vonhausblog 20.05.2014

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kommentare

  • Und was hindert die taz – anzeigenabteilung daran, anzeigen von umweltsäuen nicht anzunehmen ? Siehe debatte in leserkommentaren zu fracking – anzeigen… Da verweist die Moderatorin dann, schlicht und schlicht im gemüte, nach bürokraten – art auf die richtlinien zur unabhängigkeit der anzeigenabteilung von der redaktion. Solches ist k e i n e inhaltliche ausenandersetzung mit der aufforderung seitens taz – genoss-innen oder leser_innen, keine fracking-anzeigen zu veröffentlichen.

  • Das ist immer eine komplizierte Angelegenheit, diese theoretisch gegebene Scheidung zwischen Verlag und Red., zwischen Spam und Inhalt, zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

    Nehmen wir zum Beispiel mal die Ausgabe vom 15.6.2013. Eins von vielen möglichen Beispielen, bei denen der Verlag sich von genehmen Firmen, hier die „CAM“-Industrie (also Heel und Weleda und dieser ganze esoterische Bescheißerverein), sich eine komplette Werbeeinlage von drei Seiten sponsern läßt. Im Buch lautet die Rubrik „Natürlich gesund“ (was schon mal der erste Spontanwitz ist, weil die Lachnummer „Homöopathie“ mit „Natürlichkeit“ etwa soviel zu tun hat wie irgendeine physikalische Gesetzmäßigkeit mit der Heiligen Maria von Lourdes). Fett übertitelt sind die Propaganda-Seiten mit dem Aufreißer: „taz.thema“ – daraus sollte ein irgendwie geneigter Leser ja doch wohl durchaus schließen dürfen, dass eine taz-Haus dahinter steht, wenn taz drüber steht. Es geht kleinstens im Seitensubtitel erstmal weiter mit „www.taz.de“ (also nicht etwa irgendein Verweis auf den geldgeilen Verlag), dann ein zarter Hinweis in Form einer eMail-Adresse namens „anzeigen@taz.de“ (immer noch scheint die gute alte taz für den Spam verantwortlich, wenn man auch hier dann darauf kommen *kann*, dass mit den Seiten irgendwas nicht ganz stimmt – auch wenn Kommentare vom „säzzer“ fehlen) und es folgt ein unauffälliges eigenständiges Impressum (ähnlich wie bei Kontext etc.). Man kann hier zwar darauf kommen, dass da irgendwas anderes läuft als redaktioneller Inhalt, gewissenhaft und fleißig erarbeitet von nur ihrem journalistischen Gewissen folgenden ernsthaften Redakteuren. Muß man aber nicht. Vor allem wenn das gesamte sonstige Seiten- und Artikellayout der üblen Lügen, Falschdarstellungen und Propaganda, die sich auf den 3 Seiten sanft in die direkten Werbeanzeigen einfügen, absolut identisch ist mit der sonstigen Blattaufmachung.

    Man könnte sehr wohl den Eindruck bekommen, auf diesen drei Seiten (und die sind wie gesagt nur *ein* Beispiel für ähnliche Armutszeugnisse) würde ernsthafte journalistische Arbeit ausgestellt anstatt bezahlter Propaganda. Und genau das soll man wohl auch.

    Wahrscheinlich sind diese und ähnliche embedded Werbepostillchen eine Art Shiatsu für Leser-Augen.

  • Wieso schreibt ihr eigentlich vom „unabhängigen taz-Journalismus“? 9 von 10 nüchternen TAZ-Lesern können die Redaktion politisch sicher sehr genau verorten…

    • Weil „unabhängig“ nicht bedeutet keine politische Meinung zu haben, sondern lediglich, nicht von Dritten inhaltlich beeinflusst zu werden.
      Nächstes Mal einfach im Duden nachschlagen.

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