vongnu 27.04.2020

GNU – Literarische Grotesken

Damals wie Heute das zynische Lächeln über die menschliche Irrfahrt. | © Fabian Fox Fotografie

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Neo-Pyrozän,
alles parabelförmig, wir gehen zurück zu den Anfängen.
Die Blasphemie betet wieder und schon flackern die großen Feuer.
Der Qualm zieht sich durch unsere RNA.
Mit den Sonnentoren hat es angefangen.
Jener vergessene, heidnische Kult, der die Dynamik der Energie pries und auf die Tempelstelen hievte.
Heute sind andere dran, am Prinzip hat sich wenig geändert, es bleibt archaisch und in all seiner Komplexität zu simpel.
Der Schmelzöfen demonstriert jeden Tag seine Macht aufs Neue.
Guten Morgen!
Was Leben schafft, verbrennt es auch.
Also, alle cool bleiben.
Egal, ob Zelle oder Ottomotor, alles nur Novizen.
Nur noch warten, bis die Tankstellen brennen.
Dann stehen zwei Feuerbälle im Sonnensystem.
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