die Öffentlichkeit. Mit den Street Yogis, das sind eigentlich eher die Eingeweihten, die es irgendwo gelesen haben oder irgendwie die Internetseite finden oder mich kennen. Die Leute, die zu mir kommen, kommen in der Regel über’s Yoga.
Du hast ja die „Street Yogis“ schon genannt. Was ist das? Was hat es damit auf sich?
Street Yogis sind kleine Korkfiguren, die irgendwelche Asanas, also Yoga-Übungen machen – deshalb Yogis – die ich dann auf Straßenschilder klebe und hoffe, dass die Leute sie sehen und sich freuen.












